Microsoft macht Windows 11 zur Entwickler-Plattform: Ein neuer Hub für Profis und native GitHub-Integration im Dateimanager sollen komplexe Workflows vereinfachen.
Die neuen Funktionen, die in aktuellen Insider-Preview-Versionen auftauchen, zielen darauf ab, die leistungsstarken Fähigkeiten des Betriebssystems besser zu kontrollieren und die Abhängigkeit von Drittanbieter-Apps für Entwickleraufgaben zu verringern. Damit reagiert der Konzern auf langjährige Forderungen der technischen Community nach einer integrierteren und effizienteren Entwicklungsumgebung auf Windows.
Ein zentraler Hub für Profis: Die neue Seite „Erweiterte Einstellungen“
Microsoft setzt seinen Kurs fort, die Windows-Bedienung zu modernisieren, indem immer mehr Funktionen aus der veralteten Systemsteuerung in die schlanke Einstellungen-App wandern. Eine neue Seite namens „Erweiterte Einstellungen“ wird zum Drehkreuz für das High-Level-Systemmanagement.
Erreichbar unter Einstellungen > System > Erweitert, bündelt dieser Bereich nun Steuerungen für virtualisierte Umgebungen wie Windows Sandbox und Hyper-V. Bislang waren diese in Dialogen der Systemsteuerung versteckt. Die Konsolidierung vereinfacht den Zugriff und die Konfiguration erheblich. Zudem ersetzt die Seite den früheren Bereich „Für Entwickler“ und wird zur primären Anlaufstelle für entwicklerspezifische Optionen – inklusive der neuen Explorer-Integrationen.
GitHub kommt in den Explorer: Nahtloser Workflow für Entwickler
Eine der meist erwarteten Neuerungen, die über die „Erweiterten Einstellungen“ verwaltet wird, ist die direkte Integration des Git-Versionskontrollsystems in den Datei-Explorer. Entwickler sehen auf einen Blick wichtige Repository-Informationen, ohne den Dateimanager verlassen zu müssen.
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Für Nutzer im Windows Insider Beta-Kanal verfügbar, zeigt das System Schlüsseldaten wie den aktuellen Branch-Namen, den Autor des letzten Commits und den Status von Dateien innerhalb eines Repositories an. Diese native Integration ist ein großer Schritt in Richtung Benutzerfreundlichkeit, da sie das ständige Wechseln zwischen Code-Editor, Kommandozeile und separaten Git-Clients überflüssig macht. Die Implementierung beschränkt sich zunächst auf Git, das Framework soll aber erweiterbar sein – was die Unterstützung anderer Versionskontrollsysteme in Zukunft ermöglicht.
Unter der Haube: Mehr Leistung mit „Dev Drives“
Die GitHub-Integration wird durch eine weitere leistungsstarke, entwicklerorientierte Funktion ergänzt: den Dev Drive. Dieser spezielle Speicherbereich nutzt das moderne Resilient File System (ReFS), das für Workloads wie das Klonen großer Repositories oder das Kompilieren komplexer Projekte optimiert ist.
Ein entscheidender Vorteil: Der Dev Drive kann in einem „Leistungsmodus“ mit Microsoft Defender arbeiten. Dieser Modus vertraut den Dateien auf dem Laufwerk und reduziert den Overhead durch Echtzeit-Sicherheitsscans. Microsofts eigenen Tests zufolge können Aufgaben wie das Klonen eines Git-Repositories dadurch bis zu 41 % schneller ablaufen als auf einem standardmäßigen NTFS-Laufwerk.
Kontext: Microsofts erneuter Fokus auf Entwickler
Die Updates unterstreichen eine breitere Strategie, Windows 11 als bevorzugtes Betriebssystem für Entwickler zu etablieren. Die native Integration von Kerntools wie Git in die Betriebssystem-Shell ist eine direkte Herausforderung für das Ökosystem der Drittanbieter-Utilities, die diese Lücke lange schlossen.
Dieser Integrationsschub geschieht nicht im luftleeren Raum. Er passt zu einem größeren Trend, fortgeschrittene Fähigkeiten direkt ins Betriebssystem einzubetten. Entdeckungen in Preview-Versionen deuten zudem auf versteckte Schaltflächen für eine „Chat mit Copilot“-Funktion im Explorer hin – ein Zeichen für eine Zukunft, in der KI-gestützte Hilfe und Versionskontrolle im Dateimanager koexistieren.
Ausblick: Ein intelligenteres und integrierteres Windows
Während die neuen Funktionen in den Insider-Kanälen reifen, wird der Fokus wahrscheinlich auf breiterer Verfügbarkeit und erweiterter Funktionalität liegen. Die erweiterbare Natur der Integration öffnet die Tür für andere Versionskontrollsysteme.
Die fortschreitende Evolution der Einstellungen-App legt nahe, dass weitere Legacy-Komponenten bald ein modernes Overhaul erhalten könnten. Für Entwickler und Power-User zeichnet sich eine vielversprechende Zukunft ab: Windows 11 wird nicht nur ein Betriebssystem sein, sondern eine voll ausgestattete, leistungsstarke Umgebung, die die anspruchsvollsten Aufgaben vereinfacht.
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