Microsoft setzt mit einem komplett überarbeiteten Startmenü in Windows 11 einen neuen Standard für den Desktop. Die seit Jahresbeginn 2026 flächendeckend ausgerollte Neugestaltung sorgt für mehr Übersicht, aber auch für Kritik an integrierten Werbe-Prompts für Cloud-Dienste.
Ein scrollbares Menü ersetzt veraltete Strukturen
Der auffälligste Wandel ist die Konsolidierung zu einer einzigen, scrollbaren Ansicht. Die bisherige Trennung zwischen angehefteten Apps und der kompletten Programmliste über einen extra Button entfällt. Stattdessen zeigt ein durchgängiger Bereich nun alles auf einen Blick. Standardmäßig sortiert ein neues „Kategorie-Layout“ Programme automatisch in thematische Ordner wie „Produktivität“ oder „Unterhaltung“. Dies soll das visuelle Chaos reduzieren. Für Puristen bietet die „Rasteransicht“ eine alphabetische Sortierung, die den Platz auf dem Bildschirm besser ausnutzt als das alte Design.
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Mehr Kontrolle und geräteübergreifende Vernetzung
Ein lange geforderter Wunsch der Nutzercommunity wurde erfüllt: Der oft als störend empfundene „Empfohlen“-Bereich lässt sich jetzt vollständig ausblenden. Die App-Icons füllen den freiwerdenden Raum nahtlos aus. Technisch passt sich das Menü dynamisch der Bildschirmgröße an und zeigt auf großen Monitoren bis zu acht statt sechs Spalten an.
Doch die tiefere Integration von Microsofts Ökosystem stößt auf Widerstand. Nutzer berichten von gelb hinterlegten Warnhinweisen direkt im Startmenü mit der Aufforderung „Action advised – back up your PC“. Diese Prompts werben für die Aktivierung von OneDrive-Backups. Kritiker sehen darin eine aggressive Vermarktung innerhalb des Betriebssystems. Zusätzlich integriert eine „Phone Link“-Sidebar nahtlos Smartphone-Benachrichtigungen und -Nachrichten in den Windows-Desktop.
Strategischer Neustart nach dem Ende von Windows 10
Das Update markiert eine strategische Abkehr von der Ära Windows 10, dessen Support im Oktober 2025 auslief. Mit der „November 2025 Update“ (Version 25H2) treibt Microsoft die Abgrenzung zum Vorgänger voran. Das Ziel ist ein modulareres, stärker mit KI und Cloud-Diensten verwobenes System.
Analysten deuten das kategoriebasierte Design als Annäherung an mobile Interfaces, um Smartphone-Nutzer schneller abzuholen. Die gestaffelte Veröffentlichung führte dazu, dass viele Anwender die Änderungen erst mit dem Jahreswechsel 2025/2026 erhielten. Für das erste Quartal 2026 werden weitere Anpassungen erwartet, etwa manuelle Steuerungsoptionen für die Kategorien. Die Akzeptanz der neuen Layouts wird die künftige Entwicklung entscheidend prägen.





