Word: Microsoft führt „Link to Location“ für präzise Navigation ein

Microsoft startet gestaffelte Einführung von „Link to Location“ in Word für Windows und macOS, um Teamarbeit zu optimieren.

Der Softwarekonzern Microsoft hat am 17. August 2026 mit der Einführung einer neuen Funktion für sein Textverarbeitungsprogramm Word begonnen. Das Werkzeug mit der Bezeichnung „Link to Location“ steht ab sofort für Nutzer der Betriebssysteme Windows und macOS zur Verfügung. Die Neuerung soll die Zusammenarbeit an digitalen Dokumenten erleichtern, indem sie eine präzisere Navigation innerhalb von Texten ermöglicht.

Gezielte Navigation durch Direktverlinkung

Die Kernfunktion der Neuerung besteht darin, dass Anwender nun Verweise auf ganz bestimmte Stellen innerhalb eines Word-Dokuments erstellen können. Bisher führten geteilte Links in der Regel lediglich zum Anfang einer Datei, was bei umfangreichen Berichten oder Manuskripten eine manuelle Suche nach den relevanten Inhalten erforderlich machte.

Mit der neuen Funktion können Nutzer per Rechtsklick auf eine markierte Textstelle oder einen Absatz zugreifen. Im erscheinenden Kontextmenü findet sich die Option „Copy Link to Location“.

Wird dieser Link an Kollegen oder Geschäftspartner versendet, führt er den Empfänger beim Öffnen des Dokuments direkt an die zuvor markierte Position. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Abstimmungsprozesse innerhalb von Teams zu beschleunigen und Missverständnisse bei der Referenzierung von Textpassagen zu vermeiden.

Verfügbarkeit und technische Voraussetzungen

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Die Einführung der Funktion erfolgt laut Microsoft im Rahmen eines gestaffelten Rollouts, der am 17. August 2026 eingeleitet wurde. Dabei weist das Unternehmen darauf hin, dass die tatsächliche Verfügbarkeit des Werkzeugs von dem jeweils genutzten Microsoft-365-Abonnementplan abhängt. Es ist daher möglich, dass Unternehmenskunden und Privatnutzer die Funktion zu unterschiedlichen Zeitpunkten in ihren Anwendungen vorfinden.

Ergänzende Funktionen für Hyperlinks

Parallel zur Einführung der standortbezogenen Links hat Microsoft das Handling von Hyperlinks in Word weiter optimiert. Bereits im Vorfeld wurde die sogenannte „Overpaste“-Funktion eingeführt. Diese erlaubt es Anwendern, eine in die Zwischenablage kopierte URL direkt auf einen markierten Textabschnitt anzuwenden, indem sie die Tastenkombination Strg+V unter Windows beziehungsweise Cmd+V unter macOS nutzen. Der markierte Text wird dabei automatisch in einen anklickbaren Link umgewandelt.

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Diese Funktion war zunächst für die Web-Version von Word verfügbar und wird nun auf die Desktop-Anwendungen ausgeweitet. Für Windows-Anwender ist diese Neuerung ab dem Build 2511 integriert, während für macOS die Version 16.104 als Voraussetzung gilt.

Microsoft betonte in diesem Zusammenhang, dass der klassische Dialog zum Einfügen von Links, der über die Tastenkombination Strg+K aufgerufen wird, weiterhin vollumfänglich erhalten bleibt. Die neuen Funktionen seien als zeitsparende Ergänzungen für den Arbeitsalltag konzipiert, um die Effizienz bei der Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten zu steigern.

Durch diese Aktualisierungen setzt der Konzern verstärkt auf Werkzeuge, welche die Handhabung von Metadaten und Verknüpfungen innerhalb der Office-Suite vereinfachen sollen, um den Anforderungen an moderne, kollaborative Arbeitsumgebungen gerecht zu werden.