Windows 11 24H2: Microsoft beendet den Support für fünf Editionen am 13. Oktober

Ab dem 13. Oktober 2026 entfallen Sicherheitsupdates für mehrere 24H2-Editionen; neuere Windows-Versionen ermöglichen den Umstieg ohne Neuinstallation.

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Am Patch Tuesday, dem 13.10.2026, beendet Microsoft die reguläre Sicherheitsunterstützung für Windows 11 in der Version 24H2 für mehrere zentrale Editionen. Betroffen von diesem Schritt sind die Ausgaben Home, Pro, Pro Education, Pro for Workstations sowie Windows 11 SE. Mit dem an diesem Stichtag bereitgestellten monatlichen Sicherheitsupdate schließt das Unternehmen die Versorgung dieser Systeme ab.

Keine Patches und kein technischer Support mehr

Nach dem 13.10.2026 stellt Microsoft für die genannten Editionen von Windows 11 24H2 weder monatliche Sicherheitsaktualisierungen noch Vorschau-Updates bereit. Ebenso entfallen künftige Fehlerkorrekturen für bekannte Probleme, Zeitzonen-Updates und der technische Support. Zwar bleiben bereits installierte Systeme weiterhin lauffähig, neu auftretende Sicherheitslücken werden vom Hersteller jedoch nicht mehr geschlossen.

Eine Sonderrolle nimmt Windows 11 SE ein: Für diese Variante erscheint nach der Version 24H2 kein weiteres Funktions-Update mehr, wodurch der Support im Oktober 2026 vollständig ausläuft. Da nach dem 13.10.2026 auch hier keine Sicherheitsupdates mehr folgen, empfiehlt Microsoft betroffenen Anwendern den Wechsel auf ein Gerät mit einer anderen Windows-11-Edition.

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Längere Supportzeiträume gelten für bestimmte Unternehmenskunden. Die Editionen Windows 11 24H2 Enterprise und Education im regulären Kanal behalten ihre Unterstützung bis zum 12.10.2027 beziehungsweise Oktober 2027. Für Windows 11 24H2 Enterprise LTSC 2024 läuft der Support bis zum 09.10.2029, während für IoT Enterprise LTSC 2024 eine erweiterte Unterstützung bis zum 10.10.2034 vorgesehen ist.

Upgrade-Pfade und neuere Versionen

Für die betroffenen Geräte steht der Wechsel auf neuere Systemversionen zur Verfügung. Da Version 24H2 mit der Build-Nummer 26100, Version 25H2 mit Build 26200 und Version 26H2 mit Build 26300 dieselbe Codebasis teilen, ist ein Umstieg ohne Neuinstallation möglich und erfordert im Regelfall lediglich einen Neustart.

Nicht zentral verwaltete Computer erhalten die Version 25H2 automatisch über den regulären Aktualisierungsdienst. Nutzer können den Vorgang pro Fall für maximal 35 Tage beziehungsweise fünf Wochen pausieren.

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Für Version 25H2 werden Sicherheitsupdates in den Editionen Home und Pro bis zum 12.10.2027 beziehungsweise Oktober 2027 bereitgestellt, während Enterprise und Education bis zum 10.10.2028 abgesichert sind. Bei 25H2 weist Microsoft allerdings auf ein bekanntes Problem hin, durch das Anwendungen bei der Dekodierung von AC-3 oder Dolby Digital unerwartet abstürzen können.

Zusätzlich steht Windows 11 26H2 bereit, dessen schrittweiser Rollout am 29.09.2026 gestartet ist. Diese Ausgabe wird phasenweise für berechtigte Systeme über die Option zum sofortigen Bezug neuester Updates oder über das Aktivierungspaket KB5121794 verteilt.

Der Support für 26H2 reicht bei Home und Pro bis zum 10.10.2028 beziehungsweise Oktober 2028 und bei Enterprise sowie Education bis zum 09.10.2029. Die Version 26H1 ist dagegen bestimmten Neugeräten vorbehalten und eignet sich nicht für ein direktes Upgrade von bestehenden Installationen der Versionen 24H2 oder 25H2.

In betreuten Unternehmensnetzen lässt sich die Zielversion über die Richtlinie TargetReleaseVersion in den Gruppenrichtlinien oder der Registrierungsdatenbank konfigurieren. Bleibt eine Aktualisierung aus, ist dafür häufig ein geräteseitiger Kompatibilitätsschutz verantwortlich. Ein manuell erzwungenes Update über den Aktualisierungsassistenten birgt laut Microsoft Risiken.

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