WhatsApp führt für iPhone-Nutzer einen neuen Bereich für „Peripheriegeräte“ ein. Damit werden erstmals automatisch verknüpfte Hardware wie die Apple Watch sichtbar – und schließen eine potenzielle Überwachungslücke.
Die Neuerung findet sich in den Einstellungen unter „Verknüpfte Geräte“. Neben den bekannten Desktop-Sitzungen listet ein separater Tab nun Wearables wie die Apple Watch auf. Bislang konnten solche Geräte mit nativer App weitgehend unsichtbar im Hintergrund agieren.
Mehr Transparenz, mehr Kontrolle
Die Funktion adressiert eine langjährige Sicherheitslücke. Theoretisch war es möglich, mit Zugriff auf ein entsperrtes iPhone eine fremde Apple Watch zu koppeln. Da diese Verbindung keinen QR-Code-Scan benötigte, blieb sie oft unentdeckt.
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Jetzt erscheinen alle solchen Geräte mit Namen und Zeitpunkt der letzten Aktivität. Nutzer sehen sofort, ob nur die eigenen Wearables auf Chats zugreifen. Sicherheitsexperten begrüßen den Schritt als wichtiges Mittel gegen digitales Stalking.
Noch keine Fernabmeldung möglich
Trotz der neuen Transparenz gibt es Einschränkungen: Nutzer können die Verbindung zu einer Apple Watch nicht direkt aus der WhatsApp-App trennen. Dazu muss die App noch immer auf der Uhr selbst deinstalliert werden.
Technische Analysten vermuten, dass dies an der tiefen Integration von watchOS liegt. Es wird erwartet, dass Meta in Zukunft an einer Fernabmeldung arbeitet – etwa für den Fall eines verlorenen oder gestohlenen Geräts.
Teil einer größeren Sicherheitsoffensive
Die Einordnung ist klar: Meta will die Sicherheit seines Messengers über die reine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hinaus stärken. Nach der Einführung von Passkeys und besseren Chat-Sperren schließt diese Übersicht eine Lücke in der physischen Zugriffskontrolle.
Im Wettbewerb mit Signal oder Telegram zieht WhatsApp damit gleich – und setzt bei der Wearable-Transparenz sogar neue Maßstäbe. Die Funktion dient auch als Blaupause für künftige Meta-Hardware wie Smart Glasses.
Der breite Rollout für alle iOS-Nutzer wird für die ersten Wochen des kommenden Jahres erwartet. iPhone-Besitzer sollten dann einen Blick in ihre Geräte-Liste werfen – es ist ein schneller Check für mehr digitale Souveränität.
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