WhatsApp startet 2026 mit neuen Waffen gegen KI-Betrüger

WhatsApp erweitert den Schutz vor Betrugsanrufen und Spam-Gruppen auf die Desktop-Version. Die Updates zielen auf KI-generierte Stimmen und automatisierte Scams ab.

WhatsApp weitet seinen Schutz vor Betrugsanrufen und Spam-Gruppen aus. Ab dieser Woche erreichen wichtige Sicherheitsfunktionen auch die Desktop-Nutzer. Der Messenger reagiert damit auf die wachsende Bedrohung durch KI-generierte Stimmen und automatisierte Scams.

Unbekannte Anrufer kommen nicht mehr durch

Eine zentrale Neuerung für die Windows- und Web-Version ist die Funktion „Unbekannte Anrufer stummschalten“. Sie war bisher nur auf Smartphones verfügbar. Aktiviert man sie, klingelt das Telefon bei Anrufern, die nicht im Adressbuch stehen, nicht mehr. Der Anruf erscheint lediglich in der Liste.

Sicherheitsexperten sehen darin eine kritische Verteidigung gegen sogenannte „Schockanrufe“. Dabei imitieren Betrüger mit KI-Tools täuschend echt die Stimmen von Angehörigen, um in angeblichen Notlagen Geld zu erpressen. Die Stummschaltung nimmt den Überraschungseffekt und gibt potenziellen Opfern Zeit, die Situation zu überprüfen.

Anzeige

Viele WhatsApp-Nutzer sind aktuell verunsichert – von KI-generierten Anrufen bis zu undurchsichtigen Gruppen. Wenn Sie Ihre Telefonnummer und Chats sicherer verwalten möchten, erklärt das kostenlose Telegram-Startpaket in einfachen Schritten, wie Sie zu Telegram wechseln, die Nummer verbergen, geheime Chats nutzen und Privatsphäre-Einstellungen richtig setzen. Ideal, um sich schnell vor neugierigen Mitlesern und Spam-Gruppen zu schützen. Jetzt Telegram-Guide sichern

Sicherheitskarte warnt vor verdächtigen Gruppen

Parallel rollt WhatsApp die „Sicherheitskarten“ (Context Cards) breiter aus. Sie erscheinen, wenn man von einer unbekannten Nummer zu einer Gruppe eingeladen wird. Statt sofort im Chat zu landen, erhält der Nutzer eine Infokarte mit wichtigen Details:
* Wer hat eingeladen? – Informationen zur einladenden Person.
* Gruppen-Historie – Wann wurde die Gruppe erstellt? Was ist ihr Thema?
* Sofort austreten – Ein prominenter Button zum sofortigen Verlassen.

Diese Funktion soll Nutzer vor Investment- und Krypto-Betrug schützen, die häufig über anonyme Massengruppen verbreitet werden. Die Karte zwingt zum Innehalten und Prüfen, bevor man beitritt.

Immer raffiniertere KI-Angriffe als Treiber

Die Updates kommen nicht von ungefähr. Im Jahr 2026 sind Deepfake-Audio-Tools so ausgereift, dass Betrügern oft nur wenige Sekunden Originalton von Social Media reichen, um eine Stimme täuschend echt zu klonen. Die Integration der Schutzfunktionen in die Desktop-App schließt eine gefährliche Lücke. Viele Nutzer lassen im Home-Office ihr Smartphone stumm, den PC aber an – genau dort setzen Betrüger nun vermehrt an.

Was plant WhatsApp noch für 2026?

Der Messenger hat für das laufende Jahr weitere Neuerungen angekündigt. In der Beta-Phase wird bereits eine „Strict Account Security“-Option getestet. Ein Klick soll automatisch die strengsten Datenschutzeinstellungen aktivieren, ohne komplizierte Menüführung.

Zudem steht ein Aus für alte Smartphones an. Geräte, die aktuelle Sicherheitsstandards nicht mehr unterstützen können, werden schrittweise vom Netz genommen. So will WhatsApp die Integrität seines gesamten Netzwerks erhöhen. Nutzern wird geraten, die neuen Funktionen in den Datenschutzeinstellungen zu aktivieren und regelmäßig Updates einzuspielen.

Anzeige

PS: Wer sich wegen Betrugsanrufen und Spam-Gruppen Sorgen macht, findet im Gratis-Report „Telegram-Startpaket“ einen 5‑Minuten-Trick für den schnellen Umstieg und die wichtigsten Einstellungen für mehr Privatsphäre. Der Leitfaden erklärt Schritt für Schritt Umzug, geheime Chats, Kontakte-Schutz und die Sicherheits-Optionen, die Sie sofort gegen unerwünschte Einladungen und KI‑Angriffe wappnen. Kostenlosen Telegram-Report herunterladen