Windows 11 26H1: Microsoft veröffentlicht Vorschau für Snapdragon-X2-Notebooks

Build 28000.3351 ergänzt Windows 11 26H1 um Explorer-Funktionen, ARM-Unterstützung und Fehlerkorrekturen; die Verteilung erfolgt schrittweise.

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Microsoft hat am 16. Oktober 2026 einen neuen Vorschau-Build für Windows 11 26H1 bereitgestellt. Die Systemversion zielt vorrangig auf Notebooks mit ARM-Architektur ab, insbesondere auf Systeme mit Qualcomm Snapdragon X2 sowie N1X von NVIDIA und weitere moderne System-on-a-Chip-Plattformen.

Bei Windows 11 26H1 handelt es sich um eine Sonderausgabe, die speziell für Geräte mit Snapdragon X2 Elite, X2 Elite Extreme und X2 Plus konzipiert ist. Im Release-Preview-Kanal steht dafür das nicht-sicherheitsrelevante Vorschau-Update KB5127653 in Form von Build 28000.3351 bereit.

Dieses Update richtet sich sowohl an ARM64-Rechner mit Snapdragon-Prozessoren als auch an x64-Systeme mit Prozessoren von Intel und AMD, sofern diese zuvor über offizielle ISO-Abbilder auf 26H1 aktualisiert wurden.

Zweistufiger Rollout und zahlreiche Neuerungen im Datei-Explorer

Die Verteilung von Build 28000.3351 erfolgt schrittweise in zwei Phasen, bevor das Update am 10. November 2026 im Rahmen des regulären Patch-Dienstags zur Pflichtinstallation wird.

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Die Aktualisierung umfasst funktionale Erweiterungen wie Emoji 17.0, ein Tipps-Widget auf dem Sperrbildschirm und eine Anpassungsmöglichkeit für die Copilot-Taste, die sich wahlweise mit der rechten Steuerungstaste oder dem Kontextmenü belegen lässt. Zudem greift die Windows-Wiederherstellungsumgebung WinRE künftig automatisch auf gespeicherte WLAN-Profile zu.

Im Datei-Explorer führt Microsoft deutliche Verbesserungen ein. Dazu zählen automatische PDF-Vorschauen, zuverlässigere Cloud-Miniaturansichten sowie eine Schaltfläche zur Anzeige trotz Warnung bei heruntergeladenen HTML-Dateien. Das Touchpad erhält neue Gestenfunktionen wie automatisches Scrollen sowie Ein-Finger-Scrollen direkt von den Außenrändern.

Im Bereich der Barrierefreiheit ergänzt der Build eine Einstellung zum standardmäßigen Starten von Anwendungen im maximierten Modus sowie überarbeitete Symbole für die Bildschirmlupe. Das Sichern von Kamerabildern auf OneDrive lässt sich über einen QR-Code einrichten.

Im Bereich der Barrierefreiheit ergänzt der Build eine Einstellung zum standardmäßigen Starten von Anwendungen im maximierten Modus sowie überarbeitete Symbole für die Bildschirmlupe. Das Sichern von Kamerabildern auf OneDrive lässt sich über einen QR-Code einrichten.

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Parallel dazu behebt Build 28000.3351 diverse technische Probleme. Dies betrifft Fehler bei Bluetooth-Audio und Low-Energy-Audio, eine verbesserte Wiederholung der BitLocker-PIN-Eingabe zur Vermeidung von Sperren des Sicherheitschips TPM, den Zugriff auf Remote-Desktop-Verbindungen für Benutzer ohne Administratorrechte sowie Korrekturen bei der Akku-Erkennung.

Weitere Testversionen im selben Veröffentlichungszyklus

Neben dem Release-Preview-Kanal verteilte Microsoft zeitgleich weitere Vorabfassungen. Der experimentelle 26H1-Build 28120.3272 überarbeitet die Startansicht der Windows-Suche. Diese trennt Ergebnisse aus Anwendungen, Einstellungen, Dateien, dem Web und dem Store klarer voneinander. Nutzer können über den Bereich für Datenschutz und Sicherheit in den Einstellungen Web- und Store-Vorschläge zudem vollständig abschalten.

Darüber hinaus integriert Build 28120.3272 einen neuen Zeiger-Indikator unter den Eingabehilfen für die Maus, der sich über die Tastenkombination Windows, Steuerung, Umschalt und X umschalten lässt. Die Live-Untertitel erhalten eine standardmäßig deaktivierte Option zur Erfassung der Tonausgabe von Bildschirmleseprogrammen.

Gemeinsam mit dem ebenfalls veröffentlichten Beta-Build 28020.3262 für 26H1 beseitigt die experimentelle Version einen Absturzfehler in der Systembibliothek msmpeg2ac3dec.dll, der zuvor Probleme bei nicht näher benannten Spielen und Programmen verursachte. Beide Builds optimieren zudem die Meldungen der Familiensicherheitsfunktionen bei blockierten Inhalten infolge von Altersbeschränkungen.

Insgesamt umfasste der Bereitstellungszyklus sechs verschiedene Testversionen von Windows 11 über unterschiedliche Kanäle hinweg. Dazu zählten neben den 26H1-Builds auch Versionen für die Zweige 25H2 und 26H2 sowie reguläre Beta- und Experimental-Builds. Eine Ausgabe im Kanal für zukünftige Plattformen war nicht enthalten.