Im Fokus stehen verbesserte Datenschutzeinstellungen, eine Multi-Account-Funktion für iPhone-Nutzer und erste kostenpflichtige Abonnements.
WhatsApp liest heimlich Ihre Chats – so schützen Sie sich jetzt dagegen. Ein kostenloser Ratgeber zeigt, wie einfach der Wechsel zu einer sicheren Alternative wirklich ist. In 5 Minuten weg von WhatsApp: So chatten Sie völlig anonym
Ausloggen ohne Datenverlust: Neue Funktionen für den digitalen Ausstieg
Die neueste Android-Betaversion 2.26.21.9 bringt eine lang ersehnte Funktion: Nutzer können sich künftig temporär aus ihrem Account ausloggen, ohne lokale Chatdaten zu verlieren. Das Tool richtet sich an alle, die eine „digitale Auszeit“ nehmen möchten, ohne die App komplett zu deinstallieren.
Parallel dazu testet WhatsApp einen „Spoiler-Modus“. Dieser schützt vor neugierigen Blicken über die Schulter – sogenanntem „Shoulder Surfing“. Nachrichten bleiben dabei auf dem Bildschirm unscharf und werden erst lesbar, wenn der Empfänger sie antippt. Interessant: Auch Apple arbeitet an einem ähnlichen „Anti-Snatch“-Feature, das bei Diebstahlverdacht das Gerät automatisch sperrt.
Zwei Konten auf einem iPhone: Multi-Account kommt
Ende Mai führte WhatsApp die lang erwartete Multi-Account-Funktion für iOS ein. iPhone-Nutzer können jetzt zwei verschiedene Nummern oder Konten auf einem Gerät verwalten. Das Update bringt zudem verbesserte Speicherverwaltung und einen optimierten Prozess für den Chat-Verlauf-Transfer zwischen iOS und Android.
Die Plattform vertieft auch die Integration mit Meta AI. Künstliche Intelligenz unterstützt künftig bei der Bildbearbeitung und erstellt Zusammenfassungen von Unterhaltungen. Ein neuer „Incognito Chat“-Modus sowie eine KI-gestützte Dokumentenfreigabe befinden sich ebenfalls in der Beta-Phase.
WhatsApp Plus: Abo-Modell für 2,99 Euro im Monat
Meta baut sein Geschäftsmodell aus: Mit „WhatsApp Plus“ kommt ein monatliches Abo für umgerechnet rund 2,99 Euro. Es bietet Personalisierungsoptionen wie eigene Designs, Sticker und Klingeltöne. Die Schwesterdienste „Facebook Plus“ und „Instagram Plus“ schlagen mit je 3,99 Euro zu Buche. Für die Zukunft plant Meta zudem „Meta One“ – eine Plattform mit verschiedenen Tarifen für Privat- und Geschäftskunden zwischen 7,99 und 49,99 Euro pro Monat.
Content-Ersteller erhalten neue Werkzeuge: Der „Channel Status“ erlaubt temporäre Updates direkt in den Kanälen. Außerdem wechselt WhatsApp seinen GIF-Anbieter von Tenor zu Klipy und führt ein Adressbuch-Foto-Feature für Android-Beta-Nutzer ein.
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Neue Regeln: Altersverifikation und Werbe-Identitätsprüfung
Ab dem 1. Juni 2026 gelten in Malaysia verschärfte Regeln für soziale Plattformen mit mehr als acht Millionen Nutzern. Werbetreibende auf WhatsApp und anderen Diensten müssen künftig ihre Identität für gesponserte Inhalte verifizieren lassen – eine Maßnahme gegen Betrug. Zudem wird eine verpflichtende Altersverifikation für Nutzer unter 16 Jahren eingeführt.
Die Bedeutung sicherer Kommunikation unterstrich zuletzt ein Großeinsatz in Argentinien. Dort zerschlug die Polizei einen Krypto-Betrugsring, der über WhatsApp Opfer in betrügerische Investitionsprogramme lockte. Die Behörden nahmen 24 Verdächtige fest und beschlagnahmten acht Millionen USDT sowie erhebliche Summen in Landeswährung.

