Microsoft hat neue Vorschau-Versionen von Windows 11 in den Beta- und Experimental-Kanälen ausgerollt. Im Beta-Kanal stehen die Builds 26220.9472 (Version 25H2) und 28020.2991 (26H1) bereit.
Im Experimental-Kanal veröffentlichte das Unternehmen die Builds 26340.9482 (26H2), 28120.3002 (26H1) sowie 29667.1000 für eine zukünftige Plattformversion. Zusätzlich erschien im Release-Preview-Kanal der Build 28000.3079 (26H1).
Schnellere Suche und überarbeitetes Kontextmenü
Im Experimental-Kanal hat Microsoft die Suche im Datei-Explorer auf eine indexerbasierte Suche umgestellt. Dadurch soll die Suchgeschwindigkeit deutlich zunehmen.
Ebenfalls im Experimental-Kanal erhielt das Kontextmenü einen Hinweis zur erstmaligen Nutzung sowie einen Schalter, mit dem sich benutzerdefinierte Einträge deaktivieren lassen. Wie berichtet wird, kann die Erkennung der neuen Updates auf den Geräten bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen.
Cloud-Neuinstallation als weiterer Baustein
Die aktuellen Builds reihen sich in eine Reihe von Vorschau-Updates ein, mit denen Microsoft in den vergangenen Wochen zusätzliche Funktionen getestet hat.
Bereits mit dem Insider-Beta-Build 26220.9343 hatte Microsoft die sogenannte Cloud-Neuinstallation eingeführt: Dabei werden die Werkseinstellungen direkt von Microsoft-Servern heruntergeladen, ohne dass ein USB-Stick oder ein eigenes Systemabbild nötig ist.
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Die Funktion richtet sich sowohl an Privatnutzer als auch an IT-Administratoren, soll die Bereitstellungszeit verkürzen und die Integrität der Werkseinstellungen wahren. Sie ist mit dem bestehenden Lizenzmodell von Windows 11 kompatibel.
Erreichbar ist die Cloud-Neuinstallation über die Windows-Wiederherstellungsumgebung, entweder über „Problembehandlung > Diesen PC zurücksetzen“ oder über den Pfad „Einstellungen > System > Wiederherstellung“.
Nach Herstellung einer Internetverbindung lassen sich Windows-Version, Build-Nummer und Sprache auswählen; Image und Treiber werden anschließend über Windows Update bezogen – ohne USB-Stick und unabhängig von der Integrität der bestehenden Installation. Zudem können in der Wiederherstellungsumgebung gespeicherte WLAN-Profile aus Windows übernommen werden.
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Voraussetzung für die Nutzung ist ein kompatibler Netzwerktreiber sowie physischer Zugang mit Administratorrechten. Nutzerkommentaren zufolge sind zudem ein funktionierender Bootloader sowie WLAN- oder Ethernet-Treiber erforderlich. Die Funktion befindet sich weiterhin im Vorschau-Stadium; ein Termin für die allgemeine Verfügbarkeit steht bislang nicht fest.
AutoPlay im neuen Design
Parallel dazu hat Microsoft den AutoPlay-Dialog auf das WinUI-Framework umgestellt. Dieser unterstützt nun sowohl den hellen als auch den dunklen Modus sowie eine skalierbare Textdarstellung.
Mit dem Preview-Build KB5120996 waren zudem entsprechende Benachrichtigungen in das Benachrichtigungscenter verschoben worden. Microsoft betont, dass die einzelnen Funktionen schrittweise ausgerollt werden – abhängig von Hardware, Windows-Version und gewähltem Update-Kanal.
Bekannt ist außerdem ein Problem im Build KB5120996: Auf einigen ARM-Geräten können Teams sowie das neue Outlook demnach möglicherweise nicht starten oder unerwartet beendet werden.

