WhatsApp erleichtert Speicher-Management und Mehrfach-Konten

WhatsApp führt Multi-Konten für iOS ein und verbessert die Speicherverwaltung. Zudem erleichtert ein neuer Chat-Transfer den Gerätewechsel und KI-Tools unterstützen Nutzer.

WhatsApp rollt ein umfangreiches Update aus. Es bringt lang erwartete Funktionen für iPhone-Nutzer und verbessert die Speicherverwaltung für alle.

Bisher waren einige dieser Komfort-Features Android-Nutzern vorbehalten. Jetzt schließt der Messenger die Lücke und bietet ein konsistenteres Erlebnis über alle Plattformen hinweg.

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Endlich: Zwei Konten auf einem iPhone

Die größte Neuerung für iOS-Nutzer ist die Multi-Konten-Funktion. Android-Anwender konnten bereits seit 2023 zwei Accounts auf einem Gerät verwalten. Jetzt entfällt auch für iPhone-Besitzer das lästige Hin- und Herwechseln zwischen privaten und beruflichen Chats.

Für das zweite Konto ist eine zusätzliche Telefonnummer mit SIM- oder eSIM-Karte nötig. Nach der Einrichtung behält jedes Profil seine eigenen Chats, Benachrichtigungen und Privatsphäre-Einstellungen. Ein Profilbild in der Navigationsleiste zeigt an, welcher Account gerade aktiv ist. Experten sehen darin eine Antwort auf den Trend, private Smartphones auch für die Arbeit zu nutzen.

Gezielt Platz schaffen in Chats

Das Update bietet auch schlankere Tools zur Speicherverwaltung. Nutzer können jetzt direkt in einzelnen Chats große Dateien wie Videos und Fotos identifizieren und gezielt löschen. Der Textverlauf der Unterhaltung bleibt dabei erhalten.

Diese feinere Kontrolle ist über die Chat-Einstellungen unter „Speicher verwalten“ zugänglich. Angesichts der täglich geteilten Medienflut sind solche Tools für Geräte mit begrenztem Speicher entscheidend. So verliert man den Kontext der Gespräche nicht.

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Leichter Wechsel und KI im Chat

Ein weiteres Highlight: der vereinfachte Chat-Transfer zwischen den Plattformen. Nutzer können ihren gesamten Verlauf inklusive Medien nun mühelos von iOS zu Android und umgekehrt übertragen. Das macht einen Smartphone-Wechsel deutlich reibungsloser.

Zudem setzt WhatsApp verstärkt auf KI. Neue Bildbearbeitungstools im Chat erlauben es, störende Elemente zu entfernen oder Hintergründe auszutauschen, bevor ein Bild verschickt wird. Ein Schreibassistent namens „Writing Help“ generiert passende Antwortvorschläge basierend auf dem Gespräch. WhatsApp betont, dass diese KI-Interaktionen privat verarbeitet und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gewahrt bleibt.

Die neuen Funktionen werden schrittweise in den kommenden Wochen für alle Nutzer verfügbar sein. Sie zeigen, wie sich WhatsApp vom einfachen Messenger zum vielseitigen Kommunikations-Hub entwickelt.