WhatsApp: Status-Archiv speichert abgelaufene Updates privat

WhatsApp testet ein privates Status-Archiv für Android. Beta-Nutzer können abgelaufene Meldungen nun automatisch speichern.

Der Messenger speichert künftig abgelaufene Status-Updates automatisch – und das komplett privat.

WhatsApp hat eine neue Funktion für seine Android-Beta-App veröffentlicht. Das „Status-Archiv“ sichert Statusmeldungen nach Ablauf der üblichen 24-Stunden-Frist automatisch in einem privaten Bereich. Die Neuerung ist ab sofort in der Beta-Version 2.26.23.6 verfügbar.

Automatische Speicherung für abgelaufene Status-Updates

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Die Funktion ähnelt dem, was Nutzer anderer Meta-Dienste wie Instagram bereits kennen. Einmal aktiviert, landen alte Statusmeldungen in einem separaten Archiv – und das bleibt für den Nutzer unsichtbar für andere.

Die Einstellung lässt sich im Menü „Speicher und Daten“ der App-Optionen finden. Über den Reiter „Updates“ oder das Menü „Speicher verwalten“ können Nutzer auf ihre archivierten Inhalte zugreifen. Derzeit testet eine begrenzte Gruppe von Beta-Testern die Funktion. Ein breiterer Rollout soll in den kommenden Wochen folgen.

Mehr Privatsphäre und Kontrolle

Das Status-Archiv ist nur eine von mehreren Neuerungen im WhatsApp-Universum. Bereits am 8. Juni 2026 berichteten Tester über eine native Abmelde-Funktion in den Kontoeinstellungen für Android-Beta. Damit können sich Nutzer ausloggen, ohne ihren Chatverlauf zu verlieren – die Anmeldedaten bleiben für die schnelle Rückkehr per Biometrie oder einen einzigen Klick gespeichert.

Ebenfalls seit dem 8. Juni testet die Plattform ein Benutzernamensystem. Teilnehmer können künftig mit einem eindeutigen Namen zwischen 3 und 35 Zeichen kommunizieren. Das könnte die Notwendigkeit beseitigen, für jede Interaktion die eigene Telefonnummer preiszugeben.

Für iOS-Nutzer gibt es seit dem 8. Juni das Update 26.22.76. Es ermöglicht die Nutzung von zwei Konten auf einem Gerät. Die Multi-Account-Funktion verwendet unterschiedliche Telefonnummern oder QR-Codes und trennt Chats, Benachrichtigungen und Einstellungen für jedes Profil.

Sicherheit und Plattform-Support

WhatsApp arbeitet auch an einem „Scam Alert“-System, das direkt auf dem Gerät läuft. Die am 9. Juni 2026 bekannt gewordene Funktion soll betrügerische Nachrichten von unbekannten Absendern erkennen – und das lokal auf der Hardware des Nutzers. Dadurch bleibt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erhalten. Das Alarmsystem ist standardmäßig deaktiviert und muss manuell eingeschaltet werden.

Parallel testet Meta eine „Einmal ansehen“-Option für Textnachrichten. Diese Funktion, über die zwischen dem 8. und 9. Juni 2026 berichtet wurde, sorgt dafür, dass Textnachrichten nach dem einmaligen Lesen unwiderruflich verschwinden. Screenshots, Kopieren und Teilen werden blockiert.

Blick in die Zukunft: WhatsApp wird den Support für iOS-Versionen älter als 15.5 ab dem 30. November 2026 einstellen. Nutzer mit iOS 15.0 bis 15.4 müssen ihr Betriebssystem aktualisieren, um die Standard- und Business-Versionen des Messengers weiter nutzen zu können.

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WM-Features und Design-Anpassungen

Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft hat WhatsApp am 9. Juni 2026 eine Reihe von fußballbezogenen Funktionen eingeführt. Dazu gehören neue Sticker, Emojis und Video-Effekte sowie ein eigener Fußball-Bereich in der „Kanäle“-Funktion der Plattform.

Auch die Benutzeroberfläche wird überarbeitet. Seit dem 8. Juni 2026 gibt es Berichte über eine neugestaltete Chat-Liste für iOS (Version 26.21.74). Sie enthält anpassbare Filter und einen neuen „Entwürfe“-Filter für unfertige Nachrichten. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen neue Navigationsfilter für archivierte und gesperrte Chats, um den Zugriff auf versteckte oder geschützte Unterhaltungen zu vereinfachen.