Im Rahmen der Technikmesse IFA im September 2026 hat Microsoft weitreichende Aktualisierungen für die Benutzeroberfläche von Windows 11 angekündigt. Das Betriebssystem soll demnach Funktionen erhalten, die von Nutzern bereits seit längerer Zeit gefordert werden. Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen eine flexibel positionierbare Taskleiste sowie ein in der Größe veränderbares Startmenü.
Flexiblere Taskleiste und Anpassungen am Startmenü
Die Ankündigungen auf der IFA sehen vor, dass Anwender die Taskleiste künftig wieder an verschiedenen Seiten des Bildschirms platzieren können. Während die Leiste in Windows 11 bislang weitgehend am unteren Rand fixiert war, ermöglichen neue Anpassungsfunktionen die Positionierung am oberen, linken oder rechten Bildschirmrand. Ergänzend dazu wird das Startmenü überarbeitet, sodass dessen Größe individuell angepasst werden kann.
Diese Neuerungen stehen im Zusammenhang mit dem September-Update für das Jahr 2026. Neben den optischen Anpassungen sieht die Aktualisierung zudem vor, dass Nutzer die Integration der Suchmaschine Bing aus der systemweiten Suche entfernen können. Die Aktivierung dieser Funktionen erfolgt im Zuge des Patch-Day am 8. September 2026.
Wer sich mit den neuen Funktionen von Windows 11 befasst, möchte oft auch die Hintergründe von Startmenü und Co. besser verstehen. Dieser Gratis-Report erklärt kompakt, was hinter den wichtigsten Neuerungen steckt und wie Sie das System optimal nutzen. Diese 3 Windows-11-Neuheiten überraschen selbst langjährige Nutzer
Bereits Ende August 2026 hatte Microsoft mit dem Update KB5120998 die technischen Grundlagen für die Positionierung der Taskleiste geschaffen. Diese Version ermöglicht es offiziell, die Ausrichtung über die Systemeinstellungen zu steuern.
Laut entsprechenden Berichten stehen bestimmte Funktionen wie das Suchfeld und die verkleinerte Darstellung der Taskleiste jedoch nur zur Verfügung, wenn die Leiste am oberen oder unteren Bildschirmrand platziert ist. Die Änderungen betreffen die Windows-Versionen 24H2 und 25H2 mit den Build-Nummern 26100.9278 beziehungsweise 26200.9278.
Optimierungen für Hardware mit geringem Arbeitsspeicher
Neben den optischen Veränderungen kündigte Microsoft auf der IFA 2026 auch technische Verbesserungen an der Performance des Betriebssystems an. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Geräten, die mit 8 GB RAM ausgestattet sind. Für diese Konfigurationen verspricht das Unternehmen eine gesteigerte Systemleistung sowie beschleunigte Boot-Vorgänge.
Während neue Updates die Leistung optimieren, zögern viele Nutzer noch mit dem vollständigen Wechsel auf das aktuelle Betriebssystem. Ein kostenloser Expertenreport zeigt nun, wie der Umstieg ohne Risiko und Datenverlust reibungslos gelingt. Sicher zu Windows 11 wechseln – ohne Datenverlust
Zusätzlich zu den Leistungsoptimierungen soll der biometrische Anmeldedienst Windows Hello verbessert werden. Ziel sei es, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Anmeldung weiter zu erhöhen.
Während die Verbesserungen der Benutzeroberfläche unmittelbar mit dem aktuellen September-Update verknüpft sind, blieb Microsoft bezüglich der Performance-Optimierungen vage. Konkrete Veröffentlichungstermine oder messbare Kennzahlen zu den schnelleren Boot-Zeiten und der RAM-Optimierung wurden während der Messepräsentationen nicht genannt.
Mit diesen Schritten reagiert der Softwarekonzern auf anhaltende Kritik an der eingeschränkten Flexibilität der Windows-11-Oberfläche und versucht gleichzeitig, die Effizienz des Systems auf Hardware der Mittelklasse zu steigern. Die neuen Funktionen zur Deaktivierung von Bing in der Suche deuten zudem auf eine stärkere Berücksichtigung von Nutzerpräferenzen bei der Wahl von Webdiensten hin.

