Die Vorabversionen für das Juli-Update 2026 bringen zahlreiche Verbesserungen bei Bedienung, Barrierefreiheit und Hardware-Anbindung. Gleichzeitig beginnt der Konzern mit einem automatischen Upgrade für ältere Systeme.
Widgets werden leiser – Update bringt lang ersehnte Änderung
Die neuen Updates – KB5095093 für die Versionen 24H2 und 25H2 sowie KB5095091 für Version 26H1 – adressieren einen der häufigsten Kritikpunkte der Nutzer: Das Widgets-Panel öffnet sich nicht mehr automatisch, sobald der Mauszeiger über das Taskbar-Symbol fährt. Auch die Benachrichtigungs-Badges wurden zurückgefahren, um visuelle Ablenkungen zu minimieren.
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Ein neues Systemwiederherstellungs-Tool namens „Point-in-time restore“ erlaubt es, den gesamten Rechner auf einen bis zu 72 Stunden alten Zustand zurückzusetzen. Zudem können Nutzer Windows-Updates jetzt per Kalenderauswahl für bis zu 35 Tage pausieren.
Der Datei-Explorer erhielt mehrere Verfeinerungen: Die Adressleiste behandelt doppelte Backslashes korrekt, und die Suchfunktion findet nun auch Dateien mit nur zwei Zeichen. Für Mehrsprachler wurde die Sprachsteuerung um Französisch, Deutsch und Spanisch erweitert.
Bildschirm-Filter gegen müde Augen
Die neue Funktion Screen Tint legt einen farbigen Vollbild-Overlay über den Monitor – mit sechs voreingestellten Farben und integriertem Blaulichtfilter. Die Bildschirmlupe wurde ebenfalls überarbeitet: verbesserte Zoom-Steuerung und bessere Unterstützung für Screenreader und geschützte Inhalte.
Bluetooth: AirPods koppeln jetzt schneller
Die Update-Reihe legt einen Schwerpunkt auf zuverlässige Bluetooth-Verbindungen. AirPods sollen sich nun schneller koppeln lassen, und die Mikrofonqualität des Beats Studio Pro wurde verbessert. Auch die Stabilität von LE Audio und die Audio-Weiterleitung für die Phone-Link-App wurden optimiert.
Für Nutzer der Version 26H1 zeigt der Task-Manager jetzt eigene Spalten für die Auslastung der Neural Processing Unit (NPU) – ein klares Zeichen, dass spezialisierte KI-Hardware in modernen PCs immer wichtiger wird.
Zwangs-Upgrade für Millionen Nutzer
Parallel zu den optionalen Updates startete Microsoft am 23. Juni 2026 ein automatisches Upgrade für alle Windows-11-Home- und Pro-Geräte, die nicht von einer IT-Abteilung verwaltet werden. Systeme mit Version 23H2 oder älter werden zwangsweise auf Version 25H2 aktualisiert. Dadurch verlängert sich der Support-Zeitraum um zwölf Monate – und die Gerätebasis wird fit gemacht für das kommende Version 26H2.
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Dieses große Update wird für den Herbst 2026 erwartet. Für Rechner, die bereits Version 24H2 oder 25H2 nutzen, genügt ein schlankes Enablement-Paket von rund 174 Kilobyte – ein einziger Neustart reicht. Ältere Systeme müssen dagegen ein volles 6,5-Gigabyte-Update herunterladen.
Windows-Suche wird deutlich schneller
Version 26H2 soll unter anderem eine grundlegend überarbeitete Windows-Suche mitbringen. Dank eines neu entwickelten Indexers, der maschinelles Lernen nutzt, sinkt die CPU-Auslastung im Hintergrund um 30 Prozent. Dokumente, E-Mails und Systemeinstellungen sollen sich dadurch deutlich schneller finden lassen.

