WhatsApp Events: Einladungen erreichen künftig auch Gäste ohne Konto

Einladungslinks ermöglichen Rückmeldungen ohne Registrierung; Veranstaltungsdetails sind dabei nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

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WhatsApp erweitert die eigene Veranstaltungsfunktion grundlegend und ermöglicht künftig die Einbindung von Personen ohne eigenes Nutzerkonto. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, können Einladungen über Links geteilt werden, sodass Empfänger auch ohne die Installation der Anwendung oder eine Registrierung Veranstaltungsdetails einsehen und Zu- oder Absagen übermitteln können.

Zentrale Anlaufstelle für Organisatoren und Gäste

Mit der Aktualisierung führt der Dienst einen eigenen Bereich namens Events Home ein, der über die Einstellungen sowie den Direktlink wa.me/settings/events-home angesteuert werden kann. Bisher stand das Erstellen von Terminen ausschließlich innerhalb von Gruppen- und Einzelchats zur Verfügung. Die neue Übersicht bündelt künftige sowie vergangene Veranstaltungen, erlaubt das Verwalten von Rückmeldungen und bietet eine Option für Begleitpersonen.

Gastgeber erhalten die Möglichkeit, Einladungen mit einem Titelbild zu versehen und entsprechende Links über Kurznachrichten, E-Mails oder QR-Codes zu verbreiten. Um die Termine im Blick zu behalten, lässt sich die Benachrichtigung anpassen; voreingestellt ist ein Hinweis eine Stunde vor Beginn des Ereignisses.

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Für Personen ohne WhatsApp-Konto bleiben die sichtbaren Informationen vor einer Zusage beschränkt: Sie sehen zunächst lediglich den Namen, das Datum sowie die Uhrzeit der Zusammenkunft. Genaue Adressdaten sowie ein eventuell hinterlegter Anruflink werden erst nach erfolgter Bestätigung freigeschaltet. Zudem stellen die öffentlichen Einladungslinks keine Chaträume dar.

Schutz von Kontaktdaten und Grenzen der Verschlüsselung

Bei der Einbindung externer Teilnehmer greifen spezifische Datenschutzvorkehrungen. Die Telefonnummer des Organisators wird unbekannten Gästen nicht angezeigt. Ebenso bleiben die Rufnummern von Gastgeber und Teilnehmern für Personen außerhalb der bestehenden Kontakte verborgen.

Unterschiede gibt es bei den Sicherheitsstandards. Zwar bleiben persönliche Textnachrichten und Sprachanrufe weiterhin durchgehend geschützt, für die eigentlichen Veranstaltungsdaten gilt dies jedoch nicht: Laut den Hilfeseiten des Unternehmens greift die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht für Details wie Veranstaltungsname, Datum, Ort, Titelbild und die Gästeliste.

Öffnung der Plattform und weitere Funktionen

Branchenbeobachter stufen den Ausbau als direkten Schritt gegen spezialisierte Einladungsdienste wie Partiful ein. Die Öffnung für Nicht-Nutzer folgt einer schrittweisen Strategie des Anbieters.

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Bereits am 14. Oktober hatte die Anwendung Anrufe über Browser-Links für Personen ohne Registrierung zugänglich gemacht, nachdem im Vormonat bereits Videocalls für Nicht-Nutzer eingeführt worden waren. Als umfangreichste Anpassung des laufenden Jahres galten zuvor die neu eingeführten Nutzernamen.

Parallel zur Veranstaltungsfunktion wurden Erweiterungen für Gruppenchats angekündigt. Dazu zählen das unbegrenzte Anpinnen von Mitteilungen, das nachträgliche Versenden des bisherigen Chatverlaufs an bereits ausgetretene Mitglieder sowie eine für 24 Stunden sichtbare Statusanzeige für die Gruppe. Ergänzend sollen Filter für Erwähnungen und direkte Antworten die Übersicht erleichtern.

Der weltweite Rollout der erweiterten Einladungsfunktion an alle Nutzer soll in den kommenden Wochen und damit kurz vor der Feiertagssaison erfolgen. Ein konkreter Termin, Preisangaben oder eine länderspezifische Reihenfolge für die Einführung wurden bisher nicht kommuniziert.