WhatsApp: Kinderschutz-Einstellungen jetzt im Hauptmenü verfügbar

WhatsApp bündelt Kinderschutz-Einstellungen im Hauptmenü und erlaubt iPad-Nutzung ohne Smartphone-Kopplung.

Der Messenger-Dienst erleichtert Eltern die Kontrolle über Kinderkonten – und bringt mehrere Neuerungen mit.

WhatsApp hat die Bedienoberfläche seiner Familien-Sicherheitsfunktionen grundlegend überarbeitet. Seit heute können Nutzer die Kinderschutz-Einstellungen direkt im Hauptmenü der App finden – ein eigener Bereich bündelt alle Optionen, die der Konzern im März 2026 erstmals eingeführt hatte. Das Ziel: Eltern sollen die Werkzeuge schneller entdecken und nutzen können.

Kontoverwaltung ohne technische Hürden

Die Neuerung rollt derzeit für Tester der Android-Beta (Version 2.26.29.5) aus. Der Prozess wurde deutlich vereinfacht: Eltern verknüpfen ihr Konto direkt über das Smartphone des Kindes. Das Kind erhält anschließend eine Benachrichtigung, dass sein Account nun verwaltet wird.

Wichtig zu wissen: Die Überwachung beschränkt sich auf Kontoaktivitäten – nicht auf Nachrichteninhalte. Eltern sehen, wann das Kind einen neuen Kontakt hinzufügt oder mit unbekannten Nummern interagiert. Die privaten Chats bleiben tabu, eine technische Möglichkeit zum Mitlesen gibt es nicht. Meta verfolgt mit der Umstrukturierung das Ziel, Sicherheitsoptionen sichtbarer zu machen, die bisher in den Tiefen der App versteckt waren.

iPad als eigenständiges Gerät

Parallel dazu hat WhatsApp mit Version 26.28.75 mehrere funktionale Upgrades ausgerollt. Die wohl wichtigste Neuerung: Das iPad kann jetzt als eigenständiges Gerät genutzt werden. Zwar ist weiterhin eine Telefonnummer zur Anmeldung nötig, doch das Tablet muss nicht mehr dauerhaft mit einem Smartphone verbunden sein.

Anzeige

Während WhatsApp neue Funktionen für das iPad einführt, sorgt die Datennutzung des Messengers bei vielen Nutzern weiterhin für Skepsis. Dieser kostenlose Report zeigt Ihnen, wie Sie in nur fünf Minuten zu einer sichereren Alternative wechseln und Ihre Privatsphäre effektiv schützen. Kostenlosen Ratgeber für den Wechsel zu Telegram anfordern

Auch für Autofahrer gibt es Verbesserungen. Die Oberflächen von CarPlay und Android Auto wurden überarbeitet. Neu sind eine spezielle Anrufhistorie, eine Favoritenliste für häufige Kontakte und die Möglichkeit, Sprachnachrichten direkt über das Auto-Interface zu versenden.

Für die Produktivität hat der Dienst zudem einen integrierten PDF-Betrachter eingebaut. Nutzer können Dokumente direkt in der App mit Anmerkungen und Markierungen versehen.

Neue Sicherheitsoptionen in der Pipeline

Meta arbeitet außerdem an einem neuen Sicherheitsprotokoll. Branchenberichten zufolge entwickelt WhatsApp ein passwortbasiertes Zwei-Faktor-System, das die bisherige sechsstellige PIN ersetzen soll. Künftig könnten Nutzer komplexe Passwörter mit Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwenden. Der Haken: Die Funktion befindet sich noch in der Entwicklung und hat die Beta-Phase noch nicht erreicht.

Anzeige

Die geplanten Sicherheits-Updates bei WhatsApp zeigen, wie wichtig der Schutz digitaler Konten geworden ist, um Phishing und Datenklau zu verhindern. Erfahren Sie in diesem Gratis-Leitfaden, wie Sie die neue Passkey-Technologie schon heute bei Amazon, Microsoft und WhatsApp für maximale Sicherheit nutzen. Gratis-Report: Passkeys sicher und einfach einrichten

Musik teilen über den Status

Ein weiteres Update betrifft die „Status“-Funktion. Nutzer können jetzt direkt aus Diensten wie Spotify oder Apple Music Musik in ihren Status posten. Der Schritt ist Teil einer breiteren Strategie: WhatsApp will sich vom reinen Messenger zu einem vielseitigeren Kommunikations- und Sozialnetzwerk entwickeln.