WhatsApp: Side Chat bringt Meta AI direkt in Chats

Meta integriert KI-Assistenten in WhatsApp-Chats und testet Sicherheitswarnungen vor Betrugsversuchen.

WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, die Meta AI direkt in laufende Unterhaltungen integriert. Die als „Side Chat“ bezeichnete Option wurde am 26. Juni 2026 in einer Testphase entdeckt und steht derzeit einer begrenzten Nutzerzahl auf Android und iOS zur Verfügung.

KI-Assistenz mit Privatsphäre-Versprechen

Das Side-Chat-Tool ermöglicht es Nutzern, Meta AI um Hilfe zu bitten, ohne das aktuelle Chat-Fenster verlassen zu müssen. Besonders spannend: Die Funktion setzt auf ein System namens „Private Processing“, das die Vertraulichkeit der Nutzerdaten während der Interaktion mit der künstlichen Intelligenz gewährleisten soll.

Die Entwicklung ist Teil einer größeren Strategie, Meta AI tiefer in die Messaging-Erfahrung einzubinden. Der Assistent kann für verschiedene Aufgaben genutzt werden – die Testphase bleibt jedoch zunächst auf einen Teil der globalen Nutzerbasis beschränkt, während das Unternehmen Leistung und Datenschutzvorkehrungen überwacht.

Neue Sicherheitsfunktion warnt vor Betrug

Neben der KI-Integration hat WhatsApp Anfang der Woche mehrere sicherheitsrelevante Updates eingeführt. Am 25. Juni 2026 wurden Berichte über eine neue „Scam Alert“-Funktion bekannt, die ebenfalls für Android und iOS getestet wird. Diese optionale Funktion, die standardmäßig deaktiviert ist, bietet zusätzlichen Schutz bei Nachrichten von unbekannten Nummern.

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Die Sicherheitswarnung erscheint, bevor ein Chat geöffnet wird, und zeigt wichtige Informationen an: das Herkunftsland des Absenders, seinen Kontaktstatus sowie etwaige gemeinsame Gruppen. Entscheidend: Diese Warnungen werden lokal auf dem Gerät verarbeitet, sodass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhalten bleibt. Der Absender erfährt zudem nicht, wenn ein Nutzer diese Sicherheitsdetails einsehen möchte.

Design-Update für iPad und iOS

Auch für Apple-Nutzer gab es am 25. Juni 2026 Neuerungen. Die WhatsApp-Version 26.24.72 für iOS führt eine Suchfunktion für Channel-Updates ein. iPhone-Nutzer können jetzt nach bestimmten Schlüsselwörtern in Kanälen suchen oder zu bestimmten Daten springen – eine Funktion, die Android-Nutzer bereits besaßen.

Parallel dazu rollt WhatsApp ein „Liquid Glass“-Design-Update für das iPad aus. Die optische Überarbeitung umfasst eine schwebende, halbtransparente Tab-Leiste und eine Navigationsleiste, die dynamisch auf Scrollbewegungen reagiert.

Beta-Features: Status-Mentions und erweiterter Datenschutz

Weitere Funktionen befinden sich in der Testphase. Dazu gehören „Status Mentions“ für textbasierte Status-Updates. In einer Beta-Version für Android vom 25. Juni 2026 können Nutzer bestimmte Kontakte in ihren Status-Updates erwähnen. Diese erhalten eine private Benachrichtigung und dürfen den Status unabhängig von den üblichen Privatsphäre-Einstellungen sehen.

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Während Meta neue KI-Funktionen integriert, fragen sich viele Nutzer, wie sie solche Tools eigentlich sicher und zeitsparend in ihren eigenen Alltag einbauen können. Ein neuer Gratis-Report enthüllt die praktischsten ChatGPT-Tricks für Einsteiger und liefert fertige Anleitungen für die sofortige Nutzung. Kostenlosen ChatGPT-Ratgeber für den Alltag herunterladen

In der Pipeline befinden sich zudem ein Benutzernamensystem, das die Sichtbarkeit von Telefonnummern ersetzen soll, sowie „Advanced Chat Privacy“-Einstellungen. Letztere sollen das automatische Herunterladen von Medien und den unautorisierten Export von Chat-Verläufen verhindern – ein weiterer Schritt in Richtung Datensicherheit.