WhatsApp arbeitet an einer Funktion, die Status-Updates präzise steuert. Nutzer sollen Inhalte künftig nur für ausgewählte Kontaktgruppen teilen können – ähnlich wie bei Instagram.
Die Neuerung mit dem Arbeitstitel „Eigene Listen“ wurde in einer aktuellen Android-Beta-Version entdeckt. Sie soll das umständliche manuelle Auswählen von Kontakten für jeden einzelnen Beitrag beenden. Stattdessen können Nutzer feste Gruppen für verschiedene Lebensbereiche wie „Familie“ oder „Kollegen“ anlegen. Diese lassen sich mit Namen und Emojis kennzeichnen.
Gezieltes Teilen statt Privatsphäre-Chaos
Bisher war die Steuerung umständlich: Für jeden Status musste neu entschieden werden, ob er für alle, alle außer bestimmten Personen oder nur eine Auswahl sichtbar sein soll. Die neuen Listen automatisieren diesen Schritt. Sie reduzieren das Risiko, private Momente versehentlich mit dem falschen Publikum zu teilen.
Genervt von der Unsicherheit bei Status-Updates? Der kostenlose Telegram-Startpaket-Report zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie in wenigen Minuten zu Telegram wechseln und Ihre Privatsphäre besser schützen – inklusive Anleitung zu geheimen Chats, Nummer verbergen und den wichtigsten Sicherheitseinstellungen. Perfekt, wenn Sie Status-Inhalte nur mit engen Kontakten teilen möchten. Telegram-Startpaket jetzt gratis herunterladen
Die Funktion, die von der Plattform WABetaInfo in der Version 2.26.5.11 aufgespürt wurde, erinnert stark an Zielgruppen-Kontrollen bei Facebook und Instagram. Sie bringt diese bewährte Flexibilität nun auch zum Messenger.
So funktionieren die neuen Kontaktlisten
Die Verwaltung der Listen erfolgt über die Privatsphäre-Einstellungen der Status-Funktion. Ein wichtiges Detail: Kontakte erhalten keine Benachrichtigung, wenn sie einer Liste hinzugefügt oder entfernt werden. Das soll unangenehme Nachfragen vermeiden.
Änderungen an einer Liste wirken sich nur auf künftige Status-Updates aus. Bereits gepostete Inhalte bleiben für die ursprünglich ausgewählte Gruppe sichtbar – auch wenn ein Kontakt später aus der Liste entfernt wird. Diese Regelung sorgt für klare Verhältnisse.
„Enge Freunde“ für persönlichste Momente
Zusätzlich zu den benutzerdefinierten Listen plant WhatsApp eine vordefinierte „Enge Freunde“-Liste, direkt vom Instagram-Vorbild übernommen. Sie dient als schnelle Option für sehr private Einblicke.
Visuell wird ein exklusiv geteilter Status durch einen andersfarbigen Ring um das Profilbild signalisiert. So erkennen Empfänger, dass sie Teil einer ausgewählten Gruppe sind.
Strategischer Schritt in unscharfen Zeiten
Die Entwicklung ist Teil der Meta-Strategie, Nutzern mehr Kontrolle zu geben. In einer Zeit, in der die Grenzen zwischen privater und beruflicher Kommunikation verschwimmen, werden solche granularen Einstellungen immer wichtiger.
Die Funktion ist aktuell noch nicht öffentlich verfügbar. Ein offizieller Rollout-Termin steht noch nicht fest. Experten erwarten die Einführung für alle Nutzer jedoch in den kommenden Monaten. Die Neuerung könnte die Status-Funktion attraktiver machen und sie stärker mit den „Stories“-Formaten anderer Netzwerke konkurrieren lassen.
PS: Wenn Ihnen granularere Privatsphäre-Einstellungen wichtiger sind als neue Funktionen, könnte ein Wechsel die richtige Option sein. Der Gratis-Report erklärt, welche Einstellungen Telegram bietet, wie Sie Kontakte sicher verwalten und wie der Umstieg unkompliziert gelingt – ideal für Nutzer, die Status und Nachrichten nur ausgewählten Gruppen zeigen wollen. Gratis-Report zum sicheren Chatten herunterladen





