Xiaomi 18 Pro: Neuer Flaggschiff-Startpreis liegt rund 20 Prozent höher

Die neue Pro-Serie kostet in China rund 20 Prozent mehr als ihr Vorgänger; der internationale Marktstart ist noch für 2026 vorgesehen.

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Xiaomi-Präsident Lu Weibing bestätigte vor der Vorstellung der Xiaomi-18-Pro-Serie am 23. September 2026, dass die neuen Flaggschiff-Smartphones teurer werden als ihre Vorgänger. Betroffen sind zunächst Käufer in China, wo die Geräte unmittelbar nach der Präsentation in den Verkauf gingen.

Höhere Preise durch umfangreiche Upgrades

Als Begründung für den Preisanstieg nannte Lu Weibing umfangreiche technische Verbesserungen: einen neuen 2-Nanometer-Prozessor, duale Leica-Kameras mit 200 Megapixel, die sogenannte „Super Pixel“- beziehungsweise M11-Displaytechnik sowie einen auf 0,99 Millimeter reduzierten Bildschirmrand.

Der Vorgänger, das Xiaomi 17 Pro, war in China zu einem Startpreis von 5.699 Yuan (umgerechnet etwa 785 US-Dollar) an den Start gegangen. Die Preise der 18er-Serie sollten diesem Niveau zufolge deutlich darüber liegen, konkrete Zahlen waren vor dem Launch zunächst noch offen.

Mit der Präsentation am 23. September wurden die Details klar: Das Xiaomi 18 Pro startet in China bei 5.999 Yuan, der Pro Max bei 6.999 Yuan. Für die Version mit 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB Speicherplatz werden 8.999 beziehungsweise 9.999 Yuan fällig.

Eine transparente rote Sonderedition mit derselben Speicherausstattung kostet 9.999 beziehungsweise 10.999 Yuan. Damit liegt der 18 Pro rund 1.000 Yuan beziehungsweise etwa 20 Prozent über dem Preis des 17 Pro. Der erste Lagerbestand der transparenten Sonderedition war laut Lu Weibing schnell ausverkauft.

Technische Ausstattung als Preistreiber

Die neuen Modelle verfügen über Displays mit 6,4 beziehungsweise 6,9 Zoll, Bildwiederholraten bis 120 Hz und einer Spitzenhelligkeit von 4.000 Nits. Zusätzlich gibt es rückseitige Zweitdisplays mit 2,7 beziehungsweise 2,9 Zoll.

Die Kameraausstattung umfasst jeweils zwei 200-Megapixel-Leica-Sensoren, eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie ein Teleobjektiv mit 3,2-fachem optischem Zoom. Als Prozessoren kommen der Snapdragon 8 Elite Gen 6 beziehungsweise Extreme Gen 6 zum Einsatz, beide im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt.

Die Akkukapazitäten liegen bei 7.000 mAh im Pro-Modell und 8.500 mAh im Pro Max, geladen wird mit 100 Watt kabelgebunden oder 50 Watt kabellos. Das 18 Pro verfügt zudem über ein KI-Rückdisplay für generierte Inhalte, während die Assistenzfunktion Super Xiao AI 2.0 auf Xiaomis eigenem MiMo-Modell basiert und laut Unternehmensangaben über mehr als 260 Systemwerkzeuge zugreifen kann. Parallel zum Smartphone-Launch stellte Xiaomi auch das Pad 9 ab 2.999 Yuan, die Watch S5 für 1.299 Yuan sowie das Band 11 für 299 Yuan vor.

Globaler Start noch 2026 angekündigt

Xiaomi-CEO Lei Jun bestätigte am 24. September 2026 auf X, dass die Xiaomi-18-Pro-Serie noch im laufenden Jahr international erscheinen soll. Konkretes Startdatum und die betroffenen Märkte nannte Xiaomi bislang nicht.

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Der Xiaomi 18 Pro startet in China bei 5.999 Yuan — rund 20 Prozent über dem Vorgänger. Wer vor der Entscheidung steht, findet in diesem kostenlosen Leitfaden den direkten Preis-Leistungs-Vergleich zum 17 Pro und eine klare Checkliste, ob sich das Upgrade für Sie rechnet. Jetzt kostenlosen Leitfaden anfordern

Auch globale Preise stehen noch nicht fest, dürften nach Einschätzung von Branchenbeobachtern aber wegen Steuern und Vertriebskosten höher ausfallen als die chinesischen Listenpreise.

Eine Schätzung, abgeleitet aus dem Vorjahrespreis des 17 Ultra in Europa, geht für den Pro Max von einem internationalen Preis nahe 1.750 US-Dollar beziehungsweise 1.499 Euro aus – ein Verkauf in den USA gilt dabei als unwahrscheinlich.

Berichten zufolge sollen die globalen Versionen zudem mit kleineren Akkus ausgestattet sein als die chinesischen Modelle, mit 6.000 beziehungsweise 7.050 mAh statt 7.000 beziehungsweise 8.500 mAh. Eine Ankündigung für Indien bezog sich bislang nur auf das Pro-Modell, sodass die globale Verfügbarkeit je nach Markt und Variante unterschiedlich ausfallen könnte.

Schwacher Verkaufsstart trotz Aufmerksamkeit

Laut einem Bericht von IT之家 und dem Blogger @RD观测 liefen die drei am 23. und 24. September gestarteten Xiaomi-Flaggschiffserien wegen der Preiserhöhungen zunächst schwach an.

Das Xiaomi 18 Pro erzielte am ersten Verkaufstag zwar in absoluten Zahlen den höchsten Wert, lag im Vergleich zur gesamten Vorgängerserie aber nur bei einem Plus von etwa 25 Prozent und gegenüber der Vorgänger-Pro-Serie bei rund 30 Prozent – Werte, die die Preissteigerung nicht vollständig auffangen konnten.

Modelle mit 16 GB Arbeitsspeicher machten demnach rund 45 Prozent der gesamten Xiaomi-18-Pro-Serie aus, wobei beide Speichervarianten ähnlich stark nachgefragt wurden.

Branchenweiter Preisdruck

Der Preisanstieg bei Xiaomi steht im Zusammenhang mit einer breiteren Entwicklung in der Halbleiterbranche. Lu Weibing hatte bereits am 18. August 2026 erklärt, dass die Speicherpreise im zweiten Halbjahr zwar langsamer, aber weiterhin steigen und auf hohem Niveau bleiben dürften.

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Die globalen Versionen sollen laut Berichten mit kleineren Akkus kommen — 6.000 statt 7.000 mAh beim Pro. Wer den Europa-Start abwartet, sollte die Unterschiede kennen: Dieser Leitfaden vergleicht Import- und Europa-Modell direkt. Import- vs. Europa-Vergleich jetzt sichern

Zusätzlich kündigte Qualcomm für September 2026 zweistellige prozentuale Erhöhungen bei Chippreisen an. Bereits Ende August hatte der Blogger @RD观测 berichtet, dass mehrere Hersteller ihre geplanten Flaggschiffmengen wegen der steigenden Kosten um 30 bis 50 Prozent gekürzt hätten.