Windows 11: Drei Schritte machen das Startmenü in wenigen Minuten übersichtlicher

Nutzer passen App-Ansicht, Empfehlungen und Schnellzugriffe an; Unternehmen steuern das Startmenü über zentrale Verwaltungsoptionen.

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Das Startmenü von Windows 11 lässt sich durch gezielte Einstellungen deutlich übersichtlicher gestalten. Wie aktuelle Berichte aufzeigen, können Anwender die überarbeitete Benutzeroberfläche des Betriebssystems in drei Anpassungsschritten strukturieren, die jeweils nur ein bis zwei Minuten in Anspruch nehmen. Die Handreichungen adressieren zentrale Bereiche des Menüs, von der Anwendungsübersicht bis hin zu Funktionsleisten für Systemordner.

Drei Schritte zur individuellen Menüstruktur

Ein zentraler Bestandteil der Konfiguration betrifft den Bereich für sämtliche Programme. Über ein Auswahlmenü für die Ansicht lässt sich die Darstellung der Anwendungsliste flexibel anpassen. Neben einer alphabetischen Liste oder einer Rasteransicht steht eine Kategoriendarstellung zur Verfügung, die thematisch verwandte Programme automatisch zusammenfasst.

Im zweiten Schritt können Nutzer den Bereich für empfohlene Inhalte reduzieren. Über den Pfad in den Systemeinstellungen unter Personalisierung und Start lassen sich zuletzt geöffnete Dateien, neu hinzugefügte Anwendungen sowie allgemeine Empfehlungen deaktivieren. Dadurch wird der Raum für unerwünschte Vorschläge minimiert.

Der dritte Schritt betrifft zusätzliche Schnellzugriffe direkt neben der Ein- und Ausschaltschaltfläche. Über den Menüpunkt für Ordner in den Start-Einstellungen lassen sich gezielt Verknüpfungen zu Verzeichnissen wie Downloads und Dokumente oder zum Einstellungsmenü aktivieren.

Erweiterte Optionen und funktionale Grenzen

Abseits dieser Basisschritte bieten sich weitere Personalisierungsmöglichkeiten. Nutzer können den Bereich für angeheftete Elemente vergrößern, angeheftete Programme zur besseren Organisation in Ordnern zusammenfassen oder das Seitenfeld für die Smartphone-Verknüpfung ausblenden.

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Gleichzeitig unterliegt das Startmenü weiterhin festen Systemgrenzen. Die einzelnen Bereiche können nicht frei per Drag-and-drop umsortiert werden. Auch eine Skalierung des Menüs durch das Ziehen an den Fensterecken ist nicht möglich, da Größenanpassungen ausschließlich über die Systemeinstellungen gesteuert werden.

Ebenso verbleibt die Start-Schaltfläche dauerhaft in der Taskleiste, und das grundlegende Verhalten der Windows-Taste lässt sich über diese Mechanismen nicht modifizieren.

Umfassende Steuerung in Unternehmensnetzwerken

Für IT-Abteilungen stellt Microsoft weitreichende Verwaltungsoptionen bereit. Die Management-Strategie des Konzerns unterstützt Gruppenrichtlinien und Mobile Device Management über den sogenannten Start Policy Configuration Service Provider (CSP). Über diese Schnittstellen lassen sich das Layout, die Anwendungsliste, Empfehlungen, Kontenoptionen, angeheftete Ordner sowie die Energieoptionen zentral verwalten.

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Systemadministratoren können mithilfe einer JSON-Datei ein festes Layout für angeheftete Apps erzwingen und manuelle Änderungen durch Endanwender untersagen. Zudem lässt sich der Empfehlungsbereich vollständig ausblenden, die Kategorie-Ansicht sperren und die Menügröße fixieren.

Auch die Anzeige von zuletzt installierten oder besonders häufig genutzten Programmen unterliegt der administrativen Kontrolle. Auf Systemebene treibt Microsoft unterdessen weitere Anpassungen voran: Laut Berichten verknüpft das Startmenü-Kontomenü im Release Preview Build KB5077241 direkt mit der Vorteilsseite für das Microsoft-Konto.