Windows 11: PDF-Vorschau direkt im Datei-Explorer kommt

Neue Windows-11-Testversionen integrieren PDF-Vorschau im Datei-Explorer und erweitern den Microsoft Store um In-App-Käufe für WinUI-3-Apps.

Microsoft hat mit der Veröffentlichung neuer Testversionen für Windows 11 funktionale Erweiterungen für die Dateiverwaltung und den Microsoft Store vorgestellt.

Die am Freitag bereitgestellten experimentellen Builds richten sich an Teilnehmer des Insider-Programms und führen unter anderem eine automatisierte PDF-Vorschau direkt im Datei-Explorer ein. Es handelt sich hierbei um die Versionen 26340.9233 (26H2) und 28120.2760 (26H1).

Automatisierte Dokumentenvorschau im Datei-Explorer

Ein zentraler Bestandteil der neuen Builds ist die Überarbeitung der Vorschaufunktion im integrierten Datei-Explorer. Laut Microsoft ist in dem Experimental Build 28120.2760 (26H1) eine automatische PDF-Vorschau enthalten. Diese Funktion ermöglicht es Nutzern, den Inhalt von PDF-Dokumenten direkt im Vorschaufenster des Explorers zu sichten, ohne dass die Datei manuell in einer separaten Anwendung oder einem Webbrowser geöffnet werden muss.

Diese Integration zielt darauf ab, die Produktivität beim Umgang mit digitalen Dokumenten zu steigern und Arbeitsschritte innerhalb der Benutzeroberfläche zu reduzieren. Die Neuerung ist Teil der kontinuierlichen Bestrebungen, den Datei-Explorer als zentrales Werkzeug für die Datenorganisation effizienter zu gestalten.

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Erweiterte Kaufoptionen im Microsoft Store für WinUI 3

Zusätzlich zu den Änderungen im Dateisystem hat Microsoft Optimierungen für die hauseigene Vertriebsplattform vorgenommen. In beiden veröffentlichten Experimental Builds, 26340.9233 und 28120.2760, wurden neue Funktionen für den Microsoft Store implementiert. Diese betreffen insbesondere Anwendungen, die auf dem WinUI 3-Framework basieren.

Entwickler erhalten durch das Update die Möglichkeit, In-App-Käufe innerhalb ihrer WinUI 3-Apps über den Microsoft Store abzuwickeln. Diese Erweiterung soll die Monetarisierung nativer Windows-Anwendungen vereinfachen und das Software-Ökosystem für Programmierer attraktiver gestalten, indem standardisierte Zahlungswege direkt in die Anwendungen integriert werden können.

Fehlerbehebungen und bekannte Einschränkungen

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Neben den funktionalen Neuerungen adressiert Microsoft in den aktuellen Builds auch spezifische technische Probleme. Für den Build 28120.2760 wurde ein Fehler korrigiert, der in vorangegangenen Versionen zu einem verschwindenden Mauszeiger geführt hatte. Diese Korrektur soll die allgemeine Bedienbarkeit des Systems für Insider-Nutzer stabilisieren.

Trotz dieser Verbesserungen weist das Unternehmen auf bestehende Instabilitäten hin, die für experimentelle Testphasen charakteristisch sind. Ein bekanntes Problem betrifft den Gaming-Bereich: In beiden aktuellen Builds (26340.9233 und 28120.2760) kann es dazu kommen, dass das Spiel PUBG (PlayerUnknown’s Battlegrounds) nicht startet. Microsoft dokumentiert diesen Fehler als „bekanntes Problem“, was darauf hindeutet, dass eine Lösung für künftige Aktualisierungen in Arbeit ist.

Die Veröffentlichung dieser Builds dient primär der Erprobung neuer Funktionen unter realen Bedingungen vor einer breiteren Markteinführung. Insider-Nutzer haben somit die Möglichkeit, die PDF-Integration und die Store-Neuerungen frühzeitig zu testen, während Microsoft die Rückmeldungen zur weiteren Fehlerbehebung nutzt.