WhatsApp: Liquid Glass verändert den Video-Player auf iPhone, iPad und Mac

Das Liquid-Glass-Design kommt schrittweise auf Apple-Geräte; für Android erprobt WhatsApp neue Status-, Kontakt- und Chatfunktionen.

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WhatsApp passt die Benutzeroberfläche seiner Medienwiedergabe auf Apple-Plattformen an. Wie Berichte vom 7. Oktober 2026 zeigen, gestaltet der Messenger-Dienst den integrierten Video-Player für Apple-Geräte mit einer Optik im Stil von „Liquid Glass“ um.

Zu den Neuerungen gehören eine transluzente, abgerundete Fortschrittsleiste sowie eine modifizierte untere Steuerleiste, deren optische Erscheinung sich an den hellen und dunklen Anzeigemodus des Betriebssystems anpasst.

Entdeckt wurde die Neuerung durch das Fachportal WABetaInfo in der iOS-Betaversion 26.39.10.70 über die Testumgebung TestFlight. Die Verteilung erfolgt schrittweise, sodass derzeit noch nicht alle Teilnehmer des Beta-Programms Zugriff auf die überarbeitete Oberfläche haben.

Technisch ist zwar auch die aktuelle Version aus dem App Store bereits mit dem neuen Design kompatibel, doch auch dort wird die Ansicht serverseitig nach und nach freigeschaltet. Neben dem iPhone ist das angepasste Layout ebenfalls für iPad und Mac vorgesehen. Ein konkreter Termin für eine allgemeine und stabile Bereitstellung für sämtliche Nutzer steht bislang nicht fest.

Schnellere Wiedergabe und Neuerungen bei Statusmeldungen

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Parallel zur optischen Auffrischung des Video-Players testet WhatsApp funktionale Erweiterungen in weiteren Bereichen der Anwendung. Für Android-Nutzer verteilt der Dienst eine zweifache Wiedergabegeschwindigkeit bei Statusmeldungen an ausgewählte Beta-Tester, die die Version 2.26.40.4 installiert haben. Weitere Anwender sollen in den kommenden Wochen folgen.

Gesteuert wird das Tempo über eine Geste: Ein Gedrückthalten der rechten Bildschirmseite aktiviert die doppelte Geschwindigkeit, während das Loslassen wieder zum Standardtempo zurückkehrt. In Einzelchats, Gruppen und Kanälen existiert diese Geste bereits seit der Android-Beta 2.24.26.20. Status-Audioclips können eine Dauer von bis zu 30 Sekunden umfassen.

Zudem wird an ausgewählte Tester eine Funktion verteilt, die Statusmeldungen von nicht im Adressbuch gespeicherten Rufnummern anzeigt. Voraussetzung dafür ist, dass mit der betreffenden Nummer kürzlich telefoniert oder ein Nachrichtenaustausch geführt wurde.

Gekennzeichnet werden solche Kontakte durch eine vorangestellte Tilde vor dem Namen und der Nummer. Die Sichtbarkeit richtet sich dabei weiterhin nach den hinterlegten Datenschutzeinstellungen der Urheber sowie den jüngsten Interaktionen.

Eigener Bereich für Kontakte und verbesserte Gruppenfunktionen

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Für Android befindet sich zudem ein eigener Kontakte-Reiter in der Vorbereitung, der in der Betaversion 2.26.40.3 gesichtet wurde. Die Funktion ist noch nicht für Tests freigeschaltet, ein Veröffentlichungsdatum ist offen. Geplant sind darin Suchoptionen nach Namen, Telefonnummern oder Benutzernamen sowie Sortiermöglichkeiten nach Aktivität oder Alphabet.

Vorgesehen sind außerdem eine Statusanzeige mit grünem Punkt für Online-Nutzer, die Einblendung des Zeitpunkts des letzten Online-Status im Rahmen der Privatsphäre-Regeln, Geburtstagserinnerungen aus dem Telefonadressbuch, eine Schaltfläche für Meta AI sowie Einladungslinks.

Für Gruppengespräche arbeitet WhatsApp an der Möglichkeit, dass neu beigetretene Mitglieder die Chatnachrichten der vorherigen 24 Stunden nachlesen können. Diese Option soll für manuell hinzugefügte sowie über Einladungslinks beigetretene Personen greifen und kann von Gruppenadministratoren in den Einstellungen verwaltet werden.

Diskutiert wird dabei eine Begrenzung auf etwa 1.000 Nachrichten aus diesem Zeitraum. Bei beiden Projekten bleibt der Schutz durch die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bestehen.

Schließlich erprobt der Messenger unter den Versionsnummern 2.26.39.11 für Android und 26.39.10.20 für iOS sogenannte geschützte Chats. Diese sind standardmäßig deaktiviert und lassen sich über die Chat-Informationen einschalten.

Ein entsprechend markierter Chat wird nicht mit verknüpften Begleitgeräten synchronisiert, sondern verbleibt ausschließlich auf dem Hauptgerät. Automatische Medienspeicherungen in der Fotogalerie, Chat-Exporte sowie die Nutzung von Meta AI sind in diesen Dialogen gesperrt. Wann diese Sicherheitsoption regulär für alle Benutzer verfügbar sein wird, ist noch unbestimmt.

Mehr zum Thema bei 9to5Mac: „WhatsApp expands the Liquid Glass design to its video player“