Messenger-Betrüger zielen gezielt auf deutsche Sparer ab, während WhatsApp mit einem Maximalschutzmodus reagiert. Die Sicherheitslage auf der beliebten Plattform eskaliert. Eine aktuelle Warnung der BaFin und neue Schutzfunktionen des Dienstes zeigen: Nutzer müssen ihre Privatsphäre jetzt aktiv verteidigen.
BaFin warnt vor professionellem Anlagebetrug
Die Aufsicht schlägt Alarm: Eine neue, hochprofessionelle Masche über WhatsApp-Gruppen zielt speziell auf deutsche Anleger ab. Die Täter geben sich als Mitarbeiter der „Bank of America“ aus – teilweise unter Verwendung echter Namen ehemaliger Angestellter. Opfer werden ungefragt in Gruppen hinzugefügt oder über Social-Media-Werbung geködert.
Dort wird zum Download einer betrügerischen Handels-App namens „IB-KundenDienst“ gedrängt. Über diese unlizenzierte App sollen Nutzer dann Geld investieren. Die angezeigten Gewinne sind rein fiktiv, eine Auszahlung gibt es nie. Die BaFin rät dringend zur Skepsis bei unerwarteten Finanzangeboten und empfiehlt, vor jeder Investition die Unternehmensdatenbank der Behörde zu prüfen.
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WhatsApp führt Maximalschutzmodus ein
Als direkte Antwort auf solche Bedrohungen rollt WhatsApp weltweit einen neuen „Maximalschutzmodus“ aus. Mit einem Klick aktivieren Nutzer das höchste Privatsphäreniveau. Profilbild, Online-Status und Lesebestätigungen werden dann automatisch nur für Kontakte sichtbar.
Die wichtigste Neuerung: Die Funktion verhindert, dass Fremde Nutzer einfach in Gruppen hinzufügen können. Stattdessen erhält man eine Einladung, der man aktiv zustimmen muss. Das ist ein gezielter Schlag gegen die massenhafte Verbreitung von Spam- und Betrugsgruppen. Eine einfache, aber wirksame Barriere.
So schützen Sie Ihr Konto – der Privatsphäre-Check
Unabhängig von neuen Features bietet WhatsApp bereits wirksame Werkzeuge. Der „Privatsphäre-Check“ in den Einstellungen führt Schritt für Schritt durch die wichtigsten Optionen. Hier sollte die Sichtbarkeit von Profildaten konsequent auf „Meine Kontakte“ beschränkt werden.
Zwei weitere essentielle Schritte:
* Zwei-Faktor-Verifizierung aktivieren: Eine selbst gewählte PIN schützt das Konto selbst dann, wenn Betrüger an Ihren SMS-Bestätigungscode gelangen.
* Sicherheitsbenachrichtigungen einschalten: Sie werden gewarnt, wenn sich der Sicherheitscode eines Kontakts ändert – ein mögliches Zeichen für ein übernommenes Konto.
Das digitale Wettrüsten geht weiter
Die aktuellen Entwicklungen sind Teil eines andauernden Kampfes. Betrüger werden immer professioneller, nutzen Identitätsdiebstahl und täuschend echte Apps. Plattformen wie WhatsApp müssen reagieren, ohne die Benutzerfreundlichkeit zu zerstören.
Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt zwar Nachrichteninhalte, nicht aber vor Social Engineering. Daher sind Funktionen, die Nutzern mehr Kontrolle über Kontaktaufnahmen geben, ein logischer und notwendiger Schritt. Doch die letzte Verteidigungslinie bleibt der Nutzer selbst.
Ein gesundes Misstrauen ist unerlässlich. Unerwartete Gruppen-Einladungen von Unbekannten sind ein klares Warnsignal. Finanzversprechen, die zu gut klingen, um wahr zu sein, sind es in der Regel auch. Die Kombination aus technischen Schutzvorkehrungen der Plattform und der Wachsamkeit jedes Einzelnen bietet den besten Schutz.
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