Eine altbekannte Betrugsmasche erlebt eine Renaissance und bedroht Millionen WhatsApp-Nutzer. Cyberkriminelle verbreiten aktuell wieder verstärkt Nachrichten, die eine angebliche Premium-Version namens „WhatsApp Gold“ bewerben. Anstatt exklusiver Funktionen erhalten Nutzer jedoch Schadsoftware.
Die perfide Masche verspricht erweiterte Emoji-Pakete, bessere Videoqualität oder die Möglichkeit, mehr Bilder zu versenden. Alles nur Köder. In Wirklichkeit führt der enthaltene Link zu einer gefälschten Website, die eine schädliche Installationsdatei zum Download anbietet.
So funktioniert die Falle
Die Täter setzen auf Neugier und das Verlangen nach exklusiven Features. Die Nachrichten verbreiten sich wie ein Lauffeuer über Kettenbriefe oder kompromittierte Kontakte. Die Botschaft ist immer gleich: Hier gibt es etwas Besonderes, aber nur für kurze Zeit.
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Wer auf den Link klickt und die Datei installiert, lädt sich Malware auf das Gerät. Die Folgen sind gravierend:
* Die Schadsoftware spioniert persönliche Daten wie Kontakte, Nachrichten und sogar Bankdaten aus.
* Angreifer können die vollständige Kontrolle über das WhatsApp-Konto übernehmen.
* Das gehackte Konto wird genutzt, um die Betrugslinks an die gesamte Kontaktliste zu verschicken – die Masche verbreitet sich exponentiell.
Der beste Schutz: Misstrauen und offizielle Quellen
WhatsApp stellt klar: Es gibt keine offizielle „Gold“- oder Premium-Version. Alle Updates und neuen Funktionen kommen ausschließlich über die autorisierten App-Stores.
So schützen Sie sich effektiv:
* Links ignorieren: Klicken Sie niemals auf Links in Nachrichten, die ein Upgrade versprechen – besonders von unbekannten Nummern.
* Nur aus Stores installieren: Laden Sie Apps nur aus dem Google Play Store oder Apple App Store herunter. Prüfen Sie den Herausgeber („WhatsApp LLC“).
* Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Diese zusätzliche PIN erschwert Fremden den Account-Zugriff.
* Sofort löschen und melden: Erhalten Sie eine verdächtige Nachricht, löschen Sie diese und melden Sie den Absender bei WhatsApp. Leiten Sie sie nicht weiter.
Ein wiederkehrendes Phänomen
Der „WhatsApp Gold“-Betrug ist kein neues Problem. Seit 2016 taucht die Masche in Wellen immer wieder auf, oft kombiniert mit anderen Hoaxes. Die Langlebigkeit zeigt, wie effektiv Social Engineering funktioniert – es nutzt einfache menschliche Emotionen wie Neugier und Angst.
Die Betrüger werden ihre Methoden auch in Zukunft anpassen. Die beste Verteidigung bleibt Aufklärung und ein gesundes Misstrauen gegenüber zu verlockenden Angeboten im Chat. Echte Updates kommen nie als Kettenbrief.





