Meta arbeitet einem Bericht von wabetainfo.com vom 21. September 2026 zufolge an weiteren technischen Neuerungen, um WhatsApp enger an Instagram und Facebook anzubinden. Die Entwicklung wurde in aktuellen Beta-Versionen der App für iOS und Android entdeckt und markiert einen weiteren Schritt in der schrittweisen Verschmelzung der Meta-Plattformen auf technischer Ebene.
Inhalte teilen ohne Umwege
Konkret rollt WhatsApp laut wabetainfo.com eine Funktion aus, mit der Nutzer Stories, Posts und Reels aus verknüpften Instagram- und Facebook-Konten direkt in WhatsApp teilen können – sowohl im eigenen Status als auch in Chats.
Ergänzend berichtete analyticsinsight.net am 22. September 2026, dass WhatsApp zusätzlich testet, entsprechende Inhalte direkt in Einzel- und Gruppenchats sowie in Status-Updates einzubinden, ohne dass Medien vorher separat herunter- und wieder hochgeladen werden müssen.
Auch t3n.de beschrieb in einem Bericht vom 22. September 2026 die praktische Umsetzung: Bereits auf Facebook oder Instagram geteilte Posts, Reels und Stories lassen sich demnach direkt über die WhatsApp-Medienauswahl im Messenger posten – sowohl im WhatsApp-Status als auch in beliebigen Konversationen.
Ein neues Interface ist dafür laut dem Bericht nicht erforderlich, da Facebook- und Instagram-Konto lediglich als zusätzliche Ordner in der bestehenden Medienauswahl erscheinen.
Verknüpfung als Voraussetzung – aber freiwillig
Damit die Funktion überhaupt genutzt werden kann, muss das WhatsApp-Konto mit dem Meta Accounts Center verbunden sein. Diese Verknüpfung ist laut wabetainfo.com optional, für das neue Feature jedoch zwingend notwendig. Nutzer nehmen die Verbindung über die WhatsApp-Einstellungen unter „Kontenübersicht“ und „Verknüpfte Funktionen“ vor, wie t3n.de berichtete. Ohne diese Verknüpfung bleibt der Zugriff auf die neue Medienauswahl verwehrt.
Wichtig ist dabei die Richtung des Datenflusses: Die Verbindung funktioniert laut wabetainfo.com einseitig. Instagram und Facebook erhalten demnach keinen Zugriff auf WhatsApp-Medien – der Austausch läuft also nur von den beiden anderen Plattformen in Richtung WhatsApp, nicht umgekehrt.
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Verschlüsselung bleibt unberührt
Trotz der engeren Verzahnung der Plattformen bleiben WhatsApp-Nachrichten und -Anrufe laut analyticsinsight.net weiterhin Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die neue Medienintegration betrifft demnach ausschließlich den Import von öffentlich geteilten Inhalten aus Instagram und Facebook, nicht die grundsätzliche Verschlüsselungsarchitektur des Messengers.
Schrittweiser Rollout ohne festen Termin
Die Funktion steht laut wabetainfo.com bislang nur in den neuesten Beta-Versionen von WhatsApp für Android und iOS zur Verfügung – zunächst für eine begrenzte Gruppe von Beta-Testern.
Ein Ausrollen an weitere Nutzer sei über die kommenden Wochen zu erwarten, einen Termin für die allgemeine Verfügbarkeit nennt der Bericht jedoch nicht. Auch analyticsinsight.net bestätigte den schrittweisen Charakter des Rollouts an eine begrenzte Testgruppe, ebenfalls ohne konkreten Zeitpunkt für einen vollständigen Release.
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Für Nutzer bedeutet das vorerst: Wer die neue Funktion ausprobieren möchte, benötigt Zugang zum WhatsApp-Beta-Programm und muss aktiv die Verknüpfung mit dem Meta Accounts Center nehmen. Bis zur breiten Verfügbarkeit dürfte es nach aktuellem Stand noch dauern.
Mehr zum Thema bei t3n: „Whatsapp: Messenger soll an Instagram und Facebook heranrücken“

