Windows 11: Geheimer Power-Plan soll Gaming-Probleme lösen

Ein aktuelles Windows-Update verursacht bei Spielern Leistungseinbrüche. Der versteckte Ultimate Performance-Plan kann helfen, die Hardware wieder voll auszulasten und die Performance zu stabilisieren.

Nach einem Windows-Update kämpfen Gamer mit Leistungseinbrüchen. Die Lösung könnte ein versteckter System-Modus sein, der die Hardware voll ausreizt.

Der Grund für den neuen Optimierungsdrang ist das kumulative Update KB5074109 vom 13. Januar 2026. Seit dessen Veröffentlichung berichtet eine wachsende Zahl von Spielern von teils drastischen Performance-Problemen. Diese reichen von anhaltenden FPS-Einbrüchen um 10 bis 30 Prozent über Ruckler bis hin zu Treiberabstürzen in bestimmten Spielen. Microsoft hat Gaming-Leistung zwar nicht offiziell als bekanntes Problem für das Update gelistet. Die zahlreichen Community-Berichte zwingen Nutzer jedoch, selbst nach Lösungen zu suchen. Dabei rückt ein oft übersehenes Werkzeug in den Fokus: die Windows-Energieverwaltung.

Der „Ultimate Performance“-Plan: Volle Power für Spieler

Bei dem Ultimate Performance-Leistungsschema handelt es sich um ein spezialisiertes Profil, das für Highend- und Workstation-PCs entwickelt wurde. Im Gegensatz zum standardmäßigen „Ausbalanciert“-Plan, der die Hardwareleistung dynamisch anpasst, um Energie zu sparen, zielt diese Einstellung darauf ab, Mikro-Latenzen durch das Strommanagement zu eliminieren. Der Modus verhindert, dass die CPU in niedrigere Leistungszustände wechselt, und stellt sicher, dass alle Komponenten stets für Höchstlast bereit sind.

Diese proaktive Herangehensweise kann fürs Gaming von Vorteil sein, wo eine sofortige Reaktionsfähigkeit des Prozessors entscheidend ist. Der Standardplan kann minimale Verzögerungen verursachen, wenn die CPU ihre Taktfrequenz hochfahren muss. In kompetitiven Titeln kann die Beseitigung dieser kleinen Verzögerungen zu einem konsistenteren Framepacing und reduzierter Eingabelatenz beitragen.

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Ein Comeback nach problematischem Update

Die Performance-Probleme im Zusammenhang mit dem KB5074109-Update haben die Vorteile eines aggressiven Strommanagements wieder in den Vordergrund gerückt. Systemträgheit oder Ruckeln lassen sich oft auf Hintergrundprozesse und die Ressourcenverteilung des Betriebssystems zurückführen. Durch den Wechsel von einem konservativen Energiesparprofil zu „Höchstleistung“ oder dem noch extremeren „Ultimate Performance“-Plan setzen Nutzer eine höhere Basis für die Systemreaktionsfähigkeit.

Dieser Tweak ist eine von mehreren Nutzer-Maßnahmen, um die Auswirkungen des Updates abzumildern. Dazu zählen auch eine saubere Neuinstallation der Grafiktreiber oder das Anpassen der hardwarebeschleunigten GPU-Planung. Die direkte Anpassung des System-Leistungszustands über den Energieplan bleibt jedoch eine der einfachsten Methoden, um sicherzustellen, dass die Hardware nicht durch die Energiesparprotokolle des Betriebssystems gedrosselt wird – ein Faktor, der durch jüngste Softwareänderungen verstärkt worden sein könnte.

So aktivieren Sie den Ultimate Performance-Plan

  1. Öffnen Sie Windows Terminal (Administrator): Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Start-Button und wählen Sie „Terminal (Administrator)“ oder „Windows PowerShell (Administrator)“.
  2. Geben Sie den Befehl ein: Fügen Sie im Terminal-Fenster diesen Befehl ein und drücken Sie Enter: powercfg -duplicatescheme e9a42b02-d5df-448d-aa00-03f14749eb61
  3. Aktivieren Sie das Schema: Öffnen Sie die klassische Systemsteuerung, navigieren Sie zu „Hardware und Sound“ und dann zu „Energieoptionen“. Der Plan „Ultimate Performance“ sollte nun sichtbar sein, möglicherweise unter „Zusätzliche Pläne einblenden“. Wählen Sie ihn aus, um das Profil zu aktivieren.

Nutzer sollten die Kompromisse kennen: Dieser Modus erhöht den Stromverbrauch deutlich und kann zu höheren Systemtemperaturen führen. Er wird daher primär für Desktop-PCs mit robusten Kühllösungen empfohlen und ist für Laptops im Akkubetrieb meist ungeeignet.

Ein altbekanntes Dilemma für PC-Spieler

Der wiederkehrende Zyklus von Windows-Updates, die unbeabsichtigt die Gaming-Leistung beeinträchtigen, unterstreicht eine anhaltende Herausforderung für das PC-Gaming-Ökosystem. Microsoft hat zwar für 2026 das Ziel ausgegeben, Windows durch die Optimierung von Hintergrundprozessen und Strommanagement „zum besten Ort zum Spielen“ zu machen. Vorfälle wie der nach dem KB5074109-Update zeigen jedoch die Komplexität dieses Vorhabens.

Die Situation unterstreicht die Bedeutung von Nutzerwissen und proaktivem System-Tuning. Features wie der Ultimate Performance-Plan bleiben ein wertvolles Werkzeug für Enthusiasten, die ein konsistentes Erlebnis unabhängig von Softwareänderungen sicherstellen wollen. Während Nutzer auf Hotfixes von Microsoft oder Treiber-Updates der Hardware-Hersteller warten, bieten manuelle Anpassungen an den Energieeinstellungen einen sofortigen und effektiven Weg, Stabilität zurückzugewinnen.

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