Xiaomi bringt mit dem 17 Max das akkustärkste Smartphone der Firmengeschichte auf den Markt. Der chinesische Hersteller hat heute die technischen Daten des neuen Flaggschiffs offiziell bestätigt, das noch im Mai in China erscheinen soll.
Im Zentrum des Xiaomi 17 Max steht ein 8.000-mAh-Akku – ein Wert, der selbst die bisherigen Top-Modelle der 17er-Serie übertrifft. Während das Xiaomi 17 Pro und das 17 Ultra mit 7.000 bis 7.500 mAh auskommen mussten, setzt die Max-Variante auf eine hochverdichtete Zelle. Das dürfte vor allem Vielnutzer, Gamer und Multimedia-Fans ansprechen, die Wert auf lange Laufzeiten legen.
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Zum Aufladen des XXL-Akkus verbaut Xiaomi ein 100-Watt-Schnelllade-System per Kabel sowie 50 Watt drahtlos. Analysten schätzen die Ladezeit auf etwa 60 bis 70 Minuten für eine vollständige Ladung. Die drahtlose Ladefunktion unterstützt zudem den PPS-Standard, was die Kompatibilität mit Drittanbieter-Ladegeräten erhöht.
6,9-Zoll-Flachdisplay und Spitzenprozessor
Angetrieben wird das Gerät vom Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, einem 3-nm-Chip, der auch in den anderen Modellen der 17er-Serie zum Einsatz kommt. Kombiniert wird er mit LPDDR5X-RAM und UFS-4.1-Speicher – genug Leistung für 8K-Videoaufnahmen und anspruchsvolle Spiele.
Das Display fällt mit 6,9 Zoll ungewöhnlich groß aus und kommt als flaches LTPO-OLED-Panel daher. Während viele Konkurrenten auf gebogene Bildschirme setzen, entschied sich Xiaomi für eine flache Bauweise mit extrem schmalen Rändern. Möglich macht das die LIPO-Technologie (Low-Injection Pressure Overmolding), die nahezu randlose Optik mit der Stabilität eines flachen Displays verbindet. Die Bildwiederholrate liegt bei adaptiven 120 Hz.
In Sachen Design setzt der 17 Max auf eine quadratische Kameraeinheit und einen Metallrahmen. Drei Farben stehen zur Wahl: Blau, Weiß und Schwarz. Premium-Varianten könnten zudem mit Keramik- oder Carbon-Oberflächen aufwarten.
Leica-Kamera mit 200 Megapixeln
Die Zusammenarbeit mit Leica bleibt bestehen. Der 200-MP-Hauptsensor vom Typ Samsung ISOCELL HP-Serie bietet eine Blende von f/1,6 und einen optischen Bildstabilisator. Die hohe Auflösung soll extreme Detailschärfe liefern und großzügiges Zuschneiden ohne Qualitätsverlust ermöglichen.
Ergänzt wird die Hauptkamera durch ein 50-MP-Ultraweitwinkelobjektiv und ein 50-MP-Periskop-Tele mit dreifachem optischem Zoom. Anders als das 17 Ultra mit seinem 1-Zoll-Sensor und größerem Zoombereich zielt der 17 Max auf eine ausgewogene Mischung aus Detailreichtum und Vielseitigkeit. Die Leica-Software liefert spezielle Farbprofile und eine angepasste Benutzeroberfläche. Für Selfies und Videoanrufe steht eine 32-MP-Frontkamera bereit.
Strategische Positionierung und Ausstattung
Xiaomi-Präsident Lu Weibing beschrieb den 17 Max als „vollständig verbesserte“ Version des Standard-Flaggschiffs, die den Maßstab für Großbild-Smartphones neu definieren solle. Verzichtet wurde bewusst auf das sekundäre Rückdisplay, das etwa im 17 Pro verbaut ist – der freiwerdende Platz kommt dem Akku zugute.
Weitere Ausstattungsmerkmale: ein Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display, symmetrische Doppellautsprecher und eine IP69-Zertifizierung. Diese Schutzklasse geht über die übliche IP68 hinaus und bedeutet, dass das Gerät auch heißen Hochdruck-Wasserstrahlen standhält – ein Novum im Flaggschiff-Segment.
Der Preis in China liegt voraussichtlich bei umgerechnet rund 765 Euro (ca. 5.199 Yuan). Damit positioniert sich das Gerät im Wettbewerb mit anderen großen Smartphones.
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Kommt der 17 Max auch nach Europa?
Der Start erfolgt zunächst in China. Branchenbeobachter rechnen jedoch mit einer internationalen Veröffentlichung. Ein Indien-Launch wird bereits diskutiert, nachdem die Standardmodelle 17 und 17 Ultra dort erfolgreich eingeführt wurden.
Zudem kursieren Gerüchte über einen Launch der Xiaomi 17T und 17T Pro am 28. Mai. Diese Modelle sollen mit MediaTek-Prozessoren und hochfrequenten Displays die „Flaggschiff-Killer“-Nische bedienen. Ob der 17 Max diesen globalen Schritt mitgeht, bleibt abzuwarten. Fest steht: Mit seinem 8.000-mAh-Akku hat Xiaomi bereits jetzt einen neuen Maßstab für die zweite Jahreshälfte 2026 gesetzt.

