WhatsApp-Konten in Malaysia: MCMC fordert von Meta Antworten zu Sperren

Die malaysische Behörde klärt Kontohacks und Sperren mit Meta; WhatsApp erweitert zugleich Schutzoptionen und testet Betrugswarnungen.

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Die malaysische Kommunikations- und Multimedia-Kommission (MCMC) hat Meta zu einem Treffen geladen, um Beschwerden über gehackte, gesperrte oder nicht mehr zugängliche WhatsApp-Konten aufzuklären. Wie nst.com.my berichtete, will Meta der Behörde dazu Antworten liefern.

Online-Meeting am Montag

Laut businesstoday.com.my kam es am Montag, den 28.09.2026, zu einem Treffen zwischen MCMC und Meta, an dem auch die stellvertretende Kommunikationsministerin Teo Nie Ching beteiligt war.

Wie thesun.my, scoop.my und newswav.com berichteten, fand die Zusammenkunft als Online-Meeting statt. Kommunikationsminister Datuk Seri Fahmi Fadzil erklärte laut newswav.com, Meta habe um Zeit für eine technische Prüfung gebeten und eine Rückmeldung um 15 Uhr in Aussicht gestellt.

Bereits am Vortag hatte die MCMC laut einem Bericht von astroawani.com vom 27.9.2026 ein Meeting mit Meta abgehalten, um eine ausführliche Erklärung zu den betroffenen Konten zu erhalten. Das zuständige Ministerium wartete demnach auf die Ergebnisse dieses Austauschs. Wie thesun.my und scoop.my ebenfalls am 27.9.2026 meldeten, untersuchte die MCMC die gemeldeten Fälle bereits und hatte den Vorgang zur Klärung an Meta übergeben.

Zwei getrennte Probleme

Die MCMC stellte laut businesstoday.com.my und scoop.my klar, dass Kontohacking und Kontosperrung zwei unterschiedliche Probleme darstellen, die dennoch zusammenhängen können: Ein übernommenes Konto könne wegen eines Verstoßes gegen die WhatsApp-Nutzungsbedingungen gesperrt werden. Laut newswav.com sind ähnliche Fälle nicht auf WhatsApp beschränkt, sondern betreffen auch Telegram und Instagram.

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Betroffenen Nutzern rät die Behörde laut businesstoday.com.my, Wiederherstellung oder Einspruch ausschließlich über offizielle WhatsApp-Kanäle zu suchen, keine Verifizierungscodes oder Sicherheits-PINs weiterzugeben, die Zwei-Schritt-Verifizierung zu aktivieren und verdächtige Links oder Apps zu meiden.

Zudem warnte die MCMC vor kostenpflichtigen Kontowiederherstellungsdiensten. Ungeklärte Fälle können demnach direkt bei der Behörde gemeldet werden, die dann Meta um Unterstützung bei der Reaktivierung bitten kann.

WhatsApp verstärkt Sicherheitsfunktionen

Unabhängig vom Vorgang in Malaysia baut WhatsApp laut oneclickafrica.com seine Schutzmechanismen gegen Kontodiebstahl und Betrug aus. Statt einer sechsstelligen PIN soll die erweiterte Zwei-Schritt-Verifizierung künftig ein vollständiges Passwort mit Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen ermöglichen. Hinzu kommt die Unterstützung mehrerer Passkeys für Android und iOS.

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Bei Anrufen von nicht gespeicherten Kontakten sollen Android-Nutzer künftig mehr Informationen erhalten, etwa das Land des Anrufers und gemeinsame Gruppen. Laut WhatsApp haben bereits mehr als eine Milliarde Menschen Passkeys eingerichtet; bestehende Schutzfunktionen wie die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleiben davon unberührt, wie oneclickafrica.com berichtete.

Zusätzlich testet WhatsApp laut techshotsapp.com in der Android-Beta eine optionale Funktion namens „Scam Alert“. Dabei prüft ein Modell direkt auf dem Gerät eingehende Nachrichten unbekannter Kontakte auf typische Betrugsmuster, ohne dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verletzt wird.

Bei Verdacht erscheint ein privater Warnhinweis, und Nutzer können den Absender blockieren, melden oder als vertrauenswürdig markieren. Nachrichteninhalte verlassen dabei nicht das Gerät.