WhatsApp erleichtert das Bearbeiten und Teilen von Medien: Eine neue „Entwurf“-Funktion soll verhindern, dass aufwendige Bildbearbeitungen verloren gehen. Der Messenger testet das Feature derzeit mit ausgewählten Beta-Nutzern.
Lösung für ein altes Ärgernis
Bislang stand Nutzern beim Bearbeiten von Fotos oder Videos in WhatsApp nur eine Wahl: sofort versenden oder alle Änderungen verwerfen. Wer ein Bild zuschnitt, Text hinzufügte oder Sticker platzierte und dann die App verließ, verlor seine Arbeit oft unwiderruflich. Ein Update in der aktuellen iOS-Beta-Version (26.5.10.73) ändert das nun grundlegend.
Wie die zuverlässige WhatsApp-Entwicklungsplattform WABetaInfo berichtet, erscheint im Zeichen-Editor jetzt eine neue „Speichern“-Schaltfläche. Ein Tipp darauf sichert das bearbeitete Medium direkt in der Geräte-Galerie. Nutzer erhalten eine Bestätigung, und die Datei erscheint unter den neuesten Elementen in ihrer Bibliothek.
Viele iPhone‑Nutzer sind unsicher, wie sie Beta‑Funktionen wie TestFlight oder neue iOS‑Tools sicher nutzen. Das kostenlose iPhone Starterpaket erklärt in klaren, praxisnahen Schritten Einrichtung, Gesten, App‑Installation und die wichtigsten Einstellungen – ideal, um neue WhatsApp‑Features wie lokale Medien‑Entwürfe korrekt zu handhaben. Es hilft besonders Einsteigern und Umsteigern, ohne Fachchinesisch zurechtzukommen und Beta‑Versionen sicher zu testen. Jetzt iPhone‑Starterpaket herunterladen
Gezielter Rollout mit iOS-Vorlauf
Aktuell ist die Medien-Entwurfsfunktion primär für Teilnehmer des TestFlight-Beta-Programms auf iOS verfügbar. Zwar hatten Android-Nutzer in den vergangenen Monaten bereits ähnliche „Entwurf“-Möglichkeiten für Status-Updates. Dieses spezielle Tool für Chat-Medien startet jedoch zunächst auf Apple-Geräten.
Die branchenübliche Testphase dient der Stabilitätsprüfung und dem Einholen von Nutzerfeedback. Eine breitere Ausrollung wird in den kommenden Wochen erwartet. Es gibt deutliche Hinweise, dass eine parallele Version für Android in Entwicklung ist, um langfristig Plattform-Gleichheit zu gewährleisten.
Strategische Weiterentwicklung zum Produktivitäts-Tool
Die Neuerung ist Teil eines größeren Trends: WhatsApp entwickelt sich vom simplen Messenger zu einer umfassenden Kommunikations- und Produktivitätsplattform. Allein in den ersten Wochen 2026 hat die Meta-Tochter mehrere Features getestet oder veröffentlicht, die Nutzern mehr Kontrolle über Inhalte und Privatsphäre geben sollen.
Dazu zählen:
* Status-Entwürfe: Bereits in Android-Betas gesichtet, ermöglichen sie das Speichern unfertiger Status-Updates.
* „Enge Freunde“-Listen: Tests im Februar deuten auf anpassbare Listen für Status-Updates hin – ähnlich wie bei Instagram – für granularere Privatsphäre-Einstellungen.
* Strengere Kontoeinstellungen: Eine neue Sicherheitsinitiative für hochgefährdete Nutzer mit strengeren Standard-Privatsphäre-Konfigurationen.
Mit Medien-Entwürfen anerkennt WhatsApp, dass seine integrierte Kamera und sein Editor nicht mehr nur für Schnappschüsse dienen. Sie sind legitime Werkzeuge für die Content-Erstellung geworden. Nutzer erstellen damit regelmäßig Memes, annotieren Dokumente oder bearbeiten persönliche Fotos, bevor sie diese auf anderen Plattformen teilen.
Strategie: Nutzer im eigenen Ökosystem halten
Marktbeobachter werten den Schritt als strategischen Versuch, Nutzer länger im WhatsApp-Ökosystem zu halten. Indem der Bearbeitungs-Workflow verbessert wird, reduziert Meta die Notwendigkeit, Fotos in Drittanbieter-Apps zu bearbeiten.
Besonders populär dürfte das Feature bei „Power-Usern“ werden: Social-Media-Manager, Kleinunternehmer und digitale Kreative, die WhatsApp für professionelle Kommunikation nutzen. Die Möglichkeit, ein bearbeitetes Bild als Entwurf zu speichern und später an mehrere Kunden oder Gruppen zu senden, bietet ein Maß an Flexibilität, das bisher fehlte.
Die Logik entspricht zudem dem bereits eingeführten Entwurfs-Konzept für Textnachrichten, wo unfertige Nachrichten klar im Chat-Verzeichnis gekennzeichnet werden. Die Ausweitung auf Medien schafft ein konsistentes Nutzererlebnis, bei dem „Work in Progress“ sicher ist – unabhängig vom Format.
Nächste Schritte: Cloud-Entwürfe in Aussicht
Obwohl sich die Medien-Entwurfsfunktion noch in der Testphase befindet, deuten die schnellen Entwicklungszyklen von WhatsApp auf einen öffentlichen Release noch im ersten Quartal 2026 hin.
Experten erwarten, dass künftige Versionen cloud-basierte Entwürfe umfassen könnten. Das würde Nutzern ermöglichen, die Bearbeitung eines Bildes auf dem Smartphone zu beginnen und auf WhatsApp Desktop oder Web zu beenden. Der Fokus liegt aktuell jedoch noch auf der lokalen Speicherung auf dem Gerät.
Für die breite Nutzerschaft wird das Erscheinen der „Speichern“-Schaltfläche im Zeichen-Editor wahrscheinlich eine unauffällige, aber hochwillkommene Ergänzung der täglichen Messaging-Routine sein.
PS: Übrigens: Wer häufig im Messenger Bilder bearbeitet oder Beta‑Tools ausprobiert, profitiert von einem kompakten Setup‑Guide fürs iPhone. Das kostenlose Starterpaket liefert praktische Anleitungen, wie Sie Kamera‑ und Speicher‑Einstellungen optimieren, TestFlight verstehen und künftige Cloud‑Entwürfe vorbereiten – kurz, verständlich und sofort umsetzbar. Zusätzlich enthält es Tipps für Datensicherung und die besten Einstellungen für mobile Content‑Erstellung. iPhone‑Starterpaket kostenlos anfordern





