WhatsApp: Support für Android 5.0 endet am 8. September

WhatsApp setzt ab September Android 6.0 voraus und erhöht im November die iOS-Anforderung. Millionen ältere Geräte verlieren dadurch den Zugang.

Der Messenger-Dienst WhatsApp passt seine technischen Mindestanforderungen für mobile Betriebssysteme an. Ab dem 8. September 2026 wird die Unterstützung für ältere Versionen des Android-Betriebssystems eingestellt, während für Apple-Geräte eine entsprechende Änderung zum Ende des Jahres bevorsteht. Von der Maßnahme sind insbesondere Modelle betroffen, die zwischen 2013 und 2015 auf den Markt kamen.

Marktanalyse zeigt geringe Verbreitung veralteter Android-Systeme

Die Entscheidung von WhatsApp, den Support für Android 5.0 und 5.1 zum 8. September 2026 zu beenden, trifft auf eine Nutzerbasis, die laut aktuellen Marktdaten vergleichsweise klein ausfällt. Wie aus Daten von StatCounter mit Stand August 2026 hervorgeht, entfielen weltweit lediglich 0,58 % der mobilen Seitenaufrufe auf diese veralteten Android-Versionen. In Deutschland liege dieser Anteil mit 1,67 % geringfügig höher.

Dennoch wird die Zahl der weltweit betroffenen Nutzer auf rund 3 Millionen geschätzt. Ab dem genannten Stichtag im September wird für den Betrieb der Anwendung mindestens Android 6.0 vorausgesetzt. Da es keine offizielle Liste der betroffenen Modelle gibt, orientiert sich die Kompatibilität ausschließlich an der installierten oder maximal verfügbaren Betriebssystemversion des jeweiligen Endgeräts.

Betroffene Hardware und notwendige Maßnahmen für Android-Nutzer

Von der Änderung am 8. September 2026 sind diverse ältere Smartphone-Modelle betroffen, die kein Update auf Android 6.0 mehr erhalten können. Dazu zählen unter anderem das Samsung Galaxy S4, das S5 mini sowie das Note 3. Auch Geräte wie das LG Nexus 4 und G2, das Sony Xperia Z1, das HTC One M7 und das Motorola Moto G der ersten Generationen können den Dienst künftig nicht mehr nutzen.

Nutzer dieser Geräte werden dazu aufgefordert, ihre Betriebssysteme zu aktualisieren, sofern dies technisch möglich ist. In den Einstellungen unter dem Punkt „Über das Telefon“ lässt sich die aktuelle Version überprüfen.

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Sollte kein Update auf Android 6.0 oder höher zur Verfügung stehen, ist für die weitere Nutzung von WhatsApp der Erwerb eines neueren Geräts erforderlich. Vor dem Support-Ende wird dringend empfohlen, Chat-Verläufe über Dienste wie Google Drive zu sichern. Diese Sicherung könne optional auch verschlüsselt erfolgen.

Geplante Anpassungen für das iPhone im November

Zusätzlich zu den Änderungen im Android-Bereich hat WhatsApp eine Anhebung der Anforderungen für iOS angekündigt. Ab dem 30. November 2026 steigt die Mindestanforderung von iOS 15.1 auf die Version iOS 15.5. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibe die Unterstützung für iOS 15.1 bestehen.

Für Nutzer bestimmter iPhone-Modelle gibt es jedoch Möglichkeiten, den Support aufrechtzuerhalten. Besitzer eines iPhone 6s, 6s Plus oder eines SE der ersten Generation können durch ein Update auf die Version iOS 15.8.8, die bereits am 11. Mai 2026 veröffentlicht wurde, weiterhin kompatibel bleiben. Das iPhone 5, 5c, 5s sowie das iPhone 6 verlieren hingegen zum 30. November 2026 den Zugang zu WhatsApp, da diese Geräte die Version iOS 15.1 nicht erreichen können. Auch hier gilt die Empfehlung, die Update-Möglichkeiten rechtzeitig zu prüfen und wichtige Daten extern zu sichern.

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Die rechtzeitige Vorbereitung auf die neuen technischen Standards stellt sicher, dass die Kommunikation über den Messenger-Dienst ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann.