Eine technische Dokumentation beschreibt detaillierte Verfahren zur Installation des Betriebssystems Windows 10 auf unterschiedlichen Hardware-Plattformen. Die Anleitungen umfassen Schritte zur Partitionsformatierung, Hinweise zur Treiberintegration sowie Angaben zur Kompatibilität bezüglich älterer Intel-Core-i7-Prozessoren.
Systemanforderungen und Vorbereitung des Installationsmediums
Für die Vorbereitung und Durchführung der Einrichtung gelten grundlegende Hardwareregeln. Dokumentationen weisen darauf hin, dass die grundlegende Mindestkonfiguration für das Betriebssystem bei einem Prozessor mit 1GHz+ liegt.
Beim Arbeitsspeicher werden für 32-Bit-Systeme mindestens 1G+ und für 64-Bit-Systeme 2G+ verlangt. Der benötigte Festplattenspeicher beträgt hierbei mindestens 16G+ bei 32-Bit und 20G+ bei 64-Bit, während grafisch eine DirectX9-Grafikkarte mit einem WDDM1.0+-Treiber vorausgesetzt wird.
Für moderne 64-Bit-Installationsszenarien definieren technische Leitfäden teils abweichende Praxisanforderungen. So wird ein USB-Speichermedium mit mindestens 8GB genannt, wobei auf dem Datenträger vorhandene Daten vorab gesichert werden müssen, da diese während des Prozesses gelöscht werden.
Das Zielsystem sollte über mindestens 4GB Arbeitsspeicher sowie mindestens 20GB freien Speicherplatz auf der Festplatte verfügen. Diese Vorgaben gelten ausschließlich für 64-Bit-Hardware; 32-Bit-Altgeräte sowie Rechner mit einem festgeschriebenen Windows-11-UEFI werden als nicht kompatibel eingestuft.
Alternativ beschreiben Anleitungen die Erstellung eines Installationsmediums über ein ISO-Image (als X86 oder X64 je nach Arbeitsspeicher), welches über die Software UltraISO auf einen 4GB-USB-Stick übertragen werden kann.
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Firmware-Einstellungen und Startoptionen
Vor dem Start des Setup-Vorgangs sind Anpassungen in der System-Firmware erforderlich. Im BIOS sollte UEFI aktiviert und Secure Boot deaktiviert werden, da die Secure-Boot-Funktion unsignierte Installationsabbilder blockieren kann.
Um das Boot-Menü während des Startvorgangs aufzurufen, kommen herstellerspezifische Funktionstasten zum Einsatz: Bei Lenovo-Systemen dient hierfür die Taste F12, bei HP die Taste F9 und bei Asus-Systemen die Taste F8, während Desktop-Mainboards häufig auf die Entf-Taste reagieren. Für Mainboards des Typs Asus H110M wird F8 für Desktop-Systeme und ESC für Notebooks genannt.
Soll eine Vorinstallation über ein UEFI-System erfolgen, beschreiben Leitfäden den Aufruf des BIOS über die Taste F2. Dort wird die Einstellung Secure Boot Control auf Disabled gesetzt, UEFI Boot auf Disabled gestellt und CSM auf Enabled geschaltet, bevor die Konfiguration über F4 gespeichert wird.
Partitionierung und Installationsablauf
Nach dem Start des Setup-Programms über das Boot-Menü wird der Installationstyp Benutzerdefiniert empfohlen. Die Installation sollte auf einer formatierten Hauptpartition und nicht auf einer logischen Partition erfolgen.
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Für die manuelle Berechnung von Partitionsgrößen gilt der Umrechnungsfaktor 1GB=1024M; soll eine Partition C mit einer Kapazität von 100GB erstellt werden, ergibt sich der Wert 100*1024=102400 Megabyte, zuzüglich eines Puffers von 5–10MB.
Bei der Nutzung von M.2-Speichermedien wird der Modus UEFI+GPT beschrieben. Nach dem Start des Installationsmediums lässt sich über die Tastenkombination Shift+F10 die Eingabeaufforderung öffnen. Mit den Befehlen diskpart, list disk, select disk 0, clean und convert GPT wird der Datenträger vorbereitet, wobei das Anlegen von EFI- und MSR-Partitionen empfohlen wird.
Der GPT-Partitionsstil ist nicht mit 32-Bit-Systemen kompatibel, sondern setzt 64-Bit-Systeme voraus. Treten GPT-Fehlermeldungen auf, kann alternativ der Befehl convert MBR genutzt werden. Zudem können bestehende Partitionstabellen in Preinstallation-Umgebungen über Werkzeuge wie DiskGenius gelöscht und in das MBR-Format umgewandelt werden.
Der Kopiervorgang der Installationsdateien nimmt rund 8–13 Minuten in Anspruch. Die gesamte Installationsdauer beläuft sich auf etwa 15–20 Minuten, was unter anderem anhand von Testläufen auf einem System mit P4 2,4 dokumentiert wurde und maßgeblich von der Lesegeschwindigkeit der Festplatte abhängt. Die Abfrage des Produktschlüssels und die Einrichtung einer Netzwerkverbindung können während der Ersteinrichtung übersprungen werden.

