Windows 11 26H2: Auf PCs mit 16 GB RAM bleiben bis zu 2 GB mehr frei

Das Update bringt Speicheroptimierungen für Geräte ab 16 GB RAM; bei 8-GB-Systemen blieb die Auslastung unverändert.

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Microsoft hat die Bereitstellung des Feature-Updates Windows 11 26H2 für alle berechtigten Systeme abgeschlossen. Die Verteilung über den regulären Dienst Windows Update steht damit uneingeschränkt für alle Rechner bereit, auf denen bereits die Vorgängerversionen 24H2 oder 25H2 laufen.

Schnelle Bereitstellung über Enablement-Paket

Nutzer mit den Versionen 24H2 und 25H2 erhalten das Upgrade über ein sogenanntes Enablement-Paket mit der Kennung eKB5121794. Dieses umfasst nur wenige Kilobyte, da es lediglich bereits im Betriebssystem schlummernde Funktionsmerkmale von 26H2 aktiviert.

Der Installationsvorgang nimmt in der Regel weniger als zwei Minuten in Anspruch und verlangt einen einzelnen Neustart des Systems. Alternativ lässt sich das Upgrade über die Option in den Windows-Update-Einstellungen anstoßen, mit der neueste Aktualisierungen direkt nach Verfügbarkeit bezogen werden.

Für ältere Plattformen vor Version 24H2 ist hingegen weiterhin ein vollständiges Betriebssystem-Upgrade erforderlich. Eine saubere Neuinstallation lässt sich über die ISO-Dateien zu KB5127648 über das Media Creation Tool von Microsoft durchführen. Bestehende Richtlinien zur Update-Verzögerung in Windows Update for Business behalten während der allgemeinen Verteilung ihre Gültigkeit. Das Update selbst wird kostenlos angeboten.

Optimierte Speichernutzung und neue Funktionen

Zu den funktionalen Neuerungen von Windows 11 26H2 gehören Anpassungen wie ein flexibles und verschiebbares Startmenü sowie Überarbeitungen der Bluetooth-Schnittstelle. Daneben enthält das Update Optimierungen für die Systemressourcen, von denen vor allem Computer mit knappem Arbeitsspeicher profitieren sollen. Ein integriertes Profil zur Latenzsenkung beschleunigt den Start von Programmen über einen ein- bis dreisekündigen CPU-Boost.

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Messungen des Fachportals Windows Latest verdeutlichen die veränderte Speicherbelegung seit dem Start der Betriebssystemversion Ende September 2026: Auf Testgeräten mit 16 GB RAM oder mehr standen nach dem Systemstart bis zu 2 GB mehr ungenutzter Arbeitsspeicher zur Verfügung, während PCs mit 8 GB RAM keine Veränderung zeigten.

Konkret sank der Bedarf bei Systemen mit 16 GB von mehr als 10 GB auf rund 7 GB, bei 32-GB-Konfigurationen von 9,1 auf 7,5 GB und bei 48 GB von 6,9 auf 4,8 GB.

Geräte mit 8 GB verharrten vor und nach dem Update bei 96 Prozent. Unter Last reduzierte sich die Arbeitsspeicherauslastung eines 16-GB-Notebooks auf etwa 87 Prozent gegenüber zuvor rund 95 Prozent. Die genaue Ursache für diese Entlastung ließ sich laut den Messungen nicht eindeutig belegen.

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Hardware-Anforderungen und behobene Probleme

Die Hardware-Voraussetzungen für Windows 11 bleiben mit Version 26H2 unverändert: Verlangt werden ein kompatibler 64-Bit-Prozessor, TPM 2.0, Secure Boot sowie mindestens 4 GB RAM.

Gleichzeitig markiert 26H2 die letzte Windows-Version, die den ARM-Prozessor Snapdragon 850 unterstützt. Laut dem offiziellen Lebenszyklus von Microsoft läuft die Unterstützung für die Version 26H2 in den Editionen Home und Pro bis Oktober 2028.

Parallel zur breiten Auslieferung verweist Microsoft auf bekannte, bereits abgemilderte Fehlerbilder: In Einzelfällen kann es vorkommen, dass Audiogeräte mit USB Audio Class 1.0 nicht starten.

Bei Remote-Desktop-Verbindungen für Nicht-Administratoren mit aktiviertem Administrator-Schutz kann zudem nach der Aktualisierung KB5124010 der Fehlercode 0xC000000D auftreten. Schwierigkeiten mit Schwarzbildschirmen und der Wiedergabe von AC-3-Audioformaten wurden hingegen mit dem Update KB5127648 behoben.

Mehr zum Thema bei Neowin: „Windows 11 26H2 now available for all eligible 24H2, 25H2 PCs, here’s how to get it“