Microsoft hat sein Media Creation Tool aktualisiert. Es liefert nun die neueste Windows-11-Version mit allen aktuellen Patches – ein wichtiger Schritt für Sicherheit und Nutzerkomfort.
Das offizielle Windows 11 Media Creation Tool (MCT) von Microsoft wurde am 16. Januar mit einem neuen Inhalt gefüllt. Erstellt man nun Installationsmedien, erhält man direkt das Windows-11-Build 26200.7623. Dies entspricht dem aktuellen Patch-Tuesday-Update vom Januar 2026 (KB5074109). Der Vorteil: Nutzer starten nach einer Neuinstallation sofort mit einem vollständig gepatchten System und sparen sich lange Update-Prozesse.
Frisches Installationsmedium spart Zeit
Bislang war es üblich, dass das Tool eine ältere Basisversion von Windows 11 lieferte. Direkt nach der Installation mussten dann oft umfangreiche Updates heruntergeladen und installiert werden – eine zeitraubende Prozedur. Mit der neuen Version ist das kumulative Januar-Update bereits vorinstalliert.
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Interessant dabei: Die Anwendung selbst trägt noch die Versionsnummer 10.0.26100.7019, lädt aber im Hintergrund das neue Build 26200.7623 herunter. Dieses gehört zu Windows 11 Version 25H2, dem großen Feature-Update vom vergangenen Jahr. Microsoft scheint damit konsequenter zu werden: Das Media Creation Tool soll künftig monatlich mit den Patch-Tuesday-Releases synchronisiert werden.
Wichtige Fehlerbehebungen im Januar-Update
Das mitgelieferte Update KB5074109 behebt einige kritische Probleme. Besonders relevant ist die Lösung eines Stromverwaltungsfehlers bei Geräten mit Neural Processing Units (NPUs). Ein Bug hatte dazu geführt, dass diese KI-Chips im Leerlauf nicht in den Ruhemodus wechselten – was den Akku von modernen AI-PCs unnötig leerte.
Zudem schließt das Update über 100 Sicherheitslücken, darunter drei bereits ausgenutzte Zero-Day-Schwachstellen. Indem diese Patches direkt auf dem Installationsmedium landen, verringert Microsoft das Risiko, dass frisch installierte, ungeschützte Systeme online gehen.
Allerdings warnt Microsoft vor bekannten Problemen mit diesem Build. So kann bei einigen Konfigurationen die Remote-Desktop-Verbindung gestört sein. Auch vereinzelt auftretende Fehler beim Herunterfahren oder beim Ruhemodus sollen mit einem späteren Patch behoben werden.
Strategischer Kontext: Der Countdown für Windows 10 läuft
Das Timing der Tool-Aktualisierung ist kein Zufall. Der Support-Ende-Termin für Windows 10 rückt näher: Im Oktober 2026 stellt Microsoft die kostenlosen Sicherheitsupdates ein. Es bleiben also weniger als neun Monate für den Umstieg.
Ein zuverlässiges und stets aktuelles Installations-Tool soll Hürden für Nutzer abbauen, die von Windows 10 wechseln wollen. Marktdaten zeigen, dass noch immer ein großer Teil der Nutzer bei der alten Version verharrt. Ein reibungsloser Upgrade-Prozess ist für Microsoft daher strategisch essenziell.
Was Nutzer jetzt tun sollten
Wer in nächster Zeit Windows 11 neu installieren möchte, sollte das Media Creation Tool neu von den Microsoft-Servern herunterladen. Nur so erhält man das aktuelle Januar-Build. Ältere, vor dem 16. Januar erstellte USB-Installationssticks liefern veraltete Versionen ohne die neuesten Sicherheits- und Stabilitätsverbesserungen.
Die Integration von NPU-Fixes in das Standard-Installationsmedium unterstreicht die wachsende Bedeutung von KI-Hardware im Windows-Ökosystem. Für die Nutzererfahrung bei „AI-PCs“ wird es immer wichtiger, dass Treiber und Stromverwaltung für diese Spezialchips von Beginn an reibungslos funktionieren.
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