WhatsApp ersetzt die Handynummer als öffentliche ID. Der Messenger von Meta startet 2026 ein umfassendes Nutzernamen-System. Es soll die Privatsphäre von über zwei Milliarden Nutzern stärken.
Die größte Architektur-Änderung seit Gründung
Die Ankündigung markiert eine Zeitenwende für den beliebtesten Messenger der Welt. Nach jahrelanger Entwicklung und Tests soll die Funktion 2026 weltweit ausgerollt werden. Sie stellt die grundlegende Art, wie Nutzer gefunden und kontaktiert werden, auf den Kopf.
Bisher war die persönliche Handynummer der zentrale öffentliche Schlüssel. Künftig können Nutzer einen eindeutigen Nutzernamen wählen. Dieser dient dann als Adresse für neue Chats und Anrufe. Die Handynummer bleibt nur noch für die Verifizierung des Kontos nötig.
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So funktionieren die neuen Nutzernamen
Das System ist als „Modernisierung mit Privatsphäre-Fokus“ konzipiert. Die Einrichtung ist optional. Wer mag, kann weiterhin nur per Nummer erreichbar sein.
Für die Namenswahl gelten klare Regeln:
* Länge: Zwischen 3 und 30 Zeichen.
* Erlaubte Zeichen: Kleinbuchstaben, Zahlen, Punkte und Unterstriche.
* Verboten: Namen, die mit „www“ beginnen oder auf „.com“ enden – um Verwechslungen mit Webadressen zu vermeiden.
Nutzer sollen ihren Wunschnamen frühzeitig reservieren können. Das soll einen chaotischen Ansturm wie bei anderen Plattformen verhindern.
Mehr Sicherheit für Privatnutzer und Unternehmen
Die Vorteile sind vielfältig. Privatpersonen können sicherer in Online-Märkten, Communities oder mit neuen Bekannten chatten, ohne die private Nummer preiszugeben. Das schützt vor Spam und Belästigung.
Für Millionen von Unternehmen ist die Änderung ein großer Schritt. Sie erhalten eine wiedererkennbare, vertrauenswürdige Marken-Adresse. Meta berät Firmen bereits bei der Umstellung ihrer Workflows.
Im Hintergrund sorgt ein neues System, die Business-Scoped User IDs (BSUID), für sichere Kommunikation. Die Kundennummern bleiben dabei privat. Für alle Geschäftskunden, die die WhatsApp-API nutzen, soll Juni 2026 als Umstellungs-Frist gelten.
WhatsApp holt im Privatsphäre-Wettlauf auf
Mit dem Schritt zieht WhatsApp mit Konkurrenten wie Telegram und Signal gleich. Diese bieten Nutzernamen schon lange als Kernfeature an – und werben damit erfolgreich um datenbewusste Nutzer.
Die technische Umsetzung war aufwändig. Berichten zufolge mussten Teile der Infrastruktur grundlegend neu aufgebaut werden. Wichtig war Meta dabei, die bewährte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht zu gefährden.
Was Nutzer jetzt erwartet
Der Rollout soll etappenweise über das Jahr 2026 erfolgen. Nutzer werden in den Profileinstellungen der App bald dazu aufgefordert, einen Namen zu wählen und zu reservieren.
Die Ära der doppelten Identifikation bricht an: Nummer für die Verifikation, Name für die öffentliche Interaktion. Es ist ein klares Signal in einer Zeit, in der Nutzer immer mehr Kontrolle über ihre digitale Identität fordern. Die Art, wie auf dem weltgrößten Messenger Kontakte geknüpft werden, wird sich fundamental ändern.
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