Microsoft bringt Bewegung in Windows 11. Kurz nach dem monatlichen Sicherheitsupdate hat der Konzern eine Vorschau mit praktischen Neuerungen für Tester freigegeben. Diese sollen in den kommenden Wochen für alle Nutzer verfügbar werden.
Ein direkter Speedtest und mehr persönliche Note
Der Fokus liegt auf Komfort und Personalisierung. Eine zentrale Neuerung ist ein integrierter Netzwerk-Geschwindigkeitstest. Er ist direkt über die WLAN- oder Mobilfunk-Schnelleinstellungen in der Taskleiste erreichbar. Das erspart Nutzern den Griff zu externen Tools, um ihre Verbindung zu prüfen.
Auch das Desktop-Design wird flexibler. Windows 11 unterstützt nun nativ das moderne Bildformat .webp als Hintergrundbild. Nutzer können solche Dateien direkt aus dem Explorer oder den Einstellungen als Wallpaper festlegen. Zudem hält die Emoji-Version 16.0 Einzug und das Widgets-Menü wurde für eine einfachere Bedienung überarbeitet.
Feinschliff für die Taskleiste und mehr Systemstabilität
Microsoft verfeinert die Benutzeroberfläche weiter. Die Taskleiste wird intelligenter: Bei Platzmangel wandern nun einzelne Fenster einer App-Gruppe in den Überlaufbereich, nicht mehr der gesamte Block. Das gibt Nutzern mehr Kontrolle.
Unter der Haube soll das Update für mehr Tempo und Stabilität sorgen. Verbessert wurde unter anderem die Reaktionsfähigkeit der Windows-Update-Einstellungen und die Zuverlässigkeit von Anmelde- und Sperrbildschirm. Der Druckdienst wurde optimiert, um Engpässe bei großen Aufträgen zu vermeiden, und die Wiederaufwachzeit aus dem Energiesparmodus soll verkürzt werden.
Zwischen Innovation und Stabilitätsproblemen
Die Feature-Vorschau folgt auf das verpflichtende Sicherheitsupdate vom 10. Februar (KB5077181). Dieses schloss 58 Sicherheitslücken, darunter sechs kritische Zero-Day-Lücken. Es brachte auch Funktionen wie „Cross-Device Resume“ mit, das die nahtlose Fortsetzung von Aktivitäten vom Android-Smartphone auf den PC ermöglicht.
Doch der Rollout des Hauptupdates verlief nicht reibungslos. Seit dem 16. Februar mehren sich Berichte über Installationsfehler und Systeme, die in einen Neustart-Loop geraten. Diese Probleme zeigen die Herausforderung, Updates für die unzähligen Windows-Hardwarekonfigurationen stabil auszuliefern.
Was Nutzer jetzt erwarten können
Die Veröffentlichung im Release Preview Channel ist der letzte Testschritt vor der allgemeinen Verfügbarkeit. Die Features haben bereits die früheren Insider-Kanäle durchlaufen. Für die breite Masse der Nutzer werden sie voraussichtlich in den nächsten Wochen als optionales Update bereitstehen.
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Microsoft verfolgt mit diesem Modell aus monatlichen Sicherheitsupdates und optionalen Feature-Updates eine Strategie der kontinuierlichen Innovation. Die jüngsten Stabilitätsprobleme machen jedoch deutlich, wie schwierig der Spagat zwischen schnellem Neuerungsrhythmus und systemweiter Zuverlässigkeit ist. Für Nutzer steht nun ein funktionalerer und polierterer Windows-11-Alltag in Aussicht.





