Windows 11 läuft jetzt auf über einer Milliarde Geräten – und hat diesen Meilenstein deutlich schneller erreicht als Windows 10. Das gab Microsoft-Chef Satya Nadella im Rahmen der Quartalszahlen bekannt. Der rasante Aufstieg ist vor allem dem auslaufenden Support für den Vorgänger und einem starken PC-Erneuerungszyklus zu verdanken.
Der zwingende Wechsel von Windows 10
Der Haupttreiber für den Boom ist ein strategischer Termin: Das offizielle Ende des Supports für Windows 10. Für Nutzer und Unternehmen war die Wahl damit klar: Auf moderne Hardware mit Windows 11 wechseln oder ohne kritische Sicherheitsupdates dastehen. Dieser Druck verwandelte einen schleichenden Prozess in eine breite Migrationswelle.
Von diesem erzwungenen Upgrade-Zyklus profitieren Microsoft und seine Hardware-Partner gleichermaßen. Das Unternehmen verzeichnete steigende Windows-OEM-Umsätze, da PC-Hersteller die Nachfrage mit vorinstallierten Geräten bedienten. Im Weihnachtsquartal schnellte das Nutzerwachstum im Vergleich zum Vorjahr um satte 45 Prozent nach oben. Ein strategischer Schub, der den Weg von Windows 11 beschleunigte – im Gegensatz zu Windows 10, das sein ursprüngliches Milliardenziel verfehlte.
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Vom holprigen Start zum Milliarden-Erfolg
Die Reise zur Milliardengrenze begann für Windows 11 holprig. Bei seinem Start im Oktober 2021 erntete das System Kritik für strenge Hardware-Voraussetzungen, insbesondere den verpflichtenden Sicherheitschip TPM 2.0. Millionen leistungsfähiger Windows-10-PCs blieben so von einem kostenlosen Upgrade ausgeschlossen, was die initiale Verbreitung bremste.
Doch der natürliche Hardware-Erneuerungszyklus des PC-Markts spielte Microsoft in die Hände. Immer mehr neue Geräte erfüllen nun die Voraussetzungen. Kombiniert mit Feature-Updates, einer verfeinerten Oberfläche und der Integration von KI-Tools wie Copilot wurde das Betriebssystem stetig attraktiver. Trotz vereinzelter Berichte über stagnierenden Marktanteil in Regionen wie Deutschland Ende 2025, beschleunigte sich das Wachstum insgesamt, je näher das Support-Ende für Windows 10 rückte.
Insgesamt brauchte Windows 11 etwa 1.576 Tage für die erste Milliarde – und war damit rund 130 Tage schneller als Windows 10 (1.706 Tage).
Was der Milliarden-Erfolg für den Markt bedeutet
Der Meilenstein zementiert die Dominanz von Windows 11 und schafft für Microsoft eine einheitlichere Plattform. Für Entwickler wird die Zielgruppe attraktiver, für Unternehmen vereinfacht sich das IT-Management. Die strikten Hardware-Anforderungen, anfangs ein Reizthema, haben sich als strategischer Hebel erwiesen: Sie trieben die Nutzerbasis zu modernerer und sichererer Hardware.
Dieser erzwungene Weg stärkte nicht nur den PC-Absatz, sondern schuf auch die Basis für die nächste Generation KI-getriebener Computererlebnisse, in die Microsoft massiv investiert. Die konsolidierte Plattform mit einer Milliarde Nutzern bildet das Fundament für diese Innovationen.
Die Zukunft: KI im Fokus
Mit der etablierten Nutzerbasis wird Microsoft den Fokus nun noch stärker auf Künstliche Intelligenz legen. Künftige Updates sollen die Fähigkeiten des KI-Assistenten Copilot erweitern und neue Features für Prozessoren mit speziellen NPUs (Neural Processing Units) nutzbar machen.
Der Fokus verschiebt sich von der Nutzerakquise hin zur Bindung und Weiterentwicklung von Windows als Service. Die Branche wird beobachten, wie Microsoft seine konsolidierte Plattform nutzt, um die Zukunft des PCs zu definieren. Die Geschwindigkeit, mit der Windows 11 die Milliardengrenze erreichte, zeigt: Die Fähigkeit des Konzerns, seine riesige Nutzerbasis durch Plattformwechsel zu führen, bleibt eine mächtige Kraft in der Tech-Branche.
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