Windows 11 26H2: Taskleiste zurück an alle Bildschirmkanten

Microsofts Herbst-Update für Windows 11 bringt die flexible Taskleiste zurück, optimiert die KI-Integration und verbessert die Systemleistung.

Microsoft rüstet Windows 11 für den Herbst 2026 auf – mit einem umfangreichen Update, das Nutzern endlich mehr Freiheiten bei der Taskleiste und dem Startmenü verspricht.

Der Softwarekonzern arbeitet an der Version 26H2, die im Herbst 2026 erscheinen soll. Doch schon jetzt sind mehrere Neuerungen in der Testphase – darunter animierte Widget-Icons und Leistungsverbesserungen für systemeigene Anwendungen.

Taskleiste: Zurück an den Bildschirmrand

Eine der am längsten geforderten Funktionen kehrt zurück: Nutzer können die Taskleiste künftig wieder an jede beliebige Bildschirmkante verschieben – oben, unten, links oder rechts. Aktuelle Entwicklungsversionen zeigen zudem eine kompakte Taskleisten-Option, die mehr Platz für laufende Anwendungen schafft.

Parallel dazu verpasst Microsoft den Widgets ein optisches Update. Getestet werden animierte Symbole für die Taskleisten-Widgets, die den Einstieg in die Widget-Übersicht dynamischer gestalten sollen.

KI-Assistent: Weniger ist mehr

Die künstliche Intelligenz von Microsoft bleibt an Bord, verschwindet aber aus dem Blickfeld. Bereits im April 2026 entfernte der Konzern die eigenständigen Copilot-Buttons aus mehreren System-Apps und der Widget-Oberfläche. Die KI-Funktionen sind weiterhin über die integrierten Schreibwerkzeuge nutzbar – nur die extra Schaltflächen entfallen, um die Oberfläche zu entrümpeln.

Startmenü: Mehr Kontrolle für den Nutzer

Das Startmenü erhält neue Anpassungsmöglichkeiten. Nutzer können künftig einzelne Bereiche wie angeheftete Apps, zuletzt verwendete Programme oder die vollständige App-Liste ein- und ausblenden. Auch voreingestellte Größenoptionen für das Startmenü sind geplant.

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Während Microsoft das Startmenü und die Taskleiste für künftige Updates optimiert, rätseln viele Anwender noch über die aktuellen Funktionen. Was wirklich hinter dem neuen Interface und den Android-Apps steckt, erfahren Sie kompakt zusammengefasst in diesem Gratis-Report. Diese 3 Windows-11-Neuheiten jetzt entdecken

Eine grundlegende Neuschreibung des Startmenüs steht allerdings erst später an. Zunächst konzentriert sich Microsoft auf die Leistungsoptimierung der zugrunde liegenden Technik.

WinUI: Schluss mit Speicherfressern

Ein bekanntes Ärgernis: Native Windows-Apps auf Basis des WinUI-Frameworks verbrauchten oft übermäßig viel Arbeitsspeicher. Chris Anderson vom Windows-UI-Team bestätigte, dass interne Tests auf eine Reduzierung des Speicherverbrauchs und flüssigere Animationen abzielen. Besonders Nutzer mit schwächerer Hardware sollen profitieren.

Suche und Datenschutz: Lokal statt Cloud

Die überarbeitete Windows-Suche in Version 26H2 priorisiert lokale Ergebnisse und bietet separate Schalter für Web- und Microsoft-Store-Ergebnisse. Das macht die Suche übersichtlicher und datensparsamer.

Ein neues Datenschutz-Feature richtet sich an Vielnutzer von Bildschirmfreigaben: Künftig lässt sich der eigene Kontoname während Präsentationen ausblenden – ein willkommenes Detail für alle, die regelmäßig ihre Bildschirme teilen.

Datei-Explorer und Systempflege

Auch der Datei-Explorer profitiert von Updates. Microsoft verbessert die Geschwindigkeit beim Löschen großer, fragmentierter Dateien. Zudem startet der „Home“-Bereich nun schneller, und Desktop-Hintergründe bleiben beim Wechsel zwischen virtuellen Desktops erhalten.

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Die ständigen System-Updates können manchmal zu unerwarteten Fehlern bei Druckern oder dem Netzwerk führen. Mit dem passenden Leitfaden lösen Sie solche Windows-11-Probleme künftig einfach selbst und sparen sich den teuren IT-Service. Kostenlosen Erste-Hilfe-Report für Windows 11 anfordern

Auslaufende Unterstützung für Windows 10

Parallel zu den Neuerungen kündigte Microsoft das Ende des OneDrive-Supports für Windows 10 Version 22H1 an. Der Dienst wird Mitte August 2026 eingestellt. Ein klares Signal: Der Konzern treibt die Migration auf Windows 11 weiter voran.

Einige der für 26H2 geplanten Funktionen könnten bereits früher über monatliche kumulative Updates für die aktuelle Version 25H2 ausgerollt werden. Microsoft hält sich bedeckt, welche Neuerungen vorgezogen werden.