Xiaomi bringt seine T-Serie mit Rekord-Akkus und Periskop-Zoom vier Monate früher.
Der chinesische Hersteller verschiebt seinen traditionellen Herbst-Launch nach vorne: Statt wie gewohnt im September erscheint die 17T-Reihe bereits am 28. Mai 2026 weltweit. Eine offizielle Bestätigung vom 18. Mai machte den Termin publik. Damit schließt Xiaomi die Lücke zwischen den Frühjahrs-Flaggschiffen und den Jahresend-Modellen – und positioniert die T-Serie als ernstzunehmende Konkurrenz im Premium-Segment.
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Zwei Chipsätze, zwei Leistungsklassen
Die technischen Daten, die seit Ende April kursieren, zeigen eine klare Differenzierung: Das Xiaomi 17T setzt auf den MediaTek Dimensity 8500-Ultra, einen 4nm-Achtkern-Prozessor mit bis zu 3,4 GHz. Dazu gesellen sich 12 GB LPDDR5X-RAM und bis zu 512 GB UFS-4.1-Speicher.
Das 17T Pro geht mit dem MediaTek Dimensity 9500 an den Start – derselbe Chip, der auch im kürzlich vorgestellten Redmi K90 Max steckt. Die Botschaft ist klar: Das Pro-Modell soll mit den fotografiestärksten Smartphones des Jahres mithalten.
Auch bei den Displays gibt es Unterschiede. Das Standardmodell bietet ein 6,59 Zoll großes 1,5K-AMOLED mit 120 Hz. Das Pro-Modell legt mit 6,83 Zoll und 144 Hz nach. Beide Geräte setzen auf flache Ränder, minimale Displayränder und eine zentrierte Punch-Hole-Kamera.
Akku-Revolution: 7.000 mAh im Pro-Modell
Der auffälligste Trend der 17T-Serie: Xiaomi verabschiedet sich von den bisher üblichen 5.000 mAh. Das Standard-17T kommt auf 6.500 mAh (Silizium-Kohlenstoff-Technologie) mit 67-Watt-Schnellladung. Das Pro-Modell toppt das mit 7.000 mAh – einer der höchsten Werte im gesamten Premium-Segment. Dazu gibt es 100 Watt kabelgebundenes und 50 Watt kabelloses Laden.
Branchenbeobachter sehen darin einen strategischen Schwenk: Statt auf minimale Kamera-Upgrades setzt Xiaomi 2026 auf echte Zwei-Tage-Akkus als Verkaufsargument.
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Leica-Kamera mit 5-fach-Periskop
Unter dem Label „Telephoto Master“ setzt Xiaomi weiter auf die Zusammenarbeit mit Leica. Beide Modelle erhalten einen 5-fach optischen Periskop-Zoom mit einer Brennweite von 115 mm – ein Novum in dieser Preisklasse.
Die Sensoren im Detail:
- 17T: 50 MP Light Fusion 800 (f/1.77)
- 17T Pro: 50 MP Light Fusion 950 (f/1.74) – für bessere Low-Light-Performance
- Beide: 50 MP Tele (5x optisch) + 12 MP Ultraweitwinkel
Per Software sollen „10-fach optischer Qualitäts-Zoom“ und bis zu 120-facher AI-Ultra-Zoom möglich sein. Die Softwarebasis bildet HyperOS 3, das auf Android 16 aufsetzt. Erste Tests von Android 17 auf anderen Xiaomi-Flaggschiffen deuten auf eine langfristige Update-Perspektive hin.
Preise steigen – Marktstrategie ändert sich
Die Preise ziehen im Vergleich zur Vorgängergeneration an. Europäische Händlerdaten nennen für das 17T (12/256 GB) 749 Euro, für das 17T Pro (512 GB) 999 Euro. Die 1-TB-Version des Pro-Modells soll bei über 1.100 Euro liegen.
Interessant ist die veränderte Regionalstrategie: War die T-Serie bisher ein internationales Exklusivmodell, hat Xiaomi nun auch chinesische Varianten unter den Codenamen „chagall“ und „warhol“ registriert. Zudem kehrt die Serie nach vier Jahren Pause nach Indien zurück: Das Standard-17T erscheint dort am 4. Juni 2026.
Ausblick: Akku und Zoom als neue Schlachtfelder
Mit der 17T-Reihe unterstreicht Xiaomi einen Branchentrend: Silizium-Kohlenstoff-Akkus mit hohen Kapazitäten und spezialisierte Tele-Optiken werden zum Standard in der Oberklasse. Die Verkürzung des Release-Zyklus und die Übernahme von Technologien aus den China-Flaggschiffen zeigen: Xiaomi will im Frühsommer angreifen.
Der offizielse Launch am 28. Mai wird zeigen, ob es regionale Software-Unterschiede oder überraschende Ecosystem-Bundles gibt – etwa die in Leaks angedeutete Integration des Smart Band 10.

