WhatsApp-Gruppen: Vier neue Funktionen erleichtern die Chat-Verwaltung

Neue Filter, dauerhaft fixierbare Nachrichten und Gruppen-Status sollen die Verwaltung erleichtern; die Verteilung für Android und iOS läuft schrittweise.

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Der Messenger-Dienst WhatsApp erweitert die Verwaltungsmöglichkeiten für Gruppenunterhaltungen. Wie aus Medienberichten hervorgeht, hat die Plattform vier neue Gruppenchat-Funktionen angekündigt.

Dazu gehören ein gezielter Filter für Erwähnungen und Antworten, die Möglichkeit zum unbegrenzten Anpinnen von Nachrichten, gruppenspezifische Status-Updates sowie das nachträgliche Teilen jüngster Nachrichten mit bereits beigetretenen Mitgliedern. Ziel der Neuerungen sei es, Gruppenchats leichter zu verwalten und verpasste Inhalte einfacher nachzuholen.

Neuer Filter für direkte Ansprachen und Antworten

Eine der Neuerungen ist ein Filter namens „Mentions and replies“. Dieser zeigt ausschließlich ungelesene Gruppenchats an, in denen Nutzer direkt erwähnt wurden oder eine unmittelbare Antwort erhalten haben. Auch Erwähnungen über die Sammelansprache @all werden dabei erfasst. Die Funktion soll sich optional in der Chatliste einbinden lassen.

Zudem lässt sich der Filter auch auf Community-Chats anwenden. Nutzer können ihn wahlweise direkt in der Hauptliste oder als Sekundärfilter aktivieren, um die Übersicht in stark frequentierten Unterhaltungen zu behalten.

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Dauerhaftes Pinnen und gruppenspezifischer Status

Bislang konnten wichtige Mitteilungen in Gruppenchats nur mit einer zeitlichen Begrenzung fixiert werden. WhatsApp bot hierbei Optionen für 24 Stunden, 7 Tage oder 30 Tage bei bis zu vier Pins pro Chat an. Mit der Neuerung entfällt das automatische Ablaufen: Nachrichten lassen sich künftig dauerhaft anheften. Das Zeitlimit bleibt jedoch weiterhin editierbar, falls eine Befristung gewünscht ist.

Zusätzlich führt WhatsApp Status-Updates ein, die sich gezielt an einzelne Gruppen statt an die gesamte Kontaktliste richten. Diese Gruppen-Status-Meldungen sind ausschließlich für die Mitglieder der jeweiligen Gruppe sichtbar und verschwinden nach 24 Stunden wieder. Innerhalb der Gruppe stehen dafür Reaktionen und eigene Statusmeldungen zur Verfügung.

Teilen jüngster Nachrichten und schrittweiser Rollout

Als vierte Neuerung ermöglicht WhatsApp das nachträgliche Senden jüngster Nachrichten an Mitglieder, die einer Gruppe bereits beigetreten sind. Der Vorgang lässt sich durch das Antippen des Namens auslösen und erfolgt Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Nicht näher spezifiziert ist in den vorliegenden Angaben allerdings, wer genau innerhalb einer Gruppe die Berechtigung hat, diesen Chatverlauf nachträglich zu übermitteln.

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Bestehende Werkzeuge für Gruppenunterhaltungen bleiben von den Neuerungen unberührt. Dazu zählen private Antworten innerhalb von Gruppen, Umfragen mit Einzelantworten sowie Markierungen für einzelne Mitglieder. Zuvor hatte WhatsApp bereits Gastanrufe bereitgestellt.

Die Ankündigung der Neuerungen erfolgte laut Branchenberichten unter Verweis auf WABetaInfo. Der Rollout der vier Funktionen erfolgt schrittweise für die Betriebssysteme Android und iOS und dauert derzeit an. Konkrete Zeitpläne oder länderspezifische Termine für die Bereitstellung in einzelnen Regionen wurden dabei nicht genannt.