WhatsApp erhöht iOS-Mindestversion: Ab 30. November ist iOS 15.5 nötig

Ab dem 30. November 2026 benötigen iPhones mindestens iOS 15.5 für WhatsApp; nicht aktualisierbare Geräte verlieren den App-Support.

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Der Messaging-Dienst WhatsApp passt seine technischen Voraussetzungen für Apple-Smartphones an. Zum 30. November 2026 hebt das zum Meta-Konzern gehörende Unternehmen die Mindestanforderung für das Betriebssystem iOS von der Version 15.1 auf iOS 15.5 an. Geräte, auf denen sich diese Aktualisierung nicht mehr durchführen lässt, verlieren ab diesem Stichtag den Support für die Anwendung.

Wie aus Berichten hervorgeht, betrifft das bevorstehende Support-Ende insbesondere Nutzerinnen und Nutzer von iPhones, auf denen derzeit die Systeme iOS 15.1, 15.2, 15.3 oder 15.4 ausgeführt werden, sofern kein Update aufgespielt wird. Betroffene Anwender sollen im Vorfeld über In-App-Benachrichtigungen und Erinnerungen innerhalb der App auf die Änderung aufmerksam gemacht werden.

Betroffene iPhone-Modelle und Update-Möglichkeiten

Für die Weiternutzung von WhatsApp ist maßgeblich die installierte Betriebssystemversion ausschlaggebend, nicht das Herstellungsdatum des jeweiligen Smartphones. Die Überprüfung der Version ist auf dem iPhone über den Pfad „Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate“ oder unter „Einstellungen > Allgemein > Info“ möglich.

Ältere Modelle wie das iPhone 6s, das iPhone 6s Plus, das iPhone 7, das iPhone 7 Plus sowie das iPhone SE der ersten Generation können die Messenger-App weiterhin verwenden, vorausgesetzt, die Geräte werden auf eine kompatible iOS-Version aktualisiert.

Andere Gerätegenerationen sind dagegen vom dauerhaften Support-Verlust betroffen: Das iPhone 5, das iPhone 5c, das iPhone 5s, das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus können iOS 15.5 technisch nicht mehr installieren. Die Modelle iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus waren allerdings bereits zuvor vom Support ausgeschlossen, da sie auch die bisherige Mindestversion iOS 15.1 nicht unterstützt haben.

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In Fällen, in denen das mobile Betriebssystem nicht mehr auf den geforderten Stand gebracht werden kann, führt auch eine Neuinstallation der aktuellen WhatsApp-Anwendung nicht zu einer Wiederherstellung der Funktionalität.

Datensicherung vor dem Plattformwechsel

Anwendern, die aufgrund der veränderten Mindestanforderungen auf ein neueres Smartphone umsteigen müssen, wird vor dem Gerätewechsel eine manuelle Datensicherung empfohlen. Die Funktion lässt sich innerhalb der Anwendung über den Pfad „WhatsApp > Einstellungen > Chats > Backup“ aufrufen. Bei iOS-Geräten erfolgt die Speicherung der Chats und Medien über Apple iCloud, während auf Android-Geräten Google Drive für die Datensicherung genutzt wird.

Vorangegangene Anpassungen bei Android

Die Erhöhung der Mindestanforderungen auf Apple-Plattformen folgt auf ähnliche Schritte bei anderen mobilen Betriebssystemen. Bereits zum 8. September 2026 setzte WhatsApp für Geräte mit dem Google-Betriebssystem mindestens Android 6.0 voraus. Durch diese damalige Anhebung verloren ältere Smartphone-Modelle den Zugriff auf den Dienst.

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Dazu zählten unter anderem Geräte von Samsung wie das Galaxy S3, Galaxy S4 Mini, Galaxy Note 2 sowie die Modelle Galaxy Core, Trend und Trend Lite. Im Lager von Motorola waren Geräte wie die erste Generation des Moto G, die erste Generation des Moto E sowie das Droid Razr HD betroffen.

Ebenfalls aus dem Support fielen unter anderem die Modelle Optimus G, L5, L7, F7, Lucid 2, Nexus 4 und G2 Mini von LG sowie das Xperia Z und das Xperia SP von Sony.