Microsoft stellt die Stabilität von Windows 11 wieder her. Ein neues Update behebt zwei der frustrierendsten Alltagsprobleme: wild wandernde Desktop-Symbole und einen einfrierenden Sperrbildschirm. Die Fehler hatten monatelang die Produktivität von Nutzern beeinträchtigt.
Desktop-Chaos hat ein Ende
Der Ärger war groß: Nutzer berichteten seit Monaten, dass sich ihre sorgfältig angeordneten Desktop-Symbole plötzlich und ohne Vorwarnung verschoben. Auslöser waren oft simple Aktionen wie das Öffnen eines Dokuments oder das Umbenennen einer Verknüpfung. Die Folge war ein unorganisierter Arbeitsbereich und verlorene Zeit für ständiges Neuordnen.
Das Februar-Update KB5074105 packt dieses Problem nun an der Wurzel. Die offiziellen Anmerkungen bestätigen einen Fix für den Fehler, bei dem Symbole „unerwartet verschoben werden konnten, wenn mit Dateien interagiert wurde“. Diese gezielte Lösung soll die Vorhersehbarkeit auf dem Desktop wiederherstellen – eine grundlegende Verbesserung für die tägliche Nutzererfahrung.
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Sperrbildschirm bleibt nicht mehr hängen
Ein noch kritischerer Fehler betraf den Sperrbildschirm. Bei diesem Bug reagierte die Anmeldemaske schlichtweg nicht mehr. Nutzer konnten weder ihre PIN eingeben noch sich per Passwort anmelden und waren damit effektiv von ihrem eigenen Gerät ausgesperrt. Oft blieb nur ein erzwungener Neustart.
Microsoft hat nun „grundlegende Änderungen vorgenommen, um Fälle zu beheben, in denen der Sperrbildschirm nicht mehr reagieren konnte“. Die Korrektur ist Teil einer breiteren Initiative zur Verbesserung der UI-Stabilität. Das Update enthält auch Optimierungen für den Datei-Explorer, insbesondere bei der Navigation in Netzwerkpfaden.
So installieren Sie den Fix sofort
Nutzer müssen nicht bis zum offiziellen Patchday am 10. Februar warten. Die Fehlerbehebungen sind bereits im optionalen Preview-Update KB5074105 enthalten, das für Windows 11 Version 24H2 und 25H2 verfügbar ist.
So gehen Sie vor:
1. Öffnen Sie Einstellungen.
2. Wählen Sie Windows Update.
3. Klicken Sie auf Nach Updates suchen.
4. Das optionale Update sollte mit einem Link „Herunterladen und installieren“ erscheinen.
Dieser Vorab-Release ermöglicht es Nutzern und IT-Administratoren, die Fehlerbehebungen zu testen, bevor sie in das zwingende Sicherheitsupdate integriert werden. Ein sinnvoller Schritt, nachdem die Januar-Updates bei einigen Nutzern zu weiteren Problemen geführt hatten, die Notfall-Patches erforderlich machten.
Qualität des täglichen Arbeitens im Fokus
Die Behebung dieser „Quality-of-Life“-Probleme ist ein wichtiges Signal. Zwar handelt es sich nicht um Sicherheitslücken, doch die Instabilität von Desktop und Sperrbildschirm sind hochsichtbare Ärgernisse, die das Vertrauen in das Betriebssystem untergraben können.
Indem Microsoft diese Korrekturen priorisiert, reagiert der Konzern auf Nutzerfeedback. Der Fokus auf Stabilität ist nach dem holprigen Start ins Jahr 2026 besonders entscheidend. Ein reibungsloses Februar-Update könnte das verlorene Vertrauen zurückgewinnen.
Was kommt mit dem Februar-Update?
Die Fehlerbehebungen werden am 10. Februar 2026 an alle Nutzer im Rahmen der monatlichen Sicherheitsupdates ausgespielt. Wer das optionale Preview-Update nicht installiert, erhält die Korrekturen dann automatisch.
Das Februar-Update bringt neben den Fehlerbehebungen auch neue Funktionen. Dazu gehören eine erweiterte „Cross-Device Resume“-Funktionalität mit Android-Smartphones und Verbesserungen an Barrierefreiheits-Werkzeugen wie dem Sprachausgabe-Dienst und der Sprachsteuerung. Microsoft kombiniert bei der Weiterentwicklung von Windows 11 weiterhin neue Features mit essenziellen Updates für Stabilität und Zuverlässigkeit.
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