Windows 11: Kamera-Steuerung kommt direkt ins Betriebssystem

Microsoft integriert erstmals direkte Steuerung für Schwenk- und Neigefunktionen von Webcams in die Windows-Einstellungen. Das Feature zielt darauf ab, die Nutzung von Videohardware für Millionen Anwender zu vereinfachen.

Microsoft integriert erstmals Schwenk- und Neigefunktionen für Webcams direkt in die Windows-Einstellungen. Der Schritt soll die Arbeit mit Videohardware für Millionen Nutzer vereinfachen.

Die neue Funktion ist Teil des Preview Builds 26300.7760, den Microsoft für Teilnehmer des Windows Insider Programms im Dev Channel bereitstellt. Identifiziert wird das Update als KB5077202. Es richtet sich besonders an Streamer, Heimarbeiter und alle Nutzer hochwertiger Webcams, die bisher oft auf separate Herstellersoftware angewiesen waren.

So funktionieren die neuen Kamera-Kontrollen

Der Clou: Nutzer können kompatible Kameras nun direkt über Einstellungen > Geräte & Treiber > Kameras steuern. Wird eine unterstützte Kamera ausgewählt, erscheint im Abschnitt „Grundeinstellungen“ die neue Steuerung für Pan (Schwenken) und Tilt (Neigen).

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„Das ist eine erhebliche Verbesserung der Nutzererfahrung“, kommentiert ein Branchenbeobachter. „Microsoft schafft hier einen einheitlichen Standard, unabhängig vom Kamera-Hersteller.“ Anpassungen sind in Echtzeit möglich – ideal, um sich während eines Video-Calls korrekt im Bild zu positionieren.

Gezielte Veröffentlichung und weitere Neuerungen

Microsoft rollt das Feature über sein Controlled Feature Rollout (CFR)-System aus. Nicht alle Insider sehen die Kamera-Steuerung sofort. Wer früheren Zugriff will, sollte in den Windows Update-Einstellungen die Option für schnellste Updates aktivieren.

Technisch handelt es sich um ein schlankes „Enablement Package“. Der eigentliche Code lag oft schon vor und wird nun nur freigeschaltet. Neben der Kamera-Steuerung bringt das Update das Emoji 16.0-Set mit neuen Symbolen und behebt mehrere Leistungsprobleme, etwa flackernde Desktopsymbole.

Strategische Bedeutung für den Markt

Die Integration spiegelt einen Branchentrend wider: Hochwertige Videofunktionen werden zum Standard. Angesichts von Homeoffice, Online-Bildung und Content Creation investieren Nutzer in bessere Hardware wie PTZ-Webcams (Pan-Tilt-Zoom).

Für Microsoft stärkt der Schritt die Position von Windows 11 als Plattform für professionele Anwender. Hardware-Hersteller könnten künftig stärker auf standardisierte Steuerungen setzen, was lästige Zusatzsoftware überflüssig macht. Langfristig denkbar sind sogar KI-gestützte Bildausschnitt-Funktionen direkt im System.

Die aktuelle Preview gibt einen Vorgeschmack auf das kommende Windows 11 26H2-Update, das später im Jahr erscheinen könnte. Bis dahin sammelt Microsoft Feedback aus dem Insider-Programm, um die Funktion zu optimieren.

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