WhatsApp führt Profil-Kennzeichnung für Kanal-Admins ein

WhatsApp testet neue Profile für Kanal-Administratoren, um mehr Transparenz und Verantwortlichkeit zu schaffen. Die Funktion richtet sich vor allem an Unternehmen und Medien.

WhatsApp will die Verantwortlichkeit in seinem Broadcast-Dienst erhöhen – mit sichtbaren Profilen für Kanal-Administratoren. Das berichten Insider am Dienstag. Die neue Funktion soll vor allem Medien und Unternehmen mehr Transparenz bieten.

Mehr Klarheit hinter den Kulissen

Bisher erschienen alle Beiträge in einem WhatsApp-Kanal unter dem generischen Kanalnamen. Für Follower war nicht erkennbar, welches Teammitglied welchen Post veröffentlichte. Das ändert sich nun: Administratoren können künftig ein eigenes Profil mit Namen und Bild anlegen, das neben ihren Beiträgen angezeigt wird.

Die Funktion wurde in der aktuellen iOS-Beta-Version 26.4.10.73 entdeckt. Sie befindet sich noch in der Entwicklung, soll aber später für alle Kanal-Betreiber verfügbar werden. Besonders für größere Redaktionen oder Marketing-Teams, in denen mehrere Personen einen Kanal betreuen, ist diese Granularität ein echter Fortschritt.

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„Das schafft mehr Verantwortlichkeit und kann die Verbindung zum Publikum vertiefen“, kommentiert ein Branchenbeobachter. Nutzer wissen endlich, wer konkret mit ihnen kommuniziert.

Privatsphäre bleibt gewahrt

Trotz der neuen Transparenz setzt WhatsApp weiter auf strengen Datenschutz. Die persönliche Telefonnummer und private Kontodetails der Administratoren bleiben unsichtbar. Follower können über das berufliche Profil keine privaten Chats starten oder Status-Updates einsehen.

„Das schützt die Admins vor Belästigung, bietet aber die gewünschte Nachvollziehbarkeit“, erklärt ein Cybersicherheitsexperte. Die Administratoren behalten zudem die volle Kontrolle: Sie können für den Kanal einen anderen Namen und ein anderes Bild wählen als in ihrem privaten Profil.

WhatsApp baut Kanal-Funktionen massiv aus

Die Admin-Profile sind Teil einer ganzen Reihe neuer Features. Erst am Montag wurde ein „Forwarding Reach“-Analysetool in der Beta entdeckt. Es zeigt Kanal-Betreibern, wie oft ihre Beiträge weitergeleitet wurden – ein wichtiger Indikator für die virale Verbreitung jenseits einfacher Reaktionen.

Zugleich kursieren Gerüchte über einen „Denkmodus“ für die Meta-KI-Integration, der langsamere, aber detailliertere Antworten liefern soll. WhatsApp entwickelt sich damit zunehmend von einer reinen Messenger-App zu einem vollwertigen Broadcasting-Netzwerk.

Analysten sehen darin eine klare Strategie: „Mit Profilen, die journalistischen Standards ähneln, und professionellen Analytics will WhatsApp Channels als seriöse Nachrichten- und Marketingplattform etablieren.“ Der Wettbewerb mit traditionellen Social-Media-Feeds dürfte sich verschärfen.

Wann kommt die Funktion?

Aktuell ist die Profil-Kennzeichnung nur für eine kleine Gruppe von Beta-Testern verfügbar. Ein offizieller Zeitplan für den weltweiten Rollout steht noch nicht fest. Erfahrungsgemäß dauert es von der Beta-Phase bis zur stabilen Version jedoch nur wenige Wochen bis Monate.

Besonders verifizierte Organisationen, Behörden und Kundensupport-Kanäle dürften von der Neuerung profitieren. Wo es auf Vertrauen und klare Ansprechpartner ankommt, könnte diese Transparenz entscheidend sein. Bis dahin feilt WhatsApp weiter an der Balance zwischen öffentlicher Rechenschaftspflicht und persönlicher Privatsphäre.

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