Windows 11 25H2 und 24H2: Taskleiste wird frei positionierbar

Microsoft verteilt September-Patches für Windows 11, erweitert die Oberfläche und präsentiert mit Zenith eine Plattform für KI-Entwickler.

Der Softwarekonzern Microsoft hat das kumulative Update KB5122880 für Windows 11 Version 23H2 ausgerollt. Die Aktualisierung hebt die Betriebssystemversion auf Build 22631.7582 und steht für Systeme mit x64- sowie ARM64-Architektur zur Verfügung.

Das Update konzentriert sich primär auf die Editionen Enterprise und Education, da der Support für Windows 11 23H2 in den Versionen Home und Pro bereits am 11.11.2025 eingestellt wurde.

Inhaltlich umfasst KB5122880 wesentliche Sicherheitsverbesserungen, die für den Monat September 2026 vorgesehen sind. Damit stellt Microsoft die fortlaufende Absicherung der verbleibenden professionellen Nutzergruppen in diesem Versionszweig sicher.

Funktionserweiterungen für neuere Windows-Versionen

Parallel dazu veröffentlichte das Unternehmen das kumulative Update KB5124008 für die Windows 11-Versionen 25H2 und 24H2 (Builds 26200.9445 und 26100.9445). Dieser Patch behebt laut vorliegenden Informationen 1.000 Schwachstellen im System. Neben den Sicherheitskorrekturen führt das Update signifikante Änderungen an der Benutzeroberfläche ein.

Dazu gehören eine verschiebbare sowie in der Größe reduzierbare Taskleiste und ein Startmenü, dessen Abmessungen nun flexibel angepasst werden können. Zudem integriert Microsoft eine Suchfunktion, die auf Ergebnisse der hauseigenen Suchmaschine Bing verzichtet.

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Für Nutzer der Version 24H2 deutet sich jedoch bereits ein Ende des Lebenszyklus an. Berichten zufolge wird der Support für diese Version am 13.10.2026 auslaufen.

Optimierungen für Bestandssysteme und Hardware-Anpassungen

Im Rahmen der Branchenmesse IFA 2026 gab Microsoft zudem Einblicke in die Strategie zur Optimierung der Systemleistung auf Bestandsgeräten. Mark Linton, Vizepräsident bei Microsoft, erklärte, dass das Unternehmen daran arbeite, Windows 11 gezielt für Geräte mit einem Arbeitsspeicher von 8GB RAM zu optimieren. Ziel dieser Maßnahmen seien verbesserte Boot-Geschwindigkeiten sowie eine schnellere Reaktionszeit des biometrischen Anmeldedienstes Windows Hello.

Diese Optimierungen befinden sich derzeit in internen Testphasen; ein konkreter Zeitplan für den Rollout wurde bislang nicht kommuniziert. Linton betonte auf der Messe die Vision einer uneingeschränkten Intelligenz an jedem Arbeitsplatz und in jedem Haushalt. Erste Anpassungsoptionen und ein verringerter Speicherbedarf sollen bereits mit den Updates im September 2026 eingeführt werden.

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Projekt Zenith: Eine spezialisierte Plattform für KI-Entwickler

Für professionelle Anwender im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) stellte Microsoft zudem das „Projekt Zenith“ vor. Dabei handelt es sich um eine schlanke Variante von Windows 11, die speziell für KI-Entwickler konzipiert wurde. Die Hardware-Anforderungen für diese Version sind hoch angesetzt: Erforderlich sind mindestens 64GB einheitlicher Speicher sowie eine Bandbreite von mehr als 250 GB/s.

Projekt Zenith ist darauf ausgelegt, KI-Modelle mit über 30 Milliarden Parametern lokal auszuführen. Die Plattform soll zuerst auf Systemen mit AMD Ryzen AI Halo-Prozessoren erscheinen. Um den Workflow für Entwickler zu optimieren, werden Werkzeuge wie VS Code, das Windows-Subsystem für Linux (WSL), die GitHub Copilot-Befehlszeilenschnittstelle sowie Python in der Version 3.14+ vorinstalliert sein.

Mehr zum Thema bei BleepingComputer: „Windows 11 cumulative updates KB5124008 & KB5122880 released“