WhatsApp bereitet ein kostenpflichtiges Abonnement für Werbefreiheit vor. Ein Fund in der aktuellen Android-Beta-Version zeigt, wie Meta das umstrittene „Pay-or-Consent“-Modell auf den Messenger ausweiten will. Nutzer in Europa müssen sich künftig entscheiden: Werbung akzeptieren oder bezahlen.
Beta-Version liefert den Beweis
Fachmedien und Beta-Tester entdeckten in der Android-Version 2.26.3.9 klare Hinweise auf das neue Modell. Demnach arbeitet Meta an einer Option, Werbung im Bereich „Aktuelles“ gegen eine monatliche Gebühr zu deaktivieren.
Die entdeckten Benutzeroberflächen zeigen: Das Abonnement wird optional sein. Wer nicht zahlt, sieht künftig Werbeanzeigen zwischen Status-Meldungen und gesponserte Kanäle. Private Chats und Anrufe bleiben laut den Informationen von der Änderung unberührt und werbefrei. Der Status der Funktion wird noch als „in Entwicklung“ geführt.
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EU-Regulierung erzwingt Strategiewechsel
Der Schritt ist eine direkte Reaktion auf den rechtlichen Druck aus Brüssel. Der Digital Markets Act (DMA) und die DSGVO zwingen Konzerne wie Meta, die ausdrückliche Zustimmung der Nutzer für personalisierte Werbung einzuholen.
Meta führte bereits bei Facebook und Instagram ein „Pay-or-Consent“-Modell ein. Die Ausweitung auf WhatsApp folgt nun derselben Logik. Da der „Aktuelles“-Tab zunehmend zu einem Social-Media-Feed ausgebaut wurde, greifen hier ähnliche Werbemechanismen.
Das bedeutet die Änderung für Nutzer
Für die über 2 Milliarden Nutzer zeichnet sich eine Zweiklassengesellschaft ab:
- Gratis-Nutzer: Wer nicht zahlt, muss mit einem kommerzielleren „Aktuelles“-Tab rechnen. Algorithmen werden Werbeanzeigen und gesponserte Kanäle einstreuen.
- Abo-Kunden: Ein bezahltes Abonnement entfernt diese Anzeigen vollständig und schafft eine „saubere“ Oberfläche.
Über die genaue Preisgestaltung gibt es noch keine finalen Angaben. Analysten orientieren sich an den Preisen für werbefreie Versionen von Facebook und Instagram. Spekulationen in Tech-Blogs nennen Beträge um 4 Euro monatlich – eine offizielle Bestätigung steht aus.
Wann startet das Modell?
Obwohl die technischen Grundlagen nun sichtbar sind, ist das Feature noch nicht live. Die Entdeckung in der Beta deutet auf interne Tests und Finalisierungen hin.
Marktbeobachter rechnen mit einem offiziellen Rollout in den kommenden Monaten. Voraussetzung ist die finale Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen mit den europäischen Datenschutzbehörden. Bis dahin bleibt der Dienst werbefrei – doch das Ende dieser Ära im „Aktuelles“-Tab ist eingeläutet.
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