WhatsApp bringt mit „Mitglieder-Tags“ mehr Klarheit in große Gruppenchats. Die neue Funktion, die seit Anfang Januar 2026 schrittweise ausgerollt wird, erlaubt es Nutzern, sich selbst Rollen oder Bezeichnungen zuzuweisen. Damit reagiert der Meta-Konzern auf die wachsende Nutzung der App für berufliche und organisatorische Zwecke.
Die Tags sollen ein zentrales Problem in großen, unübersichtlichen Gruppen lösen: die Frage, wer eigentlich spricht und in welcher Funktion. In Chats für Schulklassen, Vereine oder Projektteams können sich Nutzer nun individuell als „Klassenlehrer“, „Kassenwart“ oder „Projektleiter“ kennzeichnen. Das Label erscheint unter dem Namen bei jeder Nachricht und ist gruppenspezifisch – die gleiche Person kann in verschiedenen Chats unterschiedliche Rollen haben.
So funktionieren die neuen Gruppen-Tags
Die Einrichtung ist einfach. In der Gruppeninfo tippt der Nutzer auf den eigenen Namen in der Teilnehmerliste und wählt „Mitglieder-Tag hinzufügen“. Die selbst gewählte Bezeichnung wird dann für alle Gruppenmitglieder sichtbar. Sie bietet auf einen Blick Kontext, besonders in Chats, in denen sich die Teilnehmer nicht persönlich kennen.
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Diese Funktion zielt direkt auf den gewandelten Nutzungszweck von WhatsApp ab. Die App, einst reiner Messenger für Familie und Freunde, ist heute eine kritische Infrastruktur für die Koordination großer Gemeinschaften. Die explizite Kennzeichnung von Rollen wie „Moderator“ oder „Veranstaltungs-Helfer“ soll die Effizienz steigern und ständige Rückfragen überflüssig machen.
Strategische Annäherung an Plattformen wie Discord
Beobachter sehen in dem Schritt eine strategische Bewegung. WhatsApp nähert sich mit dem Tag-System etablierten Community-Plattformen wie Discord an, die seit langem mit Rollen-Systemen arbeiten. Meta erkennt damit an, dass Millionen Nutzer die App bereits für komplexe Abstimmungen nutzen, die weit über den ursprünglichen Scope hinausgehen.
Die Mitglieder-Tags sind Teil eines größeren Updates für Gruppenchats, das am 7. Januar 2026 angekündigt wurde. Dazu gehören auch textbasierte Sticker, die sich direkt aus dem Sticker-Suchfeld erstellen lassen, sowie verbesserte Erinnerungen für Gruppen-Events. Organisatoren können nun benutzerdefinierte Vorwarnzeiten für Termine festlegen.
Wettbewerbsvorteil durch strukturierte Kommunikation
Das Update stärkt die Wettbewerbsposition von WhatsApp im verschwimmenden Feld zwischen privater und professioneller Kommunikation. In einer Zeit, in der Gruppenchats zum täglichen Leben gehören, werden Features immer wichtiger, die Struktur und Klarheit schaffen. Der schrittweise Rollout ist für WhatsApp typisch und dient der Stabilitätssicherung bei Milliarden Nutzern.
Die Entwicklung geht weiter. Laut aktuellen Beta-Berichten arbeitet WhatsApp an einem optionalen werbefreien Abo-Modell für Europa und Großbritannien. Zudem sollen Sprach- und Videoanrufe für die Web-Version kommen. Mit solchen Qualitätsverbesserungen und kontextschaffenden Tools will die Plattform ihre Dominanz im Mobilfunkmarkt festigen. Für Nutzer bedeutet das vor allem eines: etwas weniger Chaos in den Gruppenchats.
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