WPBakery 9.0: Beta-Start Ende Juli für 6 Millionen Websites

WordPress-Templates bleiben zentral, doch der Site-Editor erhält nur 5,6 von 10 Punkten. KI-Integration und Sicherheitsinitiativen prägen die Entwicklung.

Denn wer ein Template bearbeitet, ändert automatisch alle zugeordneten Seiten. Das spart enorm Zeit und sorgt für konsistente Layouts.

Klassisch oder modern: Zwei Welten der Vorlagen

Die Struktur der Templates unterscheidet sich grundlegend zwischen alten und neuen WordPress-Umgebungen. Während klassische Themes weiterhin auf PHP-Dateien setzen, arbeiten moderne Block-Themes mit HTML-Vorlagen, die über den Site-Editor verwaltet werden. Entscheidend ist die Template-Hierarchie: WordPress lädt immer die spezifischste verfügbare Vorlage für eine Seite.

Tools wie Advanced Custom Fields erweitern diese Grundfunktionen deutlich. Durch die Integration benutzerdefinierter Felder, Beitragstypen und Taxonomien können Entwickler weit über die Standard-Seitenvorlagen hinausgehen. Komplexe Layouts mit individuellen Blöcken und speziellen Datenstrukturen werden so möglich.

Site-Editor unter der Lupe: Stärken und Schwächen

Der WordPress Site-Editor und der Block-Editor haben eine kritische Bewertung erhalten. In einem Test Ende Juni 2026 bekam der Site-Editor nur 5,6 von 10 Punkten. Gelobt wurden die klaren Beschreibungen im Templates-Bereich und die globalen Style-Kontrollen für einheitliches Design.

Die Kritikpunkte wiegen schwer: Es fehlen klare Unterscheidungen zwischen Durchsuchen- und Bearbeitungsmodus. Die Navigation gilt als unübersichtlich – mit drei verschiedenen Bearbeitungspfaden. Ein Problem, das viele Nutzer kennen dürfte.

Trotz dieser Hürden bleiben die globalen Style-Kontrollen ein zentrales Feature. Sie verwalten Typografie, Farbpaletten, Hintergründe und Layout-Abstände für die gesamte Website. Verfügbar sind diese Funktionen ab dem Personal-Plan. Neu: KI-Assistenten können nun direkt im Editor Stil-Vorschläge machen.

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KI erobert das WordPress-Ökosystem

Der gesamte WordPress-Kosmos erlebt einen KI-Boom. Mit WordPress 7.0 im Mai 2026 kam eine dedizierte KI-Ebene und eine überarbeitete Admin-Oberfläche. Die Marktdaten zeigen: WordPress hält rund 60 Prozent CMS-Marktanteil, bei neuen Websites sind es 2026 etwa 43 Prozent.

Die großen Page-Builder ziehen nach:

  • WPBakery: Version 9.0 erscheint Ende Juli 2026 als Beta. Schwerpunkte sind überarbeitetes CSS-Laden und verbesserte Oberfläche für über 6 Millionen Websites.
  • Elementor: Positioniert sich weiter als Profi-Standard mit über 100 Widgets und integrierten KI-Tools für responsives Design.
  • KI-Erweiterungen: Neue Plugins verbinden WordPress mit externen KI-Modellen. John Turner bringt Claude auf selbstgehostete Seiten, Alli AI macht JavaScript-lastige Sites für KI-Crawler lesbar.

Die Zahlen sprechen für sich: KI-Referral-Traffic stieg um 527 Prozent im Jahresvergleich. Kein Wunder, dass Entwickler die KI-Sichtbarkeit priorisieren.

Sicherheit und Performance im Fokus

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Bei komplexen Template- und Plugin-Updates empfehlen Experten strenge Prüfabläufe. Wichtig: Basiswerte erfassen und mobile Tests bei 390 Pixeln Breite durchführen. So entdecken Sie Layout-Probleme, die im Standard-Editor unsichtbar bleiben.

Die WordPress-Community hat neue Sicherheitsinitiativen gestartet. Das Programm „Protect The Shire“ führt eine 24-stündige Review-Verzögerung für Plugin-Updates ein. Gleichzeitig liefert der Duplicator DB Optimizer Live-Health-Scores – ein praktisches Tool für Admins, die trotz komplexer Templates die Performance im Blick behalten wollen.