WhatsApp revolutioniert seine Kommunikation: Nutzer können sich bald über persönliche Nutzernamen statt Telefonnummern verbinden. Die lang erwartete Funktion startet 2026 und markiert die größte Veränderung seit Gründung des Messengers.
Privatsphäre im Fokus: So funktioniert das neue System
Der Kern der Neuerung ist ein eindeutiger, suchbarer Handle wie @beispielname. Chats, Sprachanrufe und Videoanrufe lassen sich künftig starten, indem man einfach diesen Nutzernamen sucht – ganz ohne Austausch der Mobilfunknummer.
„Die Einführung ist eine direkte Antwort auf wachsende Nutzerbedenken“, erklärt ein Branchenkenner. Besonders in großen Gruppenchats oder beim Kontakt mit Unternehmen sahen viele die Notwendigkeit, ihre private Nummer preiszugeben, als Risiko. Das neue System bietet mehrere Vorteile:
- Anonymität standardmäßig: Bei Kontaktaufnahme über den Nutzernamen bleiben beide Telefonnummern verborgen. Sie werden nur sichtbar, wenn die Nummer bereits im Adressbuch gespeichert ist.
- Freiwillige Nutzung: Die Funktion ist optional. Wer mag, kommuniziert weiterhin primär über seine Telefonnummer.
- Nahtlose Integration: In Beta-Versionen wird der Nutzername bereits prominent auf der Kontakt-Info-Seite angezeigt – genau dort, wo bisher die Nummer stand.
Hinter den Kulissen hat Mutterkonzern Meta die Infrastruktur des Dienstes massiv umgebaut. Die Herausforderung: Das neue Identifikationssystem sollte skalierbar und sicher sein, ohne die bewährte End-to-End-Verschlüsselung zu gefährden.
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Revolution für Unternehmen: Kundenkontakt ohne Nummer
Die Umstellung betrifft nicht nur Privatnutzer. Für Unternehmen auf der Plattform bedeutet sie einen fundamentalen Wandel. Firmen können mit einem eindeutigen Nutzernamen eine Markenpräsenz aufbauen. Kunden finden und kontaktieren sie leichter, ohne dass das Unternehmen eine Geschäftsnummer verwalten oder anzeigen muss.
WhatsApp hat seine Geschäftspartner bereits informiert und eine Deadline gesetzt: Bis Juni 2026 müssen alle Systeme, die die WhatsApp Business API nutzen, für das neue Nutzernamen-System aktualisiert sein. Firmen müssen ihre Workflows anpassen, um die neue „Business-scoped User ID“ (BSUID) zu integrieren.
„Das vereinfacht den Kontakt und stärkt das Kundenvertrauen durch mehr Privatsphäre“, so ein Analyst. Könnte dies der entscheidende Schub für WhatsApp als Business-Kanal werden?
Strategische Wende: WhatsApp holt im Privatsphäre-Wettlauf auf
Mit der Einführung von Nutzernamen modernisiert WhatsApp sein Plattform und reagiert auf Forderungen, die Konkurrenten wie Telegram und Signal schon lange erfüllen. Bei über zwei Milliarden aktiven Nutzern war die Abhängigkeit von Telefonnummern zu einem deutlichen Anachronismus geworden.
Die Veränderung soll Sicherheit und Freiheit erhöhen – besonders in Online-Communities oder Berufsgruppen, in denen Mitglieder zögern, private Kontaktdaten zu teilen. Doch der Übergang birgt auch Herausforderungen. Der Plattformbetreiber entwickelt laut Berichten robuste Verifikations- und Sicherheitsmaßnahmen, um Problemen wie Identitätsdiebstahl oder dem Horten begehrter Nutzernamen vorzubeugen. Zusätzliche Tools wie optionale PINs sollen Nutzern helfen, unerwünschte Kontaktanfragen zu managen.
Ausblick: Gestaffelter Start und weitere Neuerungen
Ein offizielles globales Startdatum steht zwar noch nicht fest, doch der Fortschritt in der Beta-Phase deutet auf einen baldigen, gestaffelten Rollout hin – wahrscheinlich im ersten Halbjahr 2026. Er beginnt voraussichtlich bei Android, gefolgt von iOS und WhatsApp Web. Nutzer erhalten eine In-App-Benachrichtigung, sobald sie in ihrer Region einen Nutzernamen wählen können.
Die Einführung könnte mit anderen für 2026 geplanten Updates zusammenfallen, etwa verbesserten Gruppenchat-Tools. Zusammen signalisieren diese Änderungen eine Evolution: WhatsApp wandelt sich vom einfachen Messenger mit Kontaktliste hin zu einem vielseitigeren, sichereren Kommunikationstool, in dem die Nutzeridentität geschützter und flexibler wird.
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