WhatsApp testet persönliche Profile für Kanal-Administratoren, um Transparenz und Vertrauen zu erhöhen. Das neue Feature soll in den Beta-Versionen für iOS und Android erscheinen.
Die Meta-Tochter entwickelt damit eine Antwort auf ein Kernproblem der Broadcast-Funktion WhatsApp Channels: Bisher erscheinen alle Beiträge anonym unter dem generischen Kanalnamen. Das soll sich ändern. Administratoren können künftig ein Profil mit Namen und Bild für ihren Kanal erstellen. Ihre Beiträge werden dann damit gekennzeichnet.
Mehr Vertrauen durch klare Zuordnung
Die Anonymität in Kanälen stellt besonders für Nachrichtenportale, große Organisationen oder Unternehmen ein Glaubwürdigkeitsproblem dar. Wer steckt wirklich hinter einer Meldung? Das neue Feature schafft Abhilfe. Follower sehen genau, welcher Redakteur, welches Teammitglied oder welcher Experte einen Beitrag veröffentlicht hat.
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Für Medienhäuser ist das ein großer Schritt. Statt „Redaktion“ steht dann „Anna Schmidt“ neben der Eilmeldung. Das schafft nicht nur Vertrauen, sondern auch interne Klarheit. Die Zuordnung bleibt dabei dauerhaft erhalten. Ändert ein Admin später sein Profilbild, behalten alte Posts die ursprüngliche Kennzeichnung. So entsteht ein fälschungssicherer Aktivitätsnachweis.
So funktionieren die Admin-Profile
Die Einrichtung erfolgt direkt über die Kanal-Info. Administratoren legen einen Anzeigenamen und ein Profilbild fest. Diese Daten werden dann automatisch an alle ihre neuen Beiträge angehängt. Der entscheidende Clou: Die Funktion ist optional.
Admins behalten die volle Kontrolle. Sie können wählen, ob sie unter ihrem Profil oder weiterhin anonym unter dem Kanalnamen posten. So lässt sich die Sichtbarkeit an den Kanal-Zweck anpassen – ob für einen persönlichen Creator-Kanal oder den offiziellen Auftritt eines DAX-Konzerns.
Privatsphäre bleibt gewahrt
Trotz mehr Transparenz setzt WhatsApp auf strikten Datenschutz. Die persönliche Telefonnummer des Admins bleibt für Follower unsichtbar. Das Kanal-Profil ist strikt vom privaten WhatsApp-Konto getrennt.
Auch die Kommunikationslogik der Channels ändert sich nicht. Follower können Admins nicht direkt anschreiben oder anrufen. Die Einbahnstraßen-Kommunikation vom Sender zum Empfänger bleibt erhalten. Das schützt die Admins vor unerwünschten Kontaktaufnahmen.
Wettbewerb um professionelle Tools
Die Entwicklung zeigt: WhatsApp treibt die Professionalisierung seiner Broadcast-Plattform voran. Channels wachsen rasant und werden zunehmend von Unternehmen und Medien genutzt. Klare Attribution wird dabei zum Standard – ähnlich wie bei anderen Social-Media-Plattformen mit Team-Accounts.
Ein offizielles Veröffentlichungsdatum gibt es noch nicht. Zunächst sammelt WhatsApp Feedback aus dem engen Beta-Test. Gelingt die Umsetzung, könnte das Feature Channels zum noch verlässlicheren Kommunikationswerkzeug für Millionen Nutzer machen.
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