Seit Jahren wird spekuliert, wie Meta die immense Nutzerbasis von über zwei Milliarden Menschen monetarisieren will. Jetzt verdichten sich die Hinweise auf eine zweigleisige Strategie. Ein Abo soll Werbung verbannen, ein separates Premium-Paket exklusive Komfortfunktionen freischalten. Die Kernfunktionen wie private Chats bleiben laut Meta aber kostenlos und verschlüsselt.
Premium-Features für Power-User in der Pipeline
Besonders für Vielnutzer ist ein geplantes Premium-Abonnement interessant. Es konzentriert sich auf Personalisierung und erweiterte Verwaltung. Aus einer aktuellen Beta-Version geht hervor: Abonnenten könnten künftig mehr als die bisher drei Chats anpinnen.
Zudem zielt das Paket auf eine stärkere Individualisierung ab. Nutzer sollen zwischen verschiedenen App-Symbolen wählen und exklusive Designs sowie Sticker-Sammlungen erhalten. Auch eigene Klingeltöne für eingehende Nachrichten sind geplant. Der Zugang soll zunächst über eine Warteliste erfolgen. Meta betont, dass sich die Features noch in der Entwicklung befinden und ändern können.
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Zweites Modell: Bezahlen für Werbefreiheit
Parallel treibt Meta Pläne für ein werbefreies Abonnement voran. Es ist eine direkte Reaktion auf strenge EU-Regulierungen. Ähnlich wie bei Facebook und Instagram soll ein „Bezahlen oder Einwilligen“-Modell eingeführt werden.
Nutzer in der EU hätten dann die Wahl: Sie stimmen personalisierter Werbung im „Aktuelles“-Tab zu oder sie zahlen für ein Abo, um diese Einblendungen zu entfernen. Erste Tests deuten auf einen Preis von rund vier Euro pro Monat hin. Ein offizieller Starttermin steht noch aus. Private Chats bleiben von dieser Monetarisierung unberührt.
Abgrenzung zum Business-Modell
Die neuen Pläne für Privatnutzer sind klar vom bestehenden WhatsApp Business Premium zu unterscheiden. Dieses Abonnement richtet sich ausschließlich an Unternehmen. Es bietet Werkzeuge wie eine automatisch generierte WhatsApp-Webseite und die Verknüpfung von bis zu zehn Geräten.
Dieses etablierte Geschäftsmodell zeigt: Meta hat bereits Erfahrung mit Abo-Strukturen bei WhatsApp. Nun versucht der Konzern, ähnliche Modelle auf den Massenmarkt zu übertragen.
Metas Suche nach neuen Einnahmequellen
Die optionalen Abonnements sind ein logischer Schritt für Meta. Der Konzern sucht kontinuierlich nach neuen Einnahmequellen, um seine Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz und die „Reality Labs“ zu finanzieren. Allein im vierten Quartal 2025 erwirtschaftete das App-Segment einen Umsatz von über 58 Milliarden US-Dollar.
Mit den Abo-Modellen diversifiziert Meta seine Umsatzströme und macht sich weniger abhängig vom reinen Werbegeschäft. Statt invasive Werbung in private Chats zu platzieren – was auf massiven Widerstand stoßen würde – setzt das Unternehmen auf optionale Zusatzleistungen. Für Nutzer steht eine Entscheidung an: Kostenlos mit Werbung oder bezahlt für ein ungestörtes Erlebnis. Die kommenden Monate werden den Erfolg dieser Strategie zeigen.
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