WhatsApp und Apple schalten Millionen alter iPhones ab

WhatsApp funktioniert nicht mehr auf älteren iOS-Versionen, Apple stuft beliebte Modelle als obsolet ein. Das birgt erhebliche Risiken für Datensicherheit und iCloud-Zugang.

Zum Jahreswechsel 2026 verlieren Millionen älterer iPhones ihre Lebensgrundlage. WhatsApp hat den Support für veraltete iOS-Versionen eingestellt, und Apple selbst stuft beliebte Modelle als obsolet ein. Das bedeutet nicht nur das Ende von Updates, sondern birgt erhebliche Sicherheitsrisiken für die gesamte iCloud.

WhatsApp zieht den Stecker für iOS 15.1

Ab sofort funktioniert der Messenger WhatsApp nicht mehr auf iPhones mit iOS 15.1 oder älter. Diese Sperre trifft vor allem Besitzer von iPhone 5s, 6 und 6 Plus, die keine neueren Betriebssysteme mehr installieren können. Für sie ist der Dienst ab sofort unerreichbar.

Meta begründet den Schritt mit notwendigen Sicherheitsupdates und neuen Funktionen, die alte Chipsätze nicht mehr unterstützen. Experten warnen jedoch: Versuche, die Sperre mit inoffizieller Software zu umgehen, gefährden die Datensicherheit massiv.

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Apple erklärt iPhone 6s und SE für „obsolet“

Gleichzeitig hat Apple seine eigene Support-Politik verschärft. Die Modelle iPhone 6s und das iPhone SE der ersten Generation gelten nun offiziell als „obsolet“. Die Konsequenz ist drastisch:

  • Keine Reparaturen mehr: Weder Apple noch autorisierte Dienstleister bieten Hardware-Service an.
  • Ende der Sicherheitsupdates: Die letzten sporadischen Software-Patches für diese Geräte entfallen.

Neu auf der „Vintage“-Liste, die nur noch eingeschränkten Support verspricht, landeten das iPhone 11 Pro und die Apple Watch Series 5. Der Lebenszyklus selbst leistungsfähiger Vorkrisen-Modelle neigt sich dem Ende zu.

Das Risiko für Ihre iCloud-Daten

Die Kombination aus veralteter Hardware und fehlenden Updates wird zum Sicherheitsrisiko. Geräte ohne aktuelle iOS-Versionen werden zunehmend vom modernen iCloud-Ökosystem abgehängt.

Ein Hauptproblem ist der „Erweiterte Datenschutz“ (Advanced Data Protection). Diese starke Verschlüsselung für Cloud-Daten setzt aktuelle iOS-Versionen voraus. Nutzer auf alten iPhones bleiben außen vor – ihr Gerät wird zum schwächsten Glied in der Sicherheitskette ihres Apple-Kontos.

Erfahrungen aus der Vergangenheit, wie die Abschaltung von iCloud-Backups für iOS 8 im Jahr 2024, zeigen: Apple entzieht Legacy-Systemen oft komplett den Cloud-Zugang. Ähnliches könnte 2026 für iOS 15 und älter drohen. Das hätte den Totalverlust von Fotos, Kontakten und Dokumenten bei einem Gerätedefekt zur Folge.

Gezwungener Abschied funktionierender Hardware

Die Entwicklungen passen in den Branchentrend der „Forced Obsolescence“. Die Hardware vieler betroffener Geräte wäre für Alltagsaufgaben noch tauglich, doch Sicherheitsarchitekturen und App-Anforderungen erzwingen den Umstieg.

Im Vergleich zu Android-Herstellern, die bis zu sieben Jahre Updates garantieren, verliert Apple hier seinen Ruf als Vorreiter für Langlebigkeit. Der Sekundärmarkt reagierte bereits: Die Preise für Modelle wie iPhone 8 oder X sind zuletzt drastisch gefallen.

Was 2026 noch droht

Für das laufende Jahr zeichnen sich weitere Einschnitte ab. Mit iOS 20 im Herbst könnte Apple Geräte ohne moderne „Neural Engine“ ausschließen – ein Schlag gegen alle Modelle vor dem iPhone 12.

Zudem werden wohl weitere App-Entwickler dem Beispiel von Meta folgen. Banking-Apps und Zwei-Faktor-Authentifizierungsdienste verlangen häufig schon iOS 16 oder neuer. Wer den Zugriff auf sein digitales Bankkonto oder behördliche Dienste nicht verlieren will, sollte handeln.

Die Empfehlung für Betroffene ist klar: Nutzer von iPhone 6s, SE (1. Gen) oder 7 sollten umgehend ein lokales Backup aller Daten auf einem Computer erstellen. Die Zuverlässigkeit der iCloud für diese Systeme ist 2026 nicht mehr garantiert.

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